Guten Tag. Mein Name ist Angela Merkel. Ihr seht mich nie lächeln, doch ich habe große Brüste.
Du würdest nicht eine Meile in meinen Mokassins laufen wollen. Mein Leben wäre zu hart für dich, du Stiefelputzer.
Ich wurde in der DDR geboren. Die große Stadt lockt mit ihrem Glanz, mit schönen Frauen, mit Musik und Tanz. Doch der Schein, der trügt. Deshalb blieb ich in der Provinz und studierte Physik.
Dann lernte ich meinen Mann kennen. Er gewann mein Herz, als er mir folgenden Rat mit auf den Weg gab: Angela, sagte er, schlage nie deine angehende Schwiegermutter mit einer Schaufel nieder. Es könnte einen Schatten auf die zukünftige Ehe werfen. Sowieso ist, den eigenen Leidenschaften nachzugeben, die größte Form der Sklaverei.
Beim Millennium hatte ich richtig Angst um meine Daten. Ich hatte eine 20-Megabyte-Festplatte, da paßte eine Menge drauf. Zum Glück ist dann doch alles gutgegangen.
Auch ist nicht jeder Mensch ein Ferkel. Die kruden Andeutungen im Neuen Testament, daß da vielleicht was mit Maria Magdalena hätte gewesen sein können, kann man nämlich auch so verstehen, daß da überhaupt nichts gewesen ist. Kumpel Jesus war schon tippitoppi.
Und nun wird es noch buddhistisch, denn zwei Menschen lesen niemals dasselbe Buch. So, wie man auch niemals zweimal in den selben Fluß steigen kann.
Jetzt möchte ich noch kurz menscheln, wenn ich darf und sagen, daß mein Häschen und ich abends gern einmal essen gehen im Chinarestaurant Mykonos.
Und auch heute könnt Ihr wieder etwas lernen, liebe Bundesbürger. Diesmal, was es mit der Abkürzung „RAF“ auf sich hat. Das steht für: Richtig Aufmerksame Fußgänger. Das war eine Gruppe, die vor dreißig Jahren für Furore sorgte, und die neigten auch immer so ein bißchen zum Fanatismus. Wer zum Beispiel Faxen machte, kam in den Kofferraum.
Danke für die ungeteilte Aufmerksamkeit. Es grüßt Sie Ihre Kanzlerin.
Donnerstag, 28. Mai 2009
Donnerstag, 21. Mai 2009
Wortpest
Adorno. Aids. Anbetung. Anne von den Preluders. Arbeitslosenzahlen. Aristoteles. Asthma. Ausbeutung. Bandwurm. Bergpredigt. Berührungen. Bewegungsmangel. Bierschinken. Blumen im Haar. Bossa Nova. Bruder. Calypso. Caren Miosga. Das Hausboot der Kelly Family. Demokratie. Denken, aber abstrakt. Deutschland. Diktatur. Drogenkonsum. Duelle. Einsamkeit. Eisbären. Endspiele. Enterbung. Ernst. Erpressung. Ficken. Flachbildröhren. Freibier. Gefangene. Gefühle. Geschichte. Gespenster. Gewalt. Glaube. Global Player. Grilltomaten. Gründonnerstag. Handentspannt. Heavy Metal. Integration. Jesus. Karies. Katechismus. Kautabak. Keilereien. Kindersex. Kippenberger. Kleptomanie. Knut. Kopflastigkeit. Kopfläuse. Kreativität. Kreuzberg. Lack und Leder. Lisa Plenske. Lohnsteuer. Lügen. Mädchen. Management. Manipulation. Marketing. Masochismus. MC Hammer. Menschenleben. Menschenverachtung. Mobilität. Mobbing. Moers. Mord. Motorraddiebstahl. Naturmaterialien. Neuss. Ökosteuer. Onan der Zerstörer. Oralsex. Petting. Pferdeäpfel. Popeye. Prinzessin. Programmieren. Projektion. Prostitution. Qualität. Randexistenzen. Rock ’n’ Roll. Satanismus. Scheißinternet. Schizophrenie. Schwester. Selbstmord. Singlereisen. Soziale Kompetenz. Spaß. Sperma. Spinat. Sportsgeist. Strom sparen. Suff. Taktik. Tango. Tao. Tarifabschlüsse. Tierpornos mit Handlung. Tierschutz. Truppenabzug. Unterdrückung. Verarmung. Verdummung. Verführung. Verhütung. Vitamin B. Webdesign. Wissenschaft. Wurstfest. Zahnspange. Zivilcourage. Zornige Zebras mit Zysten an den Zedern. Zulassen. Zusammenarbeit.
Dienstag, 12. Mai 2009
Elektrisches Geheul XII
Epilog.
Nekrolog.
Nepomuk.
Sinn und Leben stehen in Büchern.
Und doch kann ihnen keiner beikommen.
Es war eben gerade erst vor einem Augenblick.
Es ist lange her.
Es wird Jahre dauern, um diesen Verlust zu überleben.
Sinnlos lasse ich mich, angetrieben von der Kälte, über die Gänge treiben.
Am Ende war ihre Reinheit doch wertlos.
Was ist nun besser?
Stille sein oder toben?
Die Ameisen unter uns, ihrer eigenen Intelligenz gehorchend, würden sich eine solche Frage nie stellen.
Und doch ist sie da und wird es immer bleiben.
Was einmal gesagt wurde, kann nicht mehr aus der Welt genommen werden.
Es ist absurd, sich in ein Mädchen wie dich zu verlieben.
Und doch hatte ich damals, am silbrigen Forellenbach, nichts Besseres zu tun als genau das.
Ich malte mir aus, wie es wohl wäre, wenn du und ich sich selbst genügende Früchte sein könnten.
Du werkelst an mir herum.
Ich dringe in dich ein.
Gemeinsam wäre uns die gebärende Nacht als absoluter Ausweg erschienen.
Es hätte doch auch klappen können.
Sogar den Namen unserer eingeborenen Tochter hatte ich mir schon zurechtgelegt.
Anjuscha.
Immerdar wird mir deine Reinheit vor Augen stehen.
Wie der Balken, den Jesus nicht herausbekam.
Der immer wieder neue Splitter trieb.
Keine Früchte brachte.
Und selbst die Götter bleiben fern.
Karwoche.
Halleluja.
Nekrolog.
Nepomuk.
Sinn und Leben stehen in Büchern.
Und doch kann ihnen keiner beikommen.
Es war eben gerade erst vor einem Augenblick.
Es ist lange her.
Es wird Jahre dauern, um diesen Verlust zu überleben.
Sinnlos lasse ich mich, angetrieben von der Kälte, über die Gänge treiben.
Am Ende war ihre Reinheit doch wertlos.
Was ist nun besser?
Stille sein oder toben?
Die Ameisen unter uns, ihrer eigenen Intelligenz gehorchend, würden sich eine solche Frage nie stellen.
Und doch ist sie da und wird es immer bleiben.
Was einmal gesagt wurde, kann nicht mehr aus der Welt genommen werden.
Es ist absurd, sich in ein Mädchen wie dich zu verlieben.
Und doch hatte ich damals, am silbrigen Forellenbach, nichts Besseres zu tun als genau das.
Ich malte mir aus, wie es wohl wäre, wenn du und ich sich selbst genügende Früchte sein könnten.
Du werkelst an mir herum.
Ich dringe in dich ein.
Gemeinsam wäre uns die gebärende Nacht als absoluter Ausweg erschienen.
Es hätte doch auch klappen können.
Sogar den Namen unserer eingeborenen Tochter hatte ich mir schon zurechtgelegt.
Anjuscha.
Immerdar wird mir deine Reinheit vor Augen stehen.
Wie der Balken, den Jesus nicht herausbekam.
Der immer wieder neue Splitter trieb.
Keine Früchte brachte.
Und selbst die Götter bleiben fern.
Karwoche.
Halleluja.
Dienstag, 5. Mai 2009
Elektrisches Geheul XI
Mein aufgekratzter Hüftspeck füllte die gesamte Umgebung aus.
Ich wartete auf den Schnee, der mich unsichtbar werden läßt.
Der mich verbirgt.
Wie eine abgenagte, von zu vielen morschen Tränen zerfressene Decke, die ein alter Freund höhnisch mit dir teilen würde.
Die Wege und Umwege der Liebe sind manchmal schwer zu beschreiben.
Und doch scheinen sie uns die einzigen Pfade zu sein, auf denen es sich noch lohnt, zu wandeln.
Auch das Mitgefühl ist so schnell nicht klein zu kriegen.
Selbst Einbahnstraßen führen doch irgendwo hin.
Als ich endlich losließ, klapperte die Vogelscheuche auf dem Feld bloß kurz mit den Zähnen.
Es war recht kalt für diese Jahreszeit.
Ungewohnt schnell hatten wir zwei zu unseren Gewohnheiten zurückgefunden.
Deine guten Vorsätze fürs nächste Jahr hakten sich bei dir unter.
Sie begleiteten dich bis zur Haustür.
Dort setzten sie dich ab.
Ich hatte die ganze Zeit versucht, aufrecht zu bleiben.
Doch konnte am Ende letztlich bloß noch kriechen.
Matt, kühl, gelassen und nüchtern begab nun auch ich mich auf den einzigen Weg, den ich jetzt noch ungestraft beschreiten konnte.
Als sich von der Schnellstraße das erste motorisierte Rauschen der frühen Pendler zu mir herüberschlängelte, erreichte ich die Schwelle.
Ich war zurück in der Klinik.
Ich wartete auf den Schnee, der mich unsichtbar werden läßt.
Der mich verbirgt.
Wie eine abgenagte, von zu vielen morschen Tränen zerfressene Decke, die ein alter Freund höhnisch mit dir teilen würde.
Die Wege und Umwege der Liebe sind manchmal schwer zu beschreiben.
Und doch scheinen sie uns die einzigen Pfade zu sein, auf denen es sich noch lohnt, zu wandeln.
Auch das Mitgefühl ist so schnell nicht klein zu kriegen.
Selbst Einbahnstraßen führen doch irgendwo hin.
Als ich endlich losließ, klapperte die Vogelscheuche auf dem Feld bloß kurz mit den Zähnen.
Es war recht kalt für diese Jahreszeit.
Ungewohnt schnell hatten wir zwei zu unseren Gewohnheiten zurückgefunden.
Deine guten Vorsätze fürs nächste Jahr hakten sich bei dir unter.
Sie begleiteten dich bis zur Haustür.
Dort setzten sie dich ab.
Ich hatte die ganze Zeit versucht, aufrecht zu bleiben.
Doch konnte am Ende letztlich bloß noch kriechen.
Matt, kühl, gelassen und nüchtern begab nun auch ich mich auf den einzigen Weg, den ich jetzt noch ungestraft beschreiten konnte.
Als sich von der Schnellstraße das erste motorisierte Rauschen der frühen Pendler zu mir herüberschlängelte, erreichte ich die Schwelle.
Ich war zurück in der Klinik.
Montag, 27. April 2009
Elektrisches Geheul X
Nachdenklich kratze ich die fettigen Tofuwürstchen zusammen.
Gedanken schießen aus dem Eisenbahntunnel, der vormals meine Stirn gewesen ist.
Der Herr der Stäbe kehrte aus der Bibliothek zurück.
Und weinte sich darüber aus, daß er unterwegs seinen Personalausweis verlor.
Auf die Idee, einen neuen zu beantragen oder einfach in Zukunft der Polizei aus dem Weg zu gehen, kam er nicht.
Beschwerlich war unser Abschied von ihm, der keiner war.
Und doch entsprach dieser menschliche Makel eher unserem emotionalen Wunschgewicht als es die halbherzigen Rettungsversuche, in Gedanken bereits längst durchgespielt, je hätten können.
Das erste Morgengrauen zerstörte all unsere Träume.
Allein deine Hoffnungen waren dir geblieben, denn du hattest sie niemals in mich gesetzt.
Ich weckte dich und improvisierte ein Frühstück.
Das Popcorn mit Tabasco reichte nicht lang.
Und sich bis zur Besinnungslosigkeit mit dem Rest vom vegetarischen Festtagsbraten vollzustopfen, wurde uns auf Dauer auch zu langweilig.
So würgtest du ein finales Gewölle hoch.
Und ich machte den ersten Schritt hinein in eine neue Ahnungslosigkeit.
Die Leere am Lagerfeuer löste sich in Rauch auf.
Nebelschwaden aus Ungläubigkeit stiegen empor zum Himmel unseres Mißvergnügens.
Die Nachlässigkeit, der wir uns immer ausgesetzt hatten, forderte an diesem jähzornigen Morgen ihr erstes Opfer.
Mit Bestechungsgeldern war es nicht getan.
Der zu zollende Tribut sollte deutlich höher ausfallen.
Mein Fleisch und mein Blut werde ich wohl behalten.
Der Rest jedoch, auf den es eigentlich ankommt:
Meine Seele.
Meine Gedanken.
Den Zettel vom Großeinkauf.
Und meine Liebe.
All das wirst auf ewig nun du mit dir herumtragen.
Gedanken schießen aus dem Eisenbahntunnel, der vormals meine Stirn gewesen ist.
Der Herr der Stäbe kehrte aus der Bibliothek zurück.
Und weinte sich darüber aus, daß er unterwegs seinen Personalausweis verlor.
Auf die Idee, einen neuen zu beantragen oder einfach in Zukunft der Polizei aus dem Weg zu gehen, kam er nicht.
Beschwerlich war unser Abschied von ihm, der keiner war.
Und doch entsprach dieser menschliche Makel eher unserem emotionalen Wunschgewicht als es die halbherzigen Rettungsversuche, in Gedanken bereits längst durchgespielt, je hätten können.
Das erste Morgengrauen zerstörte all unsere Träume.
Allein deine Hoffnungen waren dir geblieben, denn du hattest sie niemals in mich gesetzt.
Ich weckte dich und improvisierte ein Frühstück.
Das Popcorn mit Tabasco reichte nicht lang.
Und sich bis zur Besinnungslosigkeit mit dem Rest vom vegetarischen Festtagsbraten vollzustopfen, wurde uns auf Dauer auch zu langweilig.
So würgtest du ein finales Gewölle hoch.
Und ich machte den ersten Schritt hinein in eine neue Ahnungslosigkeit.
Die Leere am Lagerfeuer löste sich in Rauch auf.
Nebelschwaden aus Ungläubigkeit stiegen empor zum Himmel unseres Mißvergnügens.
Die Nachlässigkeit, der wir uns immer ausgesetzt hatten, forderte an diesem jähzornigen Morgen ihr erstes Opfer.
Mit Bestechungsgeldern war es nicht getan.
Der zu zollende Tribut sollte deutlich höher ausfallen.
Mein Fleisch und mein Blut werde ich wohl behalten.
Der Rest jedoch, auf den es eigentlich ankommt:
Meine Seele.
Meine Gedanken.
Den Zettel vom Großeinkauf.
Und meine Liebe.
All das wirst auf ewig nun du mit dir herumtragen.
Dienstag, 21. April 2009
Elektrisches Geheul IX
Das Chlor schlug mir auf die Augen und benetzte meine seligen Erinnerungen.
Ausgelöscht werden würde gar nichts.
Alles blieb, wie es war.
Nichts hatte sich geändert.
Du warst noch immer schön und ich noch immer verliebt.
Zum Tanz aber würdest du nun jemand anderen auffordern müssen.
Du wirst nicht lange allein bleiben.
Dafür bist du nicht der Typ.
Der Wind umspielte noch ein Mal widerwillig die Glut des verlöschenden Lagerfeuers.
Dabei dachte ich wehmütig an die Stelle oben am Bach.
Wo ich dir einen Piratenhut geschnitzt hatte.
Ein ander Mal wolltest du mich freisetzen.
Doch ziemlich schnell erkannte ich, daß auch du nur eine Mieze unter vielen warst.
Auf deren vergletschertem Herz man prima eiskunstlaufen konnte.
Die perspektivlosen Haare standen mir zu Berge.
Im Tal knisterte es forsch drahtlos.
Die Geschichte ist immer alt.
Und doch immer wieder neu.
Das erfreut den Leser, doch ermüdet auf Dauer den Chronisten.
Palindrome nehmen keine Rücksicht.
Und schlauer ist man immer hinterher.
Spätestens nach der Einlieferung ins Lazarett.
Wenn sie dich auf Diät und unter Drogen setzen.
Dann erscheint vieles nicht mehr so schmerzhaft wie es war.
Und du vergißt das Gefühl, das du hattest.
Als du tatsächlich an die Reihe kamst und wirklich den Ball abgeben mußtest.
Ausgelöscht werden würde gar nichts.
Alles blieb, wie es war.
Nichts hatte sich geändert.
Du warst noch immer schön und ich noch immer verliebt.
Zum Tanz aber würdest du nun jemand anderen auffordern müssen.
Du wirst nicht lange allein bleiben.
Dafür bist du nicht der Typ.
Der Wind umspielte noch ein Mal widerwillig die Glut des verlöschenden Lagerfeuers.
Dabei dachte ich wehmütig an die Stelle oben am Bach.
Wo ich dir einen Piratenhut geschnitzt hatte.
Ein ander Mal wolltest du mich freisetzen.
Doch ziemlich schnell erkannte ich, daß auch du nur eine Mieze unter vielen warst.
Auf deren vergletschertem Herz man prima eiskunstlaufen konnte.
Die perspektivlosen Haare standen mir zu Berge.
Im Tal knisterte es forsch drahtlos.
Die Geschichte ist immer alt.
Und doch immer wieder neu.
Das erfreut den Leser, doch ermüdet auf Dauer den Chronisten.
Palindrome nehmen keine Rücksicht.
Und schlauer ist man immer hinterher.
Spätestens nach der Einlieferung ins Lazarett.
Wenn sie dich auf Diät und unter Drogen setzen.
Dann erscheint vieles nicht mehr so schmerzhaft wie es war.
Und du vergißt das Gefühl, das du hattest.
Als du tatsächlich an die Reihe kamst und wirklich den Ball abgeben mußtest.
Dienstag, 14. April 2009
Elektrisches Geheul VIII
Kurz hinter der Kläranlage trickste sie mich ein weiteres Mal aus.
Der fliederfarbene Regen benetzte meine Augenlider und reinigte unentgeltlich unsere verschwitzten Handtücher.
Da schwor ich mir, niemals wieder Witze über Rüschenblusen zu reißen.
Und du sahst aus wie ein zerzauster Autoreifen.
Und ich fühlte mich wie ein frischer Pfannkuchen.
Das gelbe Trikot der Hoffnungslosigkeit aber war zerrissen.
Einzig die feurigen Fetzen des Norwegerpullovers hielten uns noch warm.
Die dunklen Stunden erschienen mir länger als es ausgemachte Tage je hätten sein können.
Verrat.
Betrug.
Migräne.
Zahnschmerzen.
Und gewechselte Windeln.
Gemeinsam standen sie stumm am Wegesrand.
Und gedachten beiläufig unserer Gleichgültigkeit.
Die energische Ruhe bedrängte den Sturm.
Auch er war nicht bereit, sich ihr zu öffnen.
In diesem Augenblick fühlte ich, daß noch viele Männer in dein Leben treten würden.
Doch nicht einer von ihnen könnte je wieder dein Herz aus dem Mülleimer hervorholen.
Was nicht zerbrochen ist, ist noch gut, so sagt man.
Und ein hautenger roter Badeanzug kann so manche Narbe verbergen.
An all das wird von jenen immer feste geglaubt, die auch ansonsten immer falsch liegen.
Mit ihren Vermutungen und kleinen durchtriebenen Geheimnissen.
Der fliederfarbene Regen benetzte meine Augenlider und reinigte unentgeltlich unsere verschwitzten Handtücher.
Da schwor ich mir, niemals wieder Witze über Rüschenblusen zu reißen.
Und du sahst aus wie ein zerzauster Autoreifen.
Und ich fühlte mich wie ein frischer Pfannkuchen.
Das gelbe Trikot der Hoffnungslosigkeit aber war zerrissen.
Einzig die feurigen Fetzen des Norwegerpullovers hielten uns noch warm.
Die dunklen Stunden erschienen mir länger als es ausgemachte Tage je hätten sein können.
Verrat.
Betrug.
Migräne.
Zahnschmerzen.
Und gewechselte Windeln.
Gemeinsam standen sie stumm am Wegesrand.
Und gedachten beiläufig unserer Gleichgültigkeit.
Die energische Ruhe bedrängte den Sturm.
Auch er war nicht bereit, sich ihr zu öffnen.
In diesem Augenblick fühlte ich, daß noch viele Männer in dein Leben treten würden.
Doch nicht einer von ihnen könnte je wieder dein Herz aus dem Mülleimer hervorholen.
Was nicht zerbrochen ist, ist noch gut, so sagt man.
Und ein hautenger roter Badeanzug kann so manche Narbe verbergen.
An all das wird von jenen immer feste geglaubt, die auch ansonsten immer falsch liegen.
Mit ihren Vermutungen und kleinen durchtriebenen Geheimnissen.
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