<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304</id><updated>2012-02-14T02:26:47.645Z</updated><title type='text'>ZORNZEIT</title><subtitle type='html'>HASS, HEUCHELEI UND HIRNGRÜTZE. DAS STREBEN NACH GLÜCK UND GEFALLSUCHT.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>135</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-7985106977869053550</id><published>2009-10-03T16:37:00.000+01:00</published><updated>2009-10-03T16:38:01.092+01:00</updated><title type='text'>Das Internet ist</title><content type='html'>Alles.&lt;br /&gt;(Noch) nicht alles.&lt;br /&gt;Unsere Zukunft.&lt;br /&gt;Zum Leitmedium der modernen Informations- und Wissensgesellschaft geworden.&lt;br /&gt;Ein wesentlicher Katalysator der Digitalen Revolution.&lt;br /&gt;Die größte Revolution.&lt;br /&gt;Das Nervensystem des kollektiven Organismus des menschlichen Denkens.&lt;br /&gt;Kein Ponyhof.&lt;br /&gt;Für uns alle gefährlich.&lt;br /&gt;Kaputt – bei South Park.&lt;br /&gt;Ein rechtsfreier Raum.&lt;br /&gt;Kein rechtsfreier Raum.&lt;br /&gt;So etwas wunderschönes.&lt;br /&gt;Nicht meine Welt.&lt;br /&gt;Ein Ort der Jagd, der Ablichtung, der Durchleuchtung. Im schlimmsten Fall: ein Ort von Hinrichtungen, sexuellem Missbrauch, ein Ort für Fahnder und Datenschützer. Im harmloseren Fall: eine eskapistische Quatschwelt.&lt;br /&gt;Die grösste Gefahr für die nationale Sicherheit.&lt;br /&gt;Für die Reformer sehr wichtig.&lt;br /&gt;Deshalb kein Massenmedium, weil es zu einer bestimmten Zeit unterschiedliche Kommunikationen zulässt.&lt;br /&gt;Das Revier der Markenpiraten.&lt;br /&gt;Auf den Hund gekommen.&lt;br /&gt;Einfach ein Schritt in die Richtung, unsere wahre Verbindung mit jedem zu erlangen.&lt;br /&gt;Ein Erfolgsfaktor.&lt;br /&gt;Böse.&lt;br /&gt;Nicht böse.&lt;br /&gt;Der wahre Klimakiller.&lt;br /&gt;Meiner Meinung nach nicht die schlimmste Ursache des Klimawandels.&lt;br /&gt;Inzwischen das wichtigste Informationsmedium beim Kauf von Consumer Electronics.&lt;br /&gt;Ein zentraler Ratgeber in Gesundheitsfragen.&lt;br /&gt;Ein Dschungel.&lt;br /&gt;Ein Elefant.&lt;br /&gt;Ein Spiegel der Gesellschaft.&lt;br /&gt;Eine große Kommune.&lt;br /&gt;Ein Misthaufen.&lt;br /&gt;An allem schuld.&lt;br /&gt;Heute so etwas wie die universelle Plattform des heiligen Krieges gegen die westliche Welt. Es ist Kommunikationsmedium, Werbeträger, Fernuniversität, Trainingscamp und Think Tank der Islamisten zugleich.&lt;br /&gt;Das A und O.&lt;br /&gt;Billig, schnell und sauber. Wir lieben es.&lt;br /&gt;(Fast) überall.&lt;br /&gt;Nicht mehr die Kür eines Wahlkampfes, es ist die Pflicht!&lt;br /&gt;Nicht menschlich.&lt;br /&gt;Durchgeschmort.&lt;br /&gt;Voll!&lt;br /&gt;Entertainer.&lt;br /&gt;Wichtiger als Zeitschriften, TV &amp;amp; Co.&lt;br /&gt;Die beste Erfindung überhaupt. Ohne ein verstümmelndes „seit“.&lt;br /&gt;Für den Menschen da und nicht umgekehrt.&lt;br /&gt;Einfach eine schöne Möglichkeit für uns, Präsenz zu zeigen.&lt;br /&gt;Urlaubsreif.&lt;br /&gt;Grün.&lt;br /&gt;Unser Zukunftsmarkt.&lt;br /&gt;Nur ein neuer Vertriebskanal.&lt;br /&gt;Ein Pornoparadies.&lt;br /&gt;Eine Gefahrenquelle und bedroht nicht nur die Seelen deutscher Kinder, sondern auch den Qualitätsjournalismus.&lt;br /&gt;Ein noch junges Medium.&lt;br /&gt;Geschichte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-7985106977869053550?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/7985106977869053550/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=7985106977869053550' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7985106977869053550'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7985106977869053550'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/10/das-internet-ist.html' title='Das Internet ist'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-7228968181684675947</id><published>2009-09-21T13:47:00.000+01:00</published><updated>2009-09-21T13:52:35.859+01:00</updated><title type='text'>Sexy Humanismus</title><content type='html'>Das einzig gescheite Ziel im Leben kann es sein, sich zur Liebe hinzubewegen, immer sanfter, immer verständnisvoller, immer mitfühlender zu werden.&lt;br /&gt;Wir müssen wegkommen vom Warenfetischismus, vom Huldigen des Materiellen, vom blanken Narzißmus.&lt;br /&gt;Es ist einfach grundlegend verkehrt, andere Menschen nur dazu zu (ge-)brauchen, um sich an ihnen abzureagieren. Viele Leute suchen sich ja gerade deshalb einen Partner, um sich irgendwie an ihm hochzuziehen, sich selbst oder der Welt dadurch etwas zu beweisen.&lt;br /&gt;Sie sehen dabei aber nicht den anderen, wie er ist, sondern immer nur das, was sie selbst in ihn hineinlegen. Es geht für sie darum, Unterhaltung und Abwechslung im Alltag zu haben, einen Partner gegen die Langeweile, für kostenlosen Sex oder das Aufpolieren des eigenen Egos.&lt;br /&gt;Um aber wahre Liebe erleben zu können, muß man vor allem das Voneinandergetrenntsein erleben und gerade nicht das Verbindende. Also nicht das Gleiche suchen, sondern das Fremde zulassen, das eben Nicht-Ich ist, das Andere voll und ganz akzeptieren und sich dessen bewußt werden.&lt;br /&gt;Es reicht nie aus, nur deinen Nächsten zu lieben, man muß auch und gerade die Liebe und die Nähe zu den Fremden und den Feinden suchen. Nur so kann man diese vermaledeite Selbstsucht überwinden, die überall in unserer Gesellschaft wirkt und Schlimmstes anrichtet.&lt;br /&gt;Wir müssen bereit sein, ein anderes menschliches Wesen in seinem So-Sein und seinem Anders-als-ich-Sein anzunehmen, ganz und gar. Wenn jemand so ist wie ich, dann ist das uninteressant.&lt;br /&gt;Den Meisten erscheint bloß das als vernünftig und gut, was sie immer schon gedacht haben. Sie wollen bloß ihre Vorurteile bestätigt wissen. Das ist es aber nicht, kann es niemals sein.&lt;br /&gt;Nein, eine bessere Welt ist nur so möglich: Ich und du, wir müssen alle miteinander losgehen, aufeinander zu, der Fremde (ich für dich und du für mich) muß uns ganz Mensch werden, denn erst dann kann man sagen: Ich bin du. Und von dort ausgehend anfangen, zu lieben und zu verstehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-7228968181684675947?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/7228968181684675947/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=7228968181684675947' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7228968181684675947'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7228968181684675947'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/09/sexy-humanismus.html' title='Sexy Humanismus'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-3039795769989338182</id><published>2009-09-12T16:47:00.001+01:00</published><updated>2009-09-12T16:47:20.630+01:00</updated><title type='text'>Schreibe von Amanda, denke an den Krieg</title><content type='html'>Wenn der große Zampano neben dem chronischen Zeitmangel eines satthatte, dann waren es die ständigen Niederlagen und Mißerfolge. Seinen größten Unsinn, in fünf Minuten beim Kacken hingekleckst, feierten die Leute als zeitlosen Klassiker; die guten Sachen hingegen fanden so gar kein Publikum.&lt;br /&gt;Zampano hungerte nach Sieg. Dabei schwebte ihm nicht so ein lausiges 2:1 vor, sondern ein regelrechtes Massaker der guten Laune, ein Triumph, mit großer Parade, Orchester und schulfrei für alle.&lt;br /&gt;Das Problem war nur: Er war jetzt fünfundvierzig, und es waren absolut keine Siege mehr in Sicht, nicht einmal mehr ein ordentlicher Kampf. Die Gegner von einst waren alle so lasch geworden. Früher waren sie noch hungrig und verbohrt, heute genossen sie gute Weine und saßen abends mit der Kanzlerin beisammen.&lt;br /&gt;Langsam kam Zampano an einen Punkt, wo er das alles so dermaßen zum Kotzen fand, daß er am liebsten den Kurt Cobain gemacht hätte, wenn das nur nicht so abgeschmackt wäre. Auch da hatte er wieder den Absprung zur rechten Zeit verpaßt. Mit 27, klar, da geht das – aber jetzt mit Mitte 40 nahm ihm den an der Welt verzweifelnden Künstler doch keiner mehr ab.&lt;br /&gt;Und so blieb ihm als Ausweg nur noch das Stupide. Mit schnellen Autos im Kreis rumfahren und es Formel 1 nennen. Mit dem Privatjet an exotische Orte fliegen, wo es auch nicht besser war als daheim in Sprockhövel. Sich limitierte Singles-Boxen von den Smiths kaufen, im Endeffekt aber doch immer nur die alten CDs auflegen. Zeit mit Büchern verplempern, die es gar nicht wert waren, geschrieben, geschweige denn: gelesen zu werden, aber irgendwie mußte man die Abende ja rumkriegen. Mit den schärfsten Frauen Deutschlands poppen und sich als Jurymitglied der Heidi-Klum-Show ausgeben. Sich an seiner alten Universität ehren lassen, obwohl man früher in den Vorlesungen immer nur geschlafen hat.&lt;br /&gt;An diesem Abend schmiedete Zampano den Plan, eine Hosenfabrik in Bangladesch zu eröffnen und anschließend mit den Produkten von dort KiK Konkurrenz zu machen. Ein Mann braucht schließlich Abwechslung.&lt;br /&gt;Nach dem Zähneputzen, vor dem Betthupferl drosch er auf sein Spiegelbild ein, bis Blut floß. Er saute das halbe Bad voll, aber wischte es nicht weg. Schließlich hatte er der Welt noch so viel zu geben, und wenn die Welt es schon nicht wollte, so mußte doch wenigstens die bulgarische Putzfrau angemessen beschäftigt werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-3039795769989338182?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/3039795769989338182/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=3039795769989338182' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3039795769989338182'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3039795769989338182'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/09/schreibe-von-amanda-denke-den-krieg.html' title='Schreibe von Amanda, denke an den Krieg'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-4197482113649510169</id><published>2009-09-06T15:25:00.000+01:00</published><updated>2009-09-06T15:28:29.204+01:00</updated><title type='text'>Jungs namens Bernd haben grundsätzlich Unrecht</title><content type='html'>Arroganz muß man sich leisten können, fand der große Zampano. Demut ist aber auch nicht grade ein Schnäppchen.&lt;br /&gt;In der Kunst, und da kannte er sich aus, denn die war sein Metier, gelten andere moralische Werte und Normen als in der wahren Welt. Also kann, darf und sollte man Frauen beleidigen, Negerchen schmähen, Behinderte nachäffen, Pädophilie und Nekrophilie bejahen, kleine Hunde und Katzen quälen, Krieg, Terror und Leichenfledderei als ästhetische Mittel anerkennen und sich über politische Aktivisten lustigmachen. Sich nach außen hin konsequent dekadent geben, kann wohl nur der wahre Moralist. Greenpeace ist doof, deswegen geh ich jetzt schön Pelze kaufen.&lt;br /&gt;Sich etwas Teures leisten können, war aber nicht alles. Man brauchte auch die nötige Muße, um es hinterher, nach dem Erwerb, gepflegt abzunutzen und kaputtzumachen. Keine Zeit, keine Kleinigkeit.&lt;br /&gt;Man kommt einfach zu nichts, in diesen läppischen 24 Stunden. Kaum aufgestanden, wird es auch schon wieder Zeit fürs Bettchen. Dieser Jack Bauer hat uns alle belogen.&lt;br /&gt;Unser Zampano fand, es wurde langsam echt Zeit für seine Heiligsprechung. Doch der Vatikan stellte sich (noch) quer. Dabei hatte Zampi schon als kleiner Schulbub das Konzept des Heiligseins wahrlich knorke gefunden. Am liebsten mochte er immer die ganz alten Heiligen, die kaum noch einer kannte und die darum nie etwas zu tun hatten. Die würden sich bestimmt richtig drüber freuen, wenn plötzlich nach fünfhundert Jahren mal wieder ein liebes Menschlein wie er zu ihnen betet. Und der vergessene Heilige, arg gebauchpinselt durch das neuerliche Interesse an seiner bespinnwebten Person, würde natürlich Himmel und, hoho, Hölle in Bewegung setzen, um dem irdischen Hilfsgesuch vom kleinen Zampi nachzukommen. Allein schon wegen der Rührung, daß da unten doch noch jemand an ihn glaubte. Klassische Win-Win-Situation also.&lt;br /&gt;Die Heiligen hingegen, die jeder kennt, zu denen konnte ja jeder kommen. Die waren, durch Tausende von Wünschen überlastet, sicherlich auf Jahre ausgebucht. Dann braucht man sich auch nicht wundern, wenn nach dem Beten nichts passiert. Nein, die wirklich Obskuren müßt Ihr suchen.&lt;br /&gt;Also: Ein Heiliger sein, das wäre doch was. Warmherzig und großzügig. Jemand, der sich danach sehnt, den leidenden Seelen auf der Erde zu helfen.&lt;br /&gt;Keine Schlußpointe diesmal.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-4197482113649510169?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/4197482113649510169/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=4197482113649510169' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/4197482113649510169'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/4197482113649510169'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/09/jungs-namens-bernd-haben-grundsatzlich.html' title='Jungs namens Bernd haben grundsätzlich Unrecht'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-8065895604706708075</id><published>2009-08-30T15:12:00.005+01:00</published><updated>2009-08-30T15:20:29.942+01:00</updated><title type='text'>Die beste Musik der Welt</title><content type='html'>Manche Menschen hinterlassen Spuren im Herzen, die man nie wieder wegbekommt und auch gar nicht wegkriegen will. Bei manchen Alben verhält es sich ebenso. Und manchmal fällt beides sogar zusammen.&lt;br /&gt;Die ersten beiden Alben („Chega de Saudade“ und „O Amor, o Sorriso e a Flor“) von João Gilberto haben nicht nur 1959/60 so ziemlich im Alleingang die Bossa Nova aus der Taufe gehoben, sondern auch mir, über vierzig Jahre später, einiges an Empfindungen über das Leben, die Liebe und den ganzen Rest mitgegeben, um nicht zu sagen: zuvor ungeahnte Gedanken und Gefühle in mir hervorgerufen. Was vergraben war, wurde ans Licht gebracht, was schlummerte, geweckt. Eichendorff mag es mir nachsehen, aber: Die Welt hob an, zu singen, weil João das Zauberwort getroffen hatte. Diese Alben sind pure heart food, no less.&lt;br /&gt;Alles Weitere ging dann ziemlich flott: Wenige Monate nach meiner Initiation durch die sanfte Welle traf ich ein ganz besonderes Mädchen, und ich erkannte durch sie, was mir die Bossa zuvor bereits eingeflüstert hatte. Daß wahres Glück nicht in der kurzfristigen Begeisterung, der Leidenschaft des Moments und der Euphorie der Überwältigung besteht, sondern in einem fortwährenden Gefühl des Geborgenseins, des Sich-mit-der-Welt-einverstanden-Erklärens. Ein tiefer Friede, ein Vertrauen und Sich-zuhause-Fühlen.&lt;br /&gt;Die Zen-ähnliche Simplizität von Gilbertos Musik spricht zum geneigten Hörer und erzählt ihm genauso viel von der Welt wie der Wind in den Bäumen an einem Nachmittag im Juni. Man muß es nur begreifen können. Elegante Schlichtheit statt Lärm und Spektakel. Süße Melancholie, ein schöner Schmerz und zugleich, im selben Moment, auch hoffnungsfroher Aufbruch und jugendliche Frische.&lt;br /&gt;João behandelt die Gitarre wie eine Geliebte und flüstert dazu mehr, als daß er singt. Er führt uns Manifestationen der Liebe vor: Verlangen und Freude, Zärtlichkeit, aber auch Schmerz und Trauer.&lt;br /&gt;Eine spielerische, sommerliche Musik, die immer schon auch um den baldigen Verlust des augenblicklichen Glücks weiß. Liebe, dieses ewige Rätsel, hier begegnet es uns, in wundervolle Poesie und Töne verwandelt.&lt;br /&gt;Harter Schnitt, in das Knistern der Auslaufrille hinein: Der Sommer ging vorbei und mit ihm auch mein Mädchen. Das Glück kam zu mir wie ein Traum. Es währte nicht lange. So wie fast alle guten Bossa Nova-Songs bleibt es in der Regel unter zwei Minuten, auf wenige kurze Augenblicke im Leben beschränkt. Die man zudem meist auch erst im Nachhinein, wenn alles schon wieder vorbei ist, als wahre Glücksmomente erkennt.&lt;br /&gt;Das portugiesische Saudade wird auf den ersten Alben Gilbertos zu reinster Schönheit, zu einem vom Hörer tief empfundenen Lebensgefühl und -entwurf: Frisches Verlangen und zugleich auch schon das Wissen um dessen Verlust und Vergänglichkeit.&lt;br /&gt;Und doch ist da, bei allem Schmerz, immer auch Zuversicht. Denn etwas, das einmal war, kann irgendwann auch wieder sein. So lange man lebt, besteht Hoffnung. Schließlich haben wir (und Leonard Cohen möge mir diesen letzten Kniff verzeihen) immer noch die Musik.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-8065895604706708075?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/8065895604706708075/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=8065895604706708075' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/8065895604706708075'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/8065895604706708075'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/08/die-beste-musik-der-welt.html' title='Die beste Musik der Welt'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-6356787056321053520</id><published>2009-08-22T12:52:00.000+01:00</published><updated>2009-08-22T12:53:17.790+01:00</updated><title type='text'>Anne Heche kann zaubern</title><content type='html'>Als ich am Sonntag mit meinen Hunden Gassi ging, kam ich an der Christlichen Gemeinde in unserem Dorf vorbei. Für diese Freikirche Schrägstrich Sekte habe ich nie viel übrig gehabt, doch jetzt, im strömenden nachmittäglichen Regen, taten sie mir fast ein bißchen leid. Das hier sollte ihr Sommerfest sein, und sie kauerten sich hilfesuchend unter Regenschirme und Vordächer. Das Volleyballturnier ward ersatzlos gestrichen, die Würstchen schmeckten auch niemandem so recht. Im Vorbeigehen dachte ich so bei mir: Petrus muß ein Katholik sein. Für Freibeuter des Glaubens hat er wenig übrig.&lt;br /&gt;Wenig übrig hat der geneigte Leser für abrupte Themenwechsel. Doch sei’s drum: Mein Leben ist ein bißchen wie Bossa Nova. Da geht es auch nicht um die gespielten, sondern einzig und allein um die ausgelassenen Noten. Das Gegenteil von Virtuosität also.&lt;br /&gt;Abends kam dann noch Atze Oscar Wilde auf ein Bierchen vorbei. Der gab mir völlig recht und meinte: Mein Genie habe ich auch immer bloß auf mein Leben verwandt; in meinen Büchern steckt nur mein Talent. Darauf noch ein Iserlohner. Prost.&lt;br /&gt;Als der britische Besuch wieder weg war, wankte ich noch auf eine Runde Spaß und Spielerei völlig betrunken ins Internet. Dort wurde mir schlagartig ganz anders. Die Leute von dieser Zornzeit hatten es auch nicht mehr drauf. Ihr Blog ist inzwischen viel zu fiktiv geworden, die Maskeraden der Ironie zu läppisch und privat, um noch Weltgehalte, Erfahrungen oder Gedanken erkennbar werden zu lassen. Pfui Deibel. Wer liest denn so was?&lt;br /&gt;Deshalb hier mal, zum Ausschlagen schön, endlich wieder das nackte, pure, pochende und rohe Leben höchstselbst: Letzte Nacht, lange vor dem verplästerten Sommerfest und Wildes Besuch, fühlte ich mich unheimlich allein. Ich wurde wach und hatte auf einmal das Gefühl, der letzte Mensch auf Erden zu sein. Doch dann entdeckte ich zum Glück, daß da doch jemand war, denn in diesem Moment erblickte ich die wunderschöne nackte Frau, die neben mir auf dem Bett lag und mich irgendwie total unternehmungslustig anlächelte. Ihre unwiderstehliche Kleiderlosigkeit, ihre ungezügelte Leidenschaft sprang mir regelrecht entgegen – aus dem aufgeklappten Mittelteil eines am Vortag von mir gekauften Herrenmagazins.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-6356787056321053520?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/6356787056321053520/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=6356787056321053520' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/6356787056321053520'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/6356787056321053520'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/08/anne-heche-kann-zaubern.html' title='Anne Heche kann zaubern'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-7908742542744776895</id><published>2009-08-15T16:00:00.001+01:00</published><updated>2009-08-15T16:00:35.239+01:00</updated><title type='text'>Schokoladenjesus</title><content type='html'>Jahesius Krüst shuffelte sich gemächlich an den Schreibtisch und machte mal wieder was:&lt;br /&gt;Kriegte ich es bezahlt, würde ich mehr schreiben. Würde ich es bezahlt kriegen, wäre es ein Beruf. Wäre es mein Beruf, müßte ich es jeden Tag machen. Täte ich es jeden Tag, würde mir der Spaß daran abhandenkommen. Ohne Spaß, müßte ich mich aber quälen, mir Wörter und Sätze aus der Nase ziehen, Formulierungen abringen. Ich würde zur Worthure. So aber schreibe ich, wie viele junge Männer ficken: zum reinen Vergnügen und nicht für Geld. Cash ist nicht alles im Leben. Sorry Johnny.&lt;br /&gt;Später zog sich Krüst in die Garage zurück, wo er letzte Woche seinen Hund überfahren hatte. Doktor House hatte gemeint, es wäre ein Unfall gewesen, und wer wollte Hugh Laurie schon widersprechen?&lt;br /&gt;Wieder sprechen wir davon, wie des Künstlers Position in unserer Welt ausschaut. Daß ein eigener Stil beim Publikum gut ankommt, muß eigentlich für den Künstler bedeuten, ihn hinter sich zu lassen, den Stil, nicht den Publikum, denn der heißt das.&lt;br /&gt;Auf jeden Fall muß ein Künstler in solch Situation die schrillenden Alarmglocken abschalten, beim lokalen Sicherheitsdienst anrufen, um denen mitzuteilen, daß nichts passiert ist, sich vielleicht noch fix einen Kaffee trinken, aber spätestens dann gleich, sofort und auf der Stelle was anderes als bisher machen. Nicht mehr die typische Scheiße, sondern ganz neue Scheiße abliefern. Nicht mehr oben blau und unten rosa, sondern links schwarz und rechts Zimt. Das gilt natürlich nicht nur für die Malerei, sondern für den Rest auch.&lt;br /&gt;Restlich bedient war unser Krüst, als er abends in den Flimmerkasten schaute, und mein lieber Scholli, was er da für schröckliche Gestalten erblickte, potzblitz, er dachte erst, es wäre ein neuer Zombiefilm von George A. Romero, doch nein, es war dann doch nur Zeit für den beliebtesten Privatsender der Republik.&lt;br /&gt;Früher, also in seinen Jugendjahren, das war gegen Ende des Kaiserreichs, mußte man noch etwas können oder geleistet haben, um ins Fernsehen zu kommen. Heute reicht es schon aus, wenn daheim ein verhaltensauffälliges Kind sitzt, man ein bißchen kochen kann oder aber den ganzen Arsch voll Schulden hat.&lt;br /&gt;Derart angepißt, ging Krüst nach oben ins Schlafzimmer, löschte das Licht und legte Watertown von Frank Sinatra auf. Tolle Platte. Kennt nur keiner.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-7908742542744776895?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/7908742542744776895/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=7908742542744776895' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7908742542744776895'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7908742542744776895'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/08/schokoladenjesus.html' title='Schokoladenjesus'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-497872177164138746</id><published>2009-08-06T17:41:00.000+01:00</published><updated>2009-08-06T17:42:29.720+01:00</updated><title type='text'>Rechts am Wald</title><content type='html'>Das Leben schlägt gelegentlich seltsame Pfade ein.&lt;br /&gt;Erst letztens mußte ich beispielsweise, obwohl es so gar nicht meinem Temperament entspricht, einer jungen Dame bei ihrer Scheidung helfen. Irgendwo hatten wir uns wohl gründlich mißverstanden.&lt;br /&gt;Wir kamen, als wir uns begegneten, einfach so miteinander ins Gespräch, und irgendwann erkundigte sie sich dann danach, was ich denn eigentlich so mache, und ich sagte: Rechts am Wald...&lt;br /&gt;Oh, das ist ja toll, unterbrach sie mich daraufhin mit geradezu ansteckender Euphorie in der Stimme und einem vielsagenden Glänzen in den Augen.&lt;br /&gt;Das Tolle daran war mir zwar noch nicht so ganz aufgegangen, zumal sie mich ja auch nicht aussprechen ließ, aber um ihr nicht den Tag zu verhageln, machte ich das Gesellschaftsspielchen einfach mal mit und nickte, wenn auch vielleicht eine Spur zu eifrig.&lt;br /&gt;Sie breitete im folgenden die Trümmer ihrer Ehe vor mir aus und ließ auch ansonsten kein gutes Haar an ihrem Noch-Ehemann.&lt;br /&gt;Erst da ging mir auf, daß sie wohl dachte, ich sei Rechtsanwalt, also Jurist und somit in Scheidungsfragen bewandert. Dabei wollte ich ihr doch eigentlich bloß von meiner Köhlerhütte erzählen, die ich rechts am Wald betreibe.&lt;br /&gt;Damit wir beide in dieser mißlichen Situation das Gesicht wahren konnten, verschwieg ich lieber alles weitere, tat ihr einige Wochen später den Gefallen und vertrat sie vor Gericht. Sie wäre ansonsten doch wohl sehr arg enttäuscht gewesen, und das hätte ich bei dieser reizenden Person einfach nicht übers Herz gebracht. Die Wahrheit ist manchmal schon ein arger Schinder.&lt;br /&gt;Die Verhandlung lief dann auch ganz gut. Ihrem Mann wurden sein alter Mädchenname, der Nagellack und die beiden Meerschweinchen zugesprochen, wofür meine Mandantin zum Ausgleich aber immerhin den Porsche, den Schokoladenspringbrunnen und die handgeklöppelten Orientteppiche behalten durfte. Das Sorgerecht für die 15-Zimmer-Villa am Stadtrand teilten sie sich.&lt;br /&gt;Damit konnten alle Beteiligten gut leben, auch die Meerschweinchen.&lt;br /&gt;Es scheint sich bei mir um ein wahres juristisches Naturtalent zu handeln.&lt;br /&gt;Vielleicht sollte ich das Metier wechseln.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-497872177164138746?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/497872177164138746/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=497872177164138746' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/497872177164138746'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/497872177164138746'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/08/rechts-am-wald.html' title='Rechts am Wald'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-2386290485524205992</id><published>2009-07-30T16:23:00.000+01:00</published><updated>2009-07-30T16:26:49.740+01:00</updated><title type='text'>Dawkins, du Opfer</title><content type='html'>Man täuscht sich ja auch oft in den Menschen. Viele halten beispielsweise Albert Einstein noch immer für ein Genie. Dabei war er, von der Atombombe ganz zu schweigen, auch nur ein weiterer Trottel aus Ulm. Nirgends erkennt man das besser als in einem Brief, den Einstein 1954 an den Philosophen Erich Gutkind richtete.&lt;br /&gt;Dort schreibt Albert: Das Wort Gottes ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann etwas daran ändern. Diese verfeinerten Auslegungen sind höchst mannigfaltig und haben so gut wie nichts mit dem Urtext zu schaffen. Zitat Ende.&lt;br /&gt;Wir lernen daraus, daß es auf der ganzen Welt nur eine Sache gibt, die noch schlimmer ist als Religion: Atheismus.&lt;br /&gt;Doch auch das vielgescholtene Christentum kann keinen wahren Trost mehr darstellen. Selbst in der katholischen Theologie wird mittlerweile angenommen, daß der Tod für den ganzen Menschen ein Ende setzt.&lt;br /&gt;Nur Lieschen Müller mit ihrem ins Erwachsenenalter rübergeretteten Kinderglauben geht davon aus, daß es ein individuelles Leben nach dem Tode gibt. Sie tut dies, weil sie unfähig ist, eine Welt ohne sich zu denken. Wenn überhaupt, gehen wir einfach mal mit Aristoteles und Thomas von Aquin von der Tatsächlichkeit so einer unglaublichen Sache wie der Seele aus, dann existiert diese bloß in einer unerkennbaren Form fort.&lt;br /&gt;Sie ist sich selbst und ihrem früheren Leben unbekannt, ohne Erinnerung, ohne Identität. Womöglich zwar bei Gott, aber eben nicht mehr als Lieschen Müller höchstselbst. Von daher dürfte uns das Jenseits eigentlich herzlich egal sein. Wir haben damit nichts zu schaffen. Wir sind hier.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-2386290485524205992?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/2386290485524205992/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=2386290485524205992' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/2386290485524205992'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/2386290485524205992'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/07/dawkins-du-opfer.html' title='Dawkins, du Opfer'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-4280399979258402710</id><published>2009-07-22T20:41:00.000+01:00</published><updated>2009-07-22T20:44:08.385+01:00</updated><title type='text'>Anhedonie</title><content type='html'>Ich bin einsam und fühle mich schlecht. Die Welt um mich herum interessiert sich nicht für mich, und sie braucht mich auch nicht.&lt;br /&gt;Interessen habe ich keine mehr. Ich komme gut ohne Musik aus. Ich höre gerne nichts, Stille. Und da, wo schwarzer Regen fällt, hat jemand Gülle abgestellt.&lt;br /&gt;Alt werden. Anfangen zu stinken. Merken, daß man ein bißchen so wie Maxim Biller geworden ist: Immer schlecht gelaunt, jeden Tag und heute.&lt;br /&gt;Aus dem Fenster schauen. Die Nachbarin sehen. Sie kam vom Einkauf wieder, behängt mit den 36 Tragetaschen der Shaolin. Keiner hilft. Ich natürlich auch nicht. Statt dessen greife ich lieber zum Strick, steige auf den Drehstuhl und mache an der Deckenlampe herum.&lt;br /&gt;Ganz traurig bin ich, der ich noch nicht gelebt habe, mich nun vom Leben zu verabschieden.&lt;br /&gt;Da ruft die sanfte Stimme der Vernunft mir zu: Ertrage, man kann alles überleben.&lt;br /&gt;Ich frage die Vernunft, ob ich ihre Handynummer haben kann, dann können wir uns mal auf einen Kaffee oder so treffen. Die Vernunft lehnt aber dankend ab. Das war zu erwarten.&lt;br /&gt;Früher sagte ich mir immer: Auch dicke Mädchen brauchen Liebe. Aber nicht von mir. Heute wäre ich wohl nicht mehr so herablassend. Doch selbst die Dicken kommen nicht mehr.&lt;br /&gt;Ich bleibe allein. Denke an ein tolles Girl von früher. Im Winter unseres Mißvergnügens trugen wir fünf Schichten Kleidung übereinander. Sie sah trotzdem noch verdammt sexy aus. Gelaufen ist nichts. Nur ich, durch den strömenden Regen.&lt;br /&gt;Memories are made of Schulmädchenreport. Deutschland, nach Pille, vor Palle. Keine tödlichen Bumsviren, nirgends. Dafür ganze Hecken von Schamhaar. Das waren die Siebziger. Peter Frankenfeld führt durchs Programm. Es muß eine unfaßbar besockte Zeit gewesen sein.&lt;br /&gt;Unterm Strich bleibt: Ein schöner Tag im Treckermuseum mit alten Erinnerungen.&lt;br /&gt;Der Stuhl kippt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-4280399979258402710?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/4280399979258402710/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=4280399979258402710' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/4280399979258402710'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/4280399979258402710'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/07/anhedonie.html' title='Anhedonie'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-7059987836893374564</id><published>2009-07-16T13:51:00.000+01:00</published><updated>2009-07-16T13:53:09.192+01:00</updated><title type='text'>Tristesse in Butternudeln</title><content type='html'>Fred, der Gymnasiast, hatte es mal wieder kommen sehen. Das Licht am Ende des Tunnels war gar kein Licht, sondern nur eine Fata morgana. Die Spiegelung von etwas, was gar nicht da ist. Hochphilosophisch, aber zugleich auch sterbenslangweilig.&lt;br /&gt;Es hätte ein schöner Abend werden können. Wurde es dann aber doch nicht. Fred konnte nicht aus seiner Haut. Die war übersät mit Pickeln und Frustakne. Von den zornigen Mitessern der Selbstgerechtigkeit ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;Er versuchte, sich selbst einen Witz zu erzählen. Das klappte nicht, weil er mal wieder, wie so oft, die Pointe versemmelte.&lt;br /&gt;Wird wohl mal wieder Zeit, Handcreme zu kaufen. Die von den skandinavischen Fischern. Die wissen, wie der Barsch läuft. Und solange man bloß sein Geld aus dem Fenster wirft und nicht sich selbst noch gleich hinterher, ist eigentlich alles in Ordnung.&lt;br /&gt;Yuppidu. Schwing schwing.&lt;br /&gt;Fred wechselte hinüber ins Wohnzimmer. Seine Freundin war immer noch da. Ach so, war ja ihre Wohnung, klar, warum auch nicht. Er nahm einen Sitzplatz in würdigem Abstand zu ihrer Wenigkeit in temporären Besitz und glotzte in die Richtung, in die auch sie kuckte. Der Fernseher lief, mal wieder. Heidi Klum suchte Nachwuchs. Ihr Sangesneger reichte ihr wohl nicht mehr.&lt;br /&gt;Die Rothaarige finde ich irre gut, meldete sich die Freundin vom Fred unaufgefordert zu Wort. Das wollte Fred gar nicht wissen. Höflichkeitshalber sah er aber trotzdem mal kurz auf den Bildschirm.&lt;br /&gt;Die Rothaarige, aha, na ja, zur Not, also, da würde er die wohl auch noch stöpseln. Ob seine Freundin und die Rote vielleicht mal Lust auf einen flotten Dreier...? Aber bestimmt nicht, denn die eine war sterbenslangweilig und die andere würde bald Topmodel sein.&lt;br /&gt;Zurückgeholt auf den harten Boden der Tatsachen, wechselte Fred noch mal rüber Richtung Küche.&lt;br /&gt;Aus der anderen Räumlichkeit grunzte die Freundin irgendwas nur halb Verständliches von wegen morgen abend essen gehen herüber. Fred sagte nichts dazu und dachte bloß bei sich: Püppi, laß mal gut sein. Keep it loose und so.&lt;br /&gt;Er griff beherzt zur halbvollen Wodkaflasche und eliminierte durch gezieltes Schlucken guten Gewissens einen Großteil des dort noch vorrätigen Flüssigkeitspegels.&lt;br /&gt;Schnaps, das war sein letztes Wort. In diesem Sinne: Schnaps.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-7059987836893374564?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/7059987836893374564/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=7059987836893374564' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7059987836893374564'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7059987836893374564'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/07/tristesse-in-butternudeln.html' title='Tristesse in Butternudeln'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-6201168218498746632</id><published>2009-07-09T16:03:00.000+01:00</published><updated>2009-07-09T16:07:28.168+01:00</updated><title type='text'>Beziehungen</title><content type='html'>Beziehungen sind doch nichts. Die geben doch nichts her. Im Gegenteil: nehmen einem sogar noch was weg. Weil: Man verändert sich dadurch. Wird zu einem Menschen, der man nie sein wollte.&lt;br /&gt;Klar, man muß Kompromisse eingehen. Und Rom wurde auch nicht an einem Tag niedergebrannt. Aber alles hat seine Grenzen. Es gibt schließlich auch noch so etwas wie Stolz. Den gibt man in einer Beziehung aber besser gleich mal von vornherein beim Pförtner ab.&lt;br /&gt;Am Anfang ist alles, klar, was auch sonst, supidupi. Küssen und Kennenlernen und Tralalürchen.&lt;br /&gt;Dieses Kribbeln im Bauch, kennst du das auch? Ja, natürlich, ich hatte ebenfalls schon mal Durchfall. Läßt der nach, dann hat auch meist das erste Verliebtsein bereits abgedankt.&lt;br /&gt;Und dann läuft man irgendwann gleichgültig nebeneinander durch den Alltag, nervt sich gegenseitig an, hat aber immerhin noch Sex, für den man nicht bezahlen muß, und ehe man sich versieht, hört man sich selbst am Sonntagnachmittag so Sätze sagen wie: Schatz, ich stelle noch eben das kleine Fahrrad runter in den Keller.&lt;br /&gt;Das interessiert Schatz dann aber auch schon nicht mehr. Sie sagt zwar noch Ja und Amen, denkt aber doch lieber an Brad Pitt. Nur ist sie eben nicht Angelina Jolie, sondern Katrin Paschunke. Und sieht auch dementsprechend aus. Naja, für den Fahrrad-in-den-Keller-Bringer reicht’s noch.&lt;br /&gt;Solche traurigen, tranigen Existenzen trifft man überall, wo sich Menschen wider besseres Wissen zusammentun, ja: regelrecht zu einer Zweisamkeit zusammenrotten.&lt;br /&gt;Da hilft nur eins: Isolation und Einzelhaft. Guantanamo, bahia guantanamera.&lt;br /&gt;Logo, man findet sich selbst ja auch nicht so sonderlich geil, aber immerhin kann man sich so allein, wenn sonst keiner da ist, noch halbwegs ertragen. Da heißt es dann achselzuckend: Zwei Wochen nicht geduscht, nicht rasiert, das Haus nicht verlassen, na und? Stört doch keinen. Immerhin drei Bücher gelesen, ein paar alte Filme im Spätprogramm gesehen, Fertigmenüs in der Mikrowelle aufgewärmt und volle Pulle Motörhead gehört.&lt;br /&gt;Machen Sie das mal in einer Beziehung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-6201168218498746632?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/6201168218498746632/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=6201168218498746632' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/6201168218498746632'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/6201168218498746632'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/07/beziehungen.html' title='Beziehungen'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-7539765679252941984</id><published>2009-07-01T16:04:00.001+01:00</published><updated>2009-07-01T16:04:42.745+01:00</updated><title type='text'>Erstes Halbjahr 2009</title><content type='html'>Die Academy Awards. Afghanistan. Air France. Android Smartphone. Avril Lavigne.&lt;br /&gt;Bangkok. Barack Obama. Benjamin Netanjahu. Bruce Willis.&lt;br /&gt;Charles Darwin. Das chinesische Neujahr. Cristiano Ronaldo.&lt;br /&gt;Dalai Lama. Darfur.&lt;br /&gt;Earth Day. Edgar Allan Poe. Erdbeben. Europäische Union. Eurovision Song Contest.&lt;br /&gt;FC Barcelona. Freitag der 13.&lt;br /&gt;Gasstreit. Gaza-Streifen. Gazprom. Die globale Erwärmung. Guinea-Bissau.&lt;br /&gt;Hillary Clinton. HTC Magic. Hubble. Hugo Chavez.&lt;br /&gt;Indien. Internationale Filmfestspiele von Cannes. Iran. Island.&lt;br /&gt;Jay Leno. Jennifer Hudson. John Travolta.&lt;br /&gt;Kate Hudson. Kate Winslet. Königstiger.&lt;br /&gt;Lindsay Lohan.&lt;br /&gt;Madagaskar. Madonna. Malawi. Michael Jackson. Moldawien. Morgan Tsvangirai.&lt;br /&gt;NASA. NATO. Nintendo DSi. Nordkorea.&lt;br /&gt;Ostern. Österreich.&lt;br /&gt;Papst Benedikt XVI. Pinguin. Pirat. Platz des himmlischen Friedens.&lt;br /&gt;Rafael Nadal.&lt;br /&gt;Satellit. Schmetterling. Schneesturm. Schweinegrippe. Shuttle. Slumdog Millionär. Somalia. Somalische Piraten. Sonnenuntergang. Sri Lanka. Susan Boyle.&lt;br /&gt;Teheran. Terminator: Die Erlösung. The Pirate Bay.&lt;br /&gt;Valentinstag. Vulkanausbruch in Alaska.&lt;br /&gt;Waldbrände in Australien. Watchmen. Wimbledon. Winnenden. Winter. Wolverine.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-7539765679252941984?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/7539765679252941984/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=7539765679252941984' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7539765679252941984'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7539765679252941984'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/07/erstes-halbjahr-2009.html' title='Erstes Halbjahr 2009'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-3950508668814383643</id><published>2009-06-25T10:46:00.000+01:00</published><updated>2009-06-25T10:52:39.214+01:00</updated><title type='text'>Das Leben, ein Freispiel</title><content type='html'>Ich stand morgens auf und hatte schon keine Lust mehr auf den Rest des Tages. Im Briefkasten fand sich nichts als Reklame. Ein Herrenausstatter wollte mir tuntige Klamotten aufschwatzen, in Ätzfarben wie Violett und Rosa.&lt;br /&gt;Später mußte ich in die Stadt. Auf allen Wegen ward mir dabei so, als lebe der metrosexuelle Mann von heute extreme close to Homo und das nicht nur in der U-Bahn. Apropos öffentlicher Nahverkehr in Köln: Nicht der Zug wird größer, sondern bloß der Tunnel. Blick ins Nichts, Erkenntnis von Allem.&lt;br /&gt;So schwerfällig kam ich mir schon seit Jahren nicht mehr vor. Hatte ich den rechten Zeitpunkt zum stilvollen Abtreten etwa schon um einige Wochen verpaßt? Das wäre schade. Aber nicht zu ändern. Schließlich sagt dir nie einer, daß du aufhören sollst, solange noch die Kohle stimmt. Mick Jagger kann dir ein Lied davon röcheln. Und nur die wenigsten tun es aus reiner Liebe zum Spiel, wie damals noch Andre The Giant. Der stand halt einfach gern im Ring. Auch, als er sich vor Schmerzen kaum noch bewegen konnte. Ruhe in Frieden, sanfter Riese.&lt;br /&gt;Wie dem auch sei, neben meiner Wenigkeit sind in dieser Woche außerdem noch vom Artensterben bedroht: die Meeresschildkröte, der Sumatra-Orang-Utan, der afrikanische Elefant, das indische Panzernashorn und der deutsche Mittelstand.&lt;br /&gt;Bevor es abends zu dunkel wurde, um noch irgendetwas erkennen zu können, legte ich im Schimmer vom letzten Tageslicht noch schnell eine Liste mit Dingen an, die ich in den Sommerferien unbedingt erledigen möchte. Ganz oben dabei: Einen Sarg bauen, in dessen Innerem sich ein Flipper befindet, mit vielen Leuchtdioden und Rampen und Blinklichtern. Das Leben, ein Freispiel.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-3950508668814383643?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/3950508668814383643/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=3950508668814383643' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3950508668814383643'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3950508668814383643'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/06/das-leben-ein-freispiel.html' title='Das Leben, ein Freispiel'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-8323057114501847971</id><published>2009-06-17T14:28:00.000+01:00</published><updated>2009-06-17T14:29:18.247+01:00</updated><title type='text'>Inkassobüro Sivkovic</title><content type='html'>Ach, du hast also gehört, ich sei ein richtig harter Kerl? Na ja, laß es mich mal so sagen: Um den Käse zum Bahnhof zu rollen, reicht’s.&lt;br /&gt;Aber du hast schon Recht: Ich bin wirklich ein ganz ein schlimmer Finger. O ja. Mir begegnet man besser nicht in einer dunklen Gasse. Hihi.&lt;br /&gt;Mein zweiter Vorname ist übrigens Fubak. Das ist Serbisch oder so und steht für: Furchtbar bös den Arsch vollkriegen. Und genau das kannst du haben, wenn du mir noch mehr unverschämte Fragen stellst.&lt;br /&gt;Jahrelang bin ich nun schon in diesem wunderschönen Inkassobüro tätig. Wer nicht zahlen will, muß fühlen, das war schon immer so. Und was die Auftragslage angeht, können wir uns echt nicht beklagen.&lt;br /&gt;Mein Chef, Keule Eminenz, der wo da drüben am Mahagonischreibtisch sitzt, jener mit dem Goldzahn im Gebälk, der lächelt eigentlich den ganzen Tag vor sich hin, auch wenn er total mies drauf ist. Diese Grinserei kann einem auf die Nerven gehen, muß aber nicht. Das ist eben seine Vorstellung von einem Pokerface. Und vielleicht hat der Chef ja auch einen an der Knolle, weil er immer lächelt, kann schon sein. Das sagst du aber besser nicht zu laut, wenn er in der Nähe ist, denn sonst gibt es mächtig Ärger. Plus Knochenbrüche, und die nicht zu knapp.&lt;br /&gt;Ansonsten laufen die Geschäfte wirklich gut. Sieht man doch schon an Chefchens Porsche, oder? Klar, mag mancher nun vorwitzig einwenden, das ham wir schon gerne: Sieht aus wie ein abgelutschter Hundekuchen und fährt so ne große Kalesche. Aber auch das behältst du besser für dich, du Schmalspur-Rambo, wenn dir dein lausiges Leben lieb ist.&lt;br /&gt;Kommen wir nun zur Hauptattraktion des Abends – zu mir! Der Frauenschwarm, wo ich bin, sieht unheimlich gut aus und weiß auch um seine Wirkung beim weiblichen Teil des Publikums. Wo zwei, drei junge Damen in Miniröcken beisammensitzen, und ich gehe da lässig vorbei, kann der Kellner aber hinterher erst mal den Aufnehmer drunterlegen, sag ich euch.&lt;br /&gt;Häh? Was sagst du da? Ich und ordinär? Paß mal auf, Bursche, sonst war das dein letztes Lebenszeichen vor der Eintütung in die Urne. Ich hab nämlich schon ganz andere Kaliber als dich umgenietet.&lt;br /&gt;Erst letztens meinte mein Chef, es gäbe Ärger mit den Kroaten. Die haben da so einen Treff im Hinterzimmer ihres Reisebüros, illegales Spielcasino, Poker und so Zeugs, mehr mußt du nicht wissen, glaub mir, ist gesünder, je weniger du weißt, desto besser für dich. Na jedenfalls fragte Chef mich, ob ich für den Job Hilfe bräuchte, es seien wohl ungefähr fünfzehn Mann in der Zockerhöhle. Darauf nur ich so mit einem abschätzigen Lächeln: Was? Fünfzehn Figuren? Die mach ich im Stehen auf der Treppe. Und so war es dann auch.&lt;br /&gt;Noch Fragen, du Flitzpiepe?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-8323057114501847971?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/8323057114501847971/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=8323057114501847971' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/8323057114501847971'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/8323057114501847971'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/06/inkassoburo-sivkovic.html' title='Inkassobüro Sivkovic'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-659696117500276336</id><published>2009-06-10T18:54:00.002+01:00</published><updated>2009-06-10T18:55:06.598+01:00</updated><title type='text'>Besuch, ein Fluch, ein rotes Tuch</title><content type='html'>Eine Frau hatte sich bei mir angemeldet. Früher hatte ich sie einmal ganz gern gehabt, aber dieses gemeinsame Wochenende gab mir und uns vollends den Rest.&lt;br /&gt;Anstatt bis zu mir durchzufahren, mußte ich sie unbedingt vom Hauptbahnhof abholen. Ich hasse aber diesen verschissenen Hauptbahnhof, der keiner ist, weil er in der Einöde liegt und den gemeinsamen, Glas und Stahl gewordenen feuchten Traum der Herren Schröder, Mehdorn und Albert Speer darstellt. Tempelhof ist ein Dreck dagegen, und selbst der ekelerregende Potsdamer Platz war nur die Vorstufe zu dieser totalen Scheußlichkeit. Ein Stahlträger fällt auf Knut. Leider. Nicht. Germania 2000, wir kommen, heim ins Reich. Reich ins Heim wäre mir lieber, aber auf die Pflegestufe kann ich noch lange warten.&lt;br /&gt;Abends schleifte sie mich auf ein Konzert. Ich hasse Konzerte. Überhaupt, Musik. Ich hatte ihr hundertmal gesagt, daß ich gerne nichts höre, Stille. Hier aber nun: die Abwesenheit von allem Schönen. Verrockte Kunststudenten, ungewaschen, überohrfrisiert und ohne Groove, sowohl vor als auch auf der Bühne. Nicht zu unterscheiden, wer sein Geld dafür ausgibt und welcher es sich einsackt. Die totale Gleichförmigkeit innerhalb der angestrebten, angestrengten Individuation. Hitlerjugend, here I come!&lt;br /&gt;Dann wollte sie kochen. Bei mir! Bei mir wird aber nicht gekocht. Meine Küche ist ein Ausstellungsstück, für ein nicht mehr fertig gewordenes Projekt von Martin Kippenberger. Töpfe und Pfannen, zentimeterdick wie mit vorweihnachtlichem Puderzucker von mütterlich sanftem Hausstaub überzogen, stehen nur zum reinen Spaß in den Schränken. Sie versaute mir die ganze Bude, die Laune sowieso. Den Gestank des angerührten, nicht genossenen Fraßes werde ich wohl noch auf Wochen ertragen müssen, trotz Dauerlüftens in die Berliner Sommerluft hinein.&lt;br /&gt;Nachts lag sie neben mir im Bett, schwitzte sehr stark und röchelte mir unordentlich die Ohren voll. Nicht mal für ein ausgewachsenes Schnarchen reichte es bei dieser lauwarmen Person. Ich fühlte mich wie eine Mailänder Salami, die in einen kalten, zugigen Hausflur geworfen wurde.&lt;br /&gt;Als sie endlich wieder verschwand, war ich erleichtert und trat ihr zum Dank für die Abreise auf der Feuertreppe von hinten mit Schmackes ins Kreuz. Auf die Idee, ihr auch noch das Paket mit ihrem vermaledeiten Rotbuschtee an den Kopf zu pfeffern, kam ich leider erst, als sie bereits wieder tief im Westen versunken war.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-659696117500276336?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/659696117500276336/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=659696117500276336' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/659696117500276336'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/659696117500276336'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/06/besuch-ein-fluch-ein-rotes-tuch.html' title='Besuch, ein Fluch, ein rotes Tuch'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-4241788095689289209</id><published>2009-06-03T16:01:00.000+01:00</published><updated>2009-06-03T16:03:24.857+01:00</updated><title type='text'>Eichelheimer, verliebt in eine Bombe, redet sich um Kopf und Kragen</title><content type='html'>In der Kneipe an der Ecke sprach mich unaufgefordert so ein besoffenes Arschloch von der Seite an.&lt;br /&gt;Ohne, daß es mich sonderlich interessiert hätte, stellte er sich als Hans Martin Eichelheimer vor. Um gleich darauf ungefragt seine politischen Überzeugungen vor mir auszubreiten.&lt;br /&gt;Deutschland, so hob er an, braucht unbedingt die Atombombe. Das ist einfach Fakt! Ich meine, Peter Scholl-Latour sagt das auch. Und der hat bekanntermaßen immer recht. Außerdem würde ich mich dann wieder viel sicherer fühlen, wenn ich in Zukunft bei Rot über die Ampel gehe oder abends betrunken mit meinem Auto nach Hause fahre. Wir sind hier schließlich nicht bei der Wohlfahrt.&lt;br /&gt;Dann stierte er für einen Moment trübe in sein Bierglas, bevor ihm doch noch was Schlaues einzufallen schien. Sein Geistesblitz lautete wie folgt: Und irgendwie müssen wir uns doch schließlich vor diesen ganzen Kaffern weltweit schützen. Dieser Achmadingsda im Iran, der tanzt uns doch schon jetzt auf dem Kopf rum, wie es ihm paßt. Oder der Bekloppte aus Korea. Solchen Brüdern kommt man nur mit Härte bei. Man muß die schocken, nicht tätscheln. Die Welt zu Gast bei Freunden? Daß ich nicht lache!&lt;br /&gt;Nachdem er hinter vorgehaltener Hand kurz aufgestoßen hatte, zauberte Eichelheimer mit einer umständlichen Geste eine Art Formular aus der Innentasche seiner speckigen Jacke.&lt;br /&gt;Er erklärte mir: Ich habe da auch schon was vorbereitet. Das ist so eine Art Petition für den Bundestag. Ich sammle Unterschriften, damit die feinen Herren Volkstreter, hähä, das sag ich immer, statt Volksvertreter, verstehste? Damit die mal umdenken. Denn wir brauchen die Bombe doch.&lt;br /&gt;Also, und mit diesen Worten kramte er auch noch einen Kugelschreiber hervor, am Besten einfach hier mal schnell unterschrieben und unser gemeinsames Anliegen unterstützt. Ihre Kinder und Kindeskinder werden es Ihnen später danken.&lt;br /&gt;Entschuldigung, sagte ich da zu Eichelheimer, das klingt interessant, aber ich muß mal kurz aufs Klo. Bin gleich wieder da.&lt;br /&gt;Das Toilettenfenster war ziemlich eng, aber irgendwie ging es dann doch. Schnell durchgezwängt und ab über den Hinterhof. Das nächste Mal trinke ich wieder daheim.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-4241788095689289209?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/4241788095689289209/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=4241788095689289209' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/4241788095689289209'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/4241788095689289209'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/06/eichelheimer-verliebt-in-eine-bombe.html' title='Eichelheimer, verliebt in eine Bombe, redet sich um Kopf und Kragen'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-1699170119299186650</id><published>2009-05-28T13:55:00.000+01:00</published><updated>2009-05-28T13:56:16.146+01:00</updated><title type='text'>Ein offenes Wort unter Freunden</title><content type='html'>Guten Tag. Mein Name ist Angela Merkel. Ihr seht mich nie lächeln, doch ich habe große Brüste.&lt;br /&gt;Du würdest nicht eine Meile in meinen Mokassins laufen wollen. Mein Leben wäre zu hart für dich, du Stiefelputzer.&lt;br /&gt;Ich wurde in der DDR geboren. Die große Stadt lockt mit ihrem Glanz, mit schönen Frauen, mit Musik und Tanz. Doch der Schein, der trügt. Deshalb blieb ich in der Provinz und studierte Physik.&lt;br /&gt;Dann lernte ich meinen Mann kennen. Er gewann mein Herz, als er mir folgenden Rat mit auf den Weg gab: Angela, sagte er, schlage nie deine angehende Schwiegermutter mit einer Schaufel nieder. Es könnte einen Schatten auf die zukünftige Ehe werfen. Sowieso ist, den eigenen Leidenschaften nachzugeben, die größte Form der Sklaverei.&lt;br /&gt;Beim Millennium hatte ich richtig Angst um meine Daten. Ich hatte eine 20-Megabyte-Festplatte, da paßte eine Menge drauf. Zum Glück ist dann doch alles gutgegangen.&lt;br /&gt;Auch ist nicht jeder Mensch ein Ferkel. Die kruden Andeutungen im Neuen Testament, daß da vielleicht was mit Maria Magdalena hätte gewesen sein können, kann man nämlich auch so verstehen, daß da überhaupt nichts gewesen ist. Kumpel Jesus war schon tippitoppi.&lt;br /&gt;Und nun wird es noch buddhistisch, denn zwei Menschen lesen niemals dasselbe Buch. So, wie man auch niemals zweimal in den selben Fluß steigen kann.&lt;br /&gt;Jetzt möchte ich noch kurz menscheln, wenn ich darf und sagen, daß mein Häschen und ich abends gern einmal essen gehen im Chinarestaurant Mykonos.&lt;br /&gt;Und auch heute könnt Ihr wieder etwas lernen, liebe Bundesbürger. Diesmal, was es mit der Abkürzung „RAF“ auf sich hat. Das steht für: Richtig Aufmerksame Fußgänger. Das war eine Gruppe, die vor dreißig Jahren für Furore sorgte, und die neigten auch immer so ein bißchen zum Fanatismus. Wer zum Beispiel Faxen machte, kam in den Kofferraum.&lt;br /&gt;Danke für die ungeteilte Aufmerksamkeit. Es grüßt Sie Ihre Kanzlerin.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-1699170119299186650?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/1699170119299186650/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=1699170119299186650' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/1699170119299186650'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/1699170119299186650'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/05/ein-offenes-wort-unter-freunden.html' title='Ein offenes Wort unter Freunden'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-4303228223245911496</id><published>2009-05-21T17:40:00.001+01:00</published><updated>2009-05-21T17:44:04.199+01:00</updated><title type='text'>Wortpest</title><content type='html'>Adorno. Aids. Anbetung. Anne von den Preluders. Arbeitslosenzahlen. Aristoteles. Asthma. Ausbeutung. Bandwurm. Bergpredigt. Berührungen. Bewegungsmangel. Bierschinken. Blumen im Haar. Bossa Nova. Bruder. Calypso. Caren Miosga. Das Hausboot der Kelly Family. Demokratie. Denken, aber abstrakt. Deutschland. Diktatur. Drogenkonsum. Duelle. Einsamkeit. Eisbären. Endspiele. Enterbung. Ernst. Erpressung. Ficken. Flachbildröhren. Freibier. Gefangene. Gefühle. Geschichte. Gespenster. Gewalt. Glaube. Global Player. Grilltomaten. Gründonnerstag. Handentspannt. Heavy Metal. Integration. Jesus. Karies. Katechismus. Kautabak. Keilereien. Kindersex. Kippenberger. Kleptomanie. Knut. Kopflastigkeit. Kopfläuse. Kreativität. Kreuzberg. Lack und Leder. Lisa Plenske. Lohnsteuer. Lügen. Mädchen. Management. Manipulation. Marketing. Masochismus. MC Hammer. Menschenleben. Menschenverachtung. Mobilität. Mobbing. Moers. Mord. Motorraddiebstahl. Naturmaterialien. Neuss. Ökosteuer. Onan der Zerstörer. Oralsex. Petting. Pferdeäpfel. Popeye. Prinzessin. Programmieren. Projektion. Prostitution. Qualität. Randexistenzen. Rock ’n’ Roll. Satanismus. Scheißinternet. Schizophrenie. Schwester. Selbstmord. Singlereisen. Soziale Kompetenz. Spaß. Sperma. Spinat. Sportsgeist. Strom sparen. Suff. Taktik. Tango. Tao. Tarifabschlüsse. Tierpornos mit Handlung. Tierschutz. Truppenabzug. Unterdrückung. Verarmung. Verdummung. Verführung. Verhütung. Vitamin B. Webdesign. Wissenschaft. Wurstfest. Zahnspange. Zivilcourage. Zornige Zebras mit Zysten an den Zedern. Zulassen. Zusammenarbeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-4303228223245911496?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/4303228223245911496/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=4303228223245911496' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/4303228223245911496'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/4303228223245911496'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/05/wortpest.html' title='Wortpest'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-7739337234550624758</id><published>2009-05-12T15:15:00.000+01:00</published><updated>2009-05-12T15:16:30.186+01:00</updated><title type='text'>Elektrisches Geheul XII</title><content type='html'>Epilog.&lt;br /&gt;Nekrolog.&lt;br /&gt;Nepomuk.&lt;br /&gt;Sinn und Leben stehen in Büchern.&lt;br /&gt;Und doch kann ihnen keiner beikommen.&lt;br /&gt;Es war eben gerade erst vor einem Augenblick.&lt;br /&gt;Es ist lange her.&lt;br /&gt;Es wird Jahre dauern, um diesen Verlust zu überleben.&lt;br /&gt;Sinnlos lasse ich mich, angetrieben von der Kälte, über die Gänge treiben.&lt;br /&gt;Am Ende war ihre Reinheit doch wertlos.&lt;br /&gt;Was ist nun besser?&lt;br /&gt;Stille sein oder toben?&lt;br /&gt;Die Ameisen unter uns, ihrer eigenen Intelligenz gehorchend, würden sich eine solche Frage nie stellen.&lt;br /&gt;Und doch ist sie da und wird es immer bleiben.&lt;br /&gt;Was einmal gesagt wurde, kann nicht mehr aus der Welt genommen werden.&lt;br /&gt;Es ist absurd, sich in ein Mädchen wie dich zu verlieben.&lt;br /&gt;Und doch hatte ich damals, am silbrigen Forellenbach, nichts Besseres zu tun als genau das.&lt;br /&gt;Ich malte mir aus, wie es wohl wäre, wenn du und ich sich selbst genügende Früchte sein könnten.&lt;br /&gt;Du werkelst an mir herum.&lt;br /&gt;Ich dringe in dich ein.&lt;br /&gt;Gemeinsam wäre uns die gebärende Nacht als absoluter Ausweg erschienen.&lt;br /&gt;Es hätte doch auch klappen können.&lt;br /&gt;Sogar den Namen unserer eingeborenen Tochter hatte ich mir schon zurechtgelegt.&lt;br /&gt;Anjuscha.&lt;br /&gt;Immerdar wird mir deine Reinheit vor Augen stehen.&lt;br /&gt;Wie der Balken, den Jesus nicht herausbekam.&lt;br /&gt;Der immer wieder neue Splitter trieb.&lt;br /&gt;Keine Früchte brachte.&lt;br /&gt;Und selbst die Götter bleiben fern.&lt;br /&gt;Karwoche.&lt;br /&gt;Halleluja.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-7739337234550624758?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/7739337234550624758/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=7739337234550624758' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7739337234550624758'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7739337234550624758'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/05/elektrisches-geheul-xii.html' title='Elektrisches Geheul XII'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-4014155558230533259</id><published>2009-05-05T16:51:00.000+01:00</published><updated>2009-05-05T16:52:08.146+01:00</updated><title type='text'>Elektrisches Geheul XI</title><content type='html'>Mein aufgekratzter Hüftspeck füllte die gesamte Umgebung aus.&lt;br /&gt;Ich wartete auf den Schnee, der mich unsichtbar werden läßt.&lt;br /&gt;Der mich verbirgt.&lt;br /&gt;Wie eine abgenagte, von zu vielen morschen Tränen zerfressene Decke, die ein alter Freund höhnisch mit dir teilen würde.&lt;br /&gt;Die Wege und Umwege der Liebe sind manchmal schwer zu beschreiben.&lt;br /&gt;Und doch scheinen sie uns die einzigen Pfade zu sein, auf denen es sich noch lohnt, zu wandeln.&lt;br /&gt;Auch das Mitgefühl ist so schnell nicht klein zu kriegen.&lt;br /&gt;Selbst Einbahnstraßen führen doch irgendwo hin.&lt;br /&gt;Als ich endlich losließ, klapperte die Vogelscheuche auf dem Feld bloß kurz mit den Zähnen.&lt;br /&gt;Es war recht kalt für diese Jahreszeit.&lt;br /&gt;Ungewohnt schnell hatten wir zwei zu unseren Gewohnheiten zurückgefunden.&lt;br /&gt;Deine guten Vorsätze fürs nächste Jahr hakten sich bei dir unter.&lt;br /&gt;Sie begleiteten dich bis zur Haustür.&lt;br /&gt;Dort setzten sie dich ab.&lt;br /&gt;Ich hatte die ganze Zeit versucht, aufrecht zu bleiben.&lt;br /&gt;Doch konnte am Ende letztlich bloß noch kriechen.&lt;br /&gt;Matt, kühl, gelassen und nüchtern begab nun auch ich mich auf den einzigen Weg, den ich jetzt noch ungestraft beschreiten konnte.&lt;br /&gt;Als sich von der Schnellstraße das erste motorisierte Rauschen der frühen Pendler zu mir herüberschlängelte, erreichte ich die Schwelle.&lt;br /&gt;Ich war zurück in der Klinik.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-4014155558230533259?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/4014155558230533259/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=4014155558230533259' title='104 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/4014155558230533259'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/4014155558230533259'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/05/elektrisches-geheul-xi.html' title='Elektrisches Geheul XI'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>104</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-7829555431192894064</id><published>2009-04-27T15:06:00.001+01:00</published><updated>2009-04-27T15:14:39.511+01:00</updated><title type='text'>Elektrisches Geheul X</title><content type='html'>Nachdenklich kratze ich die fettigen Tofuwürstchen zusammen.&lt;br /&gt;Gedanken schießen aus dem Eisenbahntunnel, der vormals meine Stirn gewesen ist.&lt;br /&gt;Der Herr der Stäbe kehrte aus der Bibliothek zurück.&lt;br /&gt;Und weinte sich darüber aus, daß er unterwegs seinen Personalausweis verlor.&lt;br /&gt;Auf die Idee, einen neuen zu beantragen oder einfach in Zukunft der Polizei aus dem Weg zu gehen, kam er nicht.&lt;br /&gt;Beschwerlich war unser Abschied von ihm, der keiner war.&lt;br /&gt;Und doch entsprach dieser menschliche Makel eher unserem emotionalen Wunschgewicht als es die halbherzigen Rettungsversuche, in Gedanken bereits längst durchgespielt, je hätten können.&lt;br /&gt;Das erste Morgengrauen zerstörte all unsere Träume.&lt;br /&gt;Allein deine Hoffnungen waren dir geblieben, denn du hattest sie niemals in mich gesetzt.&lt;br /&gt;Ich weckte dich und improvisierte ein Frühstück.&lt;br /&gt;Das Popcorn mit Tabasco reichte nicht lang.&lt;br /&gt;Und sich bis zur Besinnungslosigkeit mit dem Rest vom vegetarischen Festtagsbraten vollzustopfen, wurde uns auf Dauer auch zu langweilig.&lt;br /&gt;So würgtest du ein finales Gewölle hoch.&lt;br /&gt;Und ich machte den ersten Schritt hinein in eine neue Ahnungslosigkeit.&lt;br /&gt;Die Leere am Lagerfeuer löste sich in Rauch auf.&lt;br /&gt;Nebelschwaden aus Ungläubigkeit stiegen empor zum Himmel unseres Mißvergnügens.&lt;br /&gt;Die Nachlässigkeit, der wir uns immer ausgesetzt hatten, forderte an diesem jähzornigen Morgen ihr erstes Opfer.&lt;br /&gt;Mit Bestechungsgeldern war es nicht getan.&lt;br /&gt;Der zu zollende Tribut sollte deutlich höher ausfallen.&lt;br /&gt;Mein Fleisch und mein Blut werde ich wohl behalten.&lt;br /&gt;Der Rest jedoch, auf den es eigentlich ankommt:&lt;br /&gt;Meine Seele.&lt;br /&gt;Meine Gedanken.&lt;br /&gt;Den Zettel vom Großeinkauf.&lt;br /&gt;Und meine Liebe.&lt;br /&gt;All das wirst auf ewig nun du mit dir herumtragen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-7829555431192894064?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/7829555431192894064/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=7829555431192894064' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7829555431192894064'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7829555431192894064'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/04/elektrisches-geheul-x.html' title='Elektrisches Geheul X'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' 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hatte.&lt;br /&gt;Ein ander Mal wolltest du mich freisetzen.&lt;br /&gt;Doch ziemlich schnell erkannte ich, daß auch du nur eine Mieze unter vielen warst.&lt;br /&gt;Auf deren vergletschertem Herz man prima eiskunstlaufen konnte.&lt;br /&gt;Die perspektivlosen Haare standen mir zu Berge.&lt;br /&gt;Im Tal knisterte es forsch drahtlos.&lt;br /&gt;Die Geschichte ist immer alt.&lt;br /&gt;Und doch immer wieder neu.&lt;br /&gt;Das erfreut den Leser, doch ermüdet auf Dauer den Chronisten.&lt;br /&gt;Palindrome nehmen keine Rücksicht.&lt;br /&gt;Und schlauer ist man immer hinterher.&lt;br /&gt;Spätestens nach der Einlieferung ins Lazarett.&lt;br /&gt;Wenn sie dich auf Diät und unter Drogen setzen.&lt;br /&gt;Dann erscheint vieles nicht mehr so schmerzhaft wie es war.&lt;br /&gt;Und du vergißt das Gefühl, das du hattest.&lt;br /&gt;Als du tatsächlich an die Reihe kamst und wirklich den Ball abgeben mußtest.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-3184233195268646441?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/3184233195268646441/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=3184233195268646441' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3184233195268646441'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3184233195268646441'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/04/elektrisches-geheul-ix.html' title='Elektrisches Geheul IX'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-380556245632594712</id><published>2009-04-14T11:55:00.001+01:00</published><updated>2009-04-14T11:55:32.457+01:00</updated><title type='text'>Elektrisches Geheul VIII</title><content type='html'>Kurz hinter der Kläranlage trickste sie mich ein weiteres Mal aus.&lt;br /&gt;Der fliederfarbene Regen benetzte meine Augenlider und reinigte unentgeltlich unsere verschwitzten Handtücher.&lt;br /&gt;Da schwor ich mir, niemals wieder Witze über Rüschenblusen zu reißen.&lt;br /&gt;Und du sahst aus wie ein zerzauster Autoreifen.&lt;br /&gt;Und ich fühlte mich wie ein frischer Pfannkuchen.&lt;br /&gt;Das gelbe Trikot der Hoffnungslosigkeit aber war zerrissen.&lt;br /&gt;Einzig die feurigen Fetzen des Norwegerpullovers hielten uns noch warm.&lt;br /&gt;Die dunklen Stunden erschienen mir länger als es ausgemachte Tage je hätten sein können.&lt;br /&gt;Verrat.&lt;br /&gt;Betrug.&lt;br /&gt;Migräne.&lt;br /&gt;Zahnschmerzen.&lt;br /&gt;Und gewechselte Windeln.&lt;br /&gt;Gemeinsam standen sie stumm am Wegesrand.&lt;br /&gt;Und gedachten beiläufig unserer Gleichgültigkeit.&lt;br /&gt;Die energische Ruhe bedrängte den Sturm.&lt;br /&gt;Auch er war nicht bereit, sich ihr zu öffnen.&lt;br /&gt;In diesem Augenblick fühlte ich, daß noch viele Männer in dein Leben treten würden.&lt;br /&gt;Doch nicht einer von ihnen könnte je wieder dein Herz aus dem Mülleimer hervorholen.&lt;br /&gt;Was nicht zerbrochen ist, ist noch gut, so sagt man.&lt;br /&gt;Und ein hautenger roter Badeanzug kann so manche Narbe verbergen.&lt;br /&gt;An all das wird von jenen immer feste geglaubt, die auch ansonsten immer falsch liegen.&lt;br /&gt;Mit ihren Vermutungen und kleinen durchtriebenen Geheimnissen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-380556245632594712?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/380556245632594712/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=380556245632594712' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/380556245632594712'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/380556245632594712'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/04/elektrisches-geheul-viii.html' title='Elektrisches Geheul VIII'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-781155804954868282</id><published>2009-04-07T15:09:00.000+01:00</published><updated>2009-04-07T15:10:15.290+01:00</updated><title type='text'>Elektrisches Geheul VII</title><content type='html'>Fordernd blinkt das Licht des Anrufbeantworters vor sich hin.&lt;br /&gt;Und ich spüre bereits, daß es keinen Unterschied macht, ob man sich jetzt mit Nägeln oder gleich mit Worten verletzt.&lt;br /&gt;Zaghaft streife ich deinen Seidenschal.&lt;br /&gt;Und trommle mit meinen Fäusten gegen die alte Tapete, der das nichts ausmacht.&lt;br /&gt;Durch den Regen zu laufen ist ab sofort keine romantische Herausforderung mehr.&lt;br /&gt;Es stellt allein eine offene Herausforderung zum Bronchialkrebs dar.&lt;br /&gt;Der fleißige Konjunktiv mag da bekochen, wen er will.&lt;br /&gt;Hier aber wird er bloß noch erkaltete Tatsachen vorfinden.&lt;br /&gt;Vergreiste griechische Wandteppiche kratzen sich dabei die altklugen Flusen aus dem Pelz.&lt;br /&gt;Lange Haare von dir finden sich keine darin.&lt;br /&gt;In der Biegung vom wilden Fluß hatten damals Paparazzi versucht, uns abzuschießen.&lt;br /&gt;Sie verfehlten ihr Ziel nur knapp.&lt;br /&gt;Diesem Schrecken entronnen, stießen wir an der alten Blockhütte auf einen verblendeten Stamm militanter Amazonen.&lt;br /&gt;In ihren Lockenfrisuren verfingen sich bereits die Motten.&lt;br /&gt;Mit solchen Komplikationen hatten zuvor nicht einmal die Forscher gerechnet.&lt;br /&gt;Wir schwiegen uns aus und dachten an Brusthaare, die sich wie läufige Hündinnen im Wind kräuseln.&lt;br /&gt;Immer noch besser als blondierte Sirenen, die nicht aufhören können, zu heulen.&lt;br /&gt;Die Revolution würde noch ein wenig auf uns warten müssen.&lt;br /&gt;Auch sieben Tage Regenwetter hatten das kleine Mädchen in mir da nicht besänftigen können.&lt;br /&gt;Mein Oberteil mußte dringend mal wieder gebügelt werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-781155804954868282?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/781155804954868282/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=781155804954868282' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/781155804954868282'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/781155804954868282'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/04/elektrisches-geheul-vii.html' title='Elektrisches Geheul VII'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-4018631928299416650</id><published>2009-04-01T14:11:00.000+01:00</published><updated>2009-04-01T14:12:04.937+01:00</updated><title type='text'>Elektrisches Geheul VI</title><content type='html'>Ich erwachte.&lt;br /&gt;Die Bäume würden bleiben, wo sie sind.&lt;br /&gt;Und nicht einer von ihnen würde Lust verspüren, in unserem gemeinsamen Tagebuch zu blättern.&lt;br /&gt;Auch die Lämmer würden sehen müssen, wo sie bleiben.&lt;br /&gt;Wir konnten uns nicht um alles kümmern.&lt;br /&gt;In diesen blauen Stunden schmolz der stolze Schneemann dahin.&lt;br /&gt;Als Letztes waren noch seine blondgefärbten Haare zu erkennen.&lt;br /&gt;Zwei eifrige Bulldoggen besudelten ausgelassen seine Überreste.&lt;br /&gt;Und ein findiger Geschäftsmann verkaufte diese Reliquien später als Zitroneneis.&lt;br /&gt;Kapitalismus ist alles.&lt;br /&gt;Und bedeutet doch nichts.&lt;br /&gt;Denn die wahren Rätsel kann ausschließlich unsere Unwissenheit auflösen.&lt;br /&gt;Ich erinnerte mich.&lt;br /&gt;Ich vergaß gleich wieder.&lt;br /&gt;Reife Melonen und schwarze Bademäntel lachten deinen seidenen Ohrringen entgegen.&lt;br /&gt;Ein Tag am Strand der Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;Gefangen im Fegefeuer der Apathie.&lt;br /&gt;Dann wieder leidenschaftliche Blicke in der Halbzeitpause.&lt;br /&gt;Aversionen und Gladiatoren, eingeölt für den Ringkampf.&lt;br /&gt;Alte Socken auf der Feuertreppe.&lt;br /&gt;Streifenhörnchen und höhnisches Gelächter.&lt;br /&gt;Unschuldige Blicke und ungläubige Mädchen.&lt;br /&gt;Schiefe Zähne und strähnige Haare, die mal wieder gewaschen werden mußten.&lt;br /&gt;All das warst du für mich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-4018631928299416650?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/4018631928299416650/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=4018631928299416650' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/4018631928299416650'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/4018631928299416650'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/04/elektrisches-geheul-vi.html' title='Elektrisches Geheul VI'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-4810388692493332124</id><published>2009-03-24T14:33:00.000Z</published><updated>2009-03-24T14:34:27.133Z</updated><title type='text'>Elektrisches Geheul V</title><content type='html'>Dem langen harten Ritt folgte ein beklemmendes Ausgeliefertsein an die Wäscheklammern der guten Hoffnung.&lt;br /&gt;Schmutz stellte schon längst keine Verführung, keine Herausforderung mehr dar.&lt;br /&gt;In einem ranzigen gelben Straßencafé nahmen wir den frühen Speck einer glorreichen Vergewisserung zu uns.&lt;br /&gt;Ertranken beinahe auf dem harten Pflaster und legten uns in der Kaffeekanne schlafen.&lt;br /&gt;Du träumtest unruhig.&lt;br /&gt;Von Molekülen und Lavaausbrüchen.&lt;br /&gt;Während deine Augenbrauen langsam zusammenwuchsen, sah ich dir von der Seite zu.&lt;br /&gt;Ich vergaß für einen Moment, wie vergeblich das alles hier war.&lt;br /&gt;Im Grunde sehntest du dich nach Bewunderung.&lt;br /&gt;Doch wir beide wußten, daß du sie bei mir niemals kriegen würdest.&lt;br /&gt;Das Befolgen der Sicherheitsvorschriften hatte mich nicht ein einziges Mal vor der aufdringlichen Werbeunterbrechung retten können.&lt;br /&gt;Grausames Katzenfutter und das natürliche Wohlbefinden hatten sich frisch geduscht.&lt;br /&gt;Sie erschienen rasiert und hatten ihren besten Anzug angezogen.&lt;br /&gt;Bloß die Intimtücher ließen noch auf sich warten.&lt;br /&gt;Wahrscheinlich standen sie im Stau.&lt;br /&gt;Oder schmierten eben jetzt unleserliche Anzüglichkeiten an Hauswände.&lt;br /&gt;Die roten Turnschuhe bündelten ihre launigen Energien.&lt;br /&gt;Mit dem Fernglas besahen sie sich angestrengt die Spuren einer ersten zaghaften Liebe.&lt;br /&gt;Die verfallenen Ruinen der Zärtlichkeit.&lt;br /&gt;Wahrscheinlich war sie mittlerweile längst beschäftigt mit dem ewigen Abwasch.&lt;br /&gt;Kostenlos würde hier heute jedenfalls niemand mehr zur Prinzessin werden.&lt;br /&gt;So viel stand mal fest.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-4810388692493332124?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/4810388692493332124/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=4810388692493332124' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/4810388692493332124'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/4810388692493332124'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/03/elektrisches-geheul-v.html' title='Elektrisches Geheul V'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' 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hatten uns schon zuvor ausgestoßen gefühlt.&lt;br /&gt;Der Notausgang war versperrt durch einen sizilianischen Schnellkocher.&lt;br /&gt;Hier hin hatte er sich auf sein Altenteil zurückgezogen.&lt;br /&gt;Er küßte geduldig die weiß gekachelte Tasse im Auffangbecken des Schreckens.&lt;br /&gt;Ich stand daneben und wußte nicht, wohin mit mir.&lt;br /&gt;Also atmete ich rasselnd ein.&lt;br /&gt;Und wartete auf ein Zeichen, das sich weiter aus dem Fenster lehnte, als meine Hoffnung reichte.&lt;br /&gt;Maria voll der Gnade wünschte den Menschen auf Erden eine zünftige Gänsehaut auf den trägen Pelz und die Pest an den ungewaschenen Hals.&lt;br /&gt;Doch mehr als der fromme Wunsch der gefalteten Poesie würde wohl auch davon nicht übrigbleiben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-8932324245881172608?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/8932324245881172608/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=8932324245881172608' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/8932324245881172608'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/8932324245881172608'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/03/elektrisches-geheul-iv.html' title='Elektrisches Geheul IV'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-7838236837042364776</id><published>2009-03-10T14:21:00.001Z</published><updated>2009-03-10T14:21:52.965Z</updated><title type='text'>Elektrisches Geheul III</title><content type='html'>Auf einmal das elektrische Geheul und Zähneklappern der Paragraphenhengste.&lt;br /&gt;Die fahlen Ergebnisse unserer empirischen Untersuchungen standen wie ein Mann vor uns.&lt;br /&gt;Gelb umrahmte Informationszentralen stachen wie Äpfel aus der Dunkelheit heraus.&lt;br /&gt;Uns konnten sie weder Trost sein noch ein verlogenes Versprechen abringen.&lt;br /&gt;Es gelang ihnen nicht, uns über die tiefe Trauer hinwegzutäuschen, die wohl noch lange unser Begleiter bleiben würde.&lt;br /&gt;Naja, wenigstens etwas Gesellschaft.&lt;br /&gt;Verzagte Frauen wie du kauen immer auf ihren Fingernägeln herum.&lt;br /&gt;Der Calciummangel machte sich deutlich bemerkbar.&lt;br /&gt;Wie wir uns sowieso gut mit Mangel und nichts anderem auskannten.&lt;br /&gt;Für Heldentaten hatten sie uns nicht erschaffen.&lt;br /&gt;Schließlich war das hier nicht Hollywood.&lt;br /&gt;Hier gab es noch echte Verletzungen.&lt;br /&gt;Wirkliche Gefahren und abgerissenes Klebeband.&lt;br /&gt;Mit etwas Spucke, Schokolade und gutem Willen sammelten wir die Fünf-Cent-Münzen ein.&lt;br /&gt;Nur den vergammelten linken Cowboystiefel ließen wir zurück.&lt;br /&gt;Er hatte dir sowieso nie gefallen.&lt;br /&gt;Unrasiert und aufgekratzt vom vielen Koffein putzten wir uns die Nasen an der ganzrationalen Funktion des dritten Grades ab.&lt;br /&gt;Ich wollte die Verletzung nicht an mich heranlassen.&lt;br /&gt;Doch davor, dich zu überhöhen, konnte ich mich nicht schützen.&lt;br /&gt;Es schien mir so natürlich wie das zu laute Ticken der Uhr in den stillen Stunden vor der Dämmerung.&lt;br /&gt;Jetzt aber ist alles anders.&lt;br /&gt;Und ein Teil von mir ist kein Teil mehr.&lt;br /&gt;Er ist das Ganze geworden.&lt;br /&gt;Und gehört nun, bei aller Unschlüssigkeit, zu dir.&lt;br /&gt;Wo er noch bis gerade eben war, ist nun ein leerer Fleck.&lt;br /&gt;Sieht man hin, so kann man ihn nicht erkennen.&lt;br /&gt;Doch sieht man vorbei, dann bemerkt man das Flimmern aus den Augenwinkeln.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-7838236837042364776?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/7838236837042364776/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=7838236837042364776' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7838236837042364776'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7838236837042364776'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/03/elektrisches-geheul-iii.html' title='Elektrisches Geheul III'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-1449942116917364635</id><published>2009-03-02T14:40:00.001Z</published><updated>2009-03-02T14:40:35.006Z</updated><title type='text'>Elektrisches Geheul II</title><content type='html'>Der Seelsorger des Hotels drohte uns mit Beugehaft.&lt;br /&gt;Da wußte er noch nicht, daß er diese Prüfung allein würde ablegen müssen.&lt;br /&gt;Wir aber waren da schon wieder auf unserem Weg.&lt;br /&gt;Zuversichtlich, immer mitten hinein in eine neue Trostlosigkeit.&lt;br /&gt;Zu eben jener Zeit muß es gewesen sein, daß ich den Sinn des alten Liedes begriff.&lt;br /&gt;Es erzählte mit leisen Tönen und großen Gesten von dem Sturm auf der wilden See.&lt;br /&gt;Nach Perlen hatte ich dort getaucht.&lt;br /&gt;Und doch nichts gefunden als verschlossene Miesmuscheln.&lt;br /&gt;Die Unschuld vom Lande entwickelte sich langsam zur alten Jungfer.&lt;br /&gt;Geblieben war ihr nicht mehr viel.&lt;br /&gt;Ein bißchen Nächstenliebe.&lt;br /&gt;Etwas Gebirgsblütenhonig.&lt;br /&gt;Und ein schmaler Rest Bossa Nova.&lt;br /&gt;Sanftes Zupfen auf den Seiten meiner Abhängigkeit von dir trat als Zeuge deiner Meisterschaft auf.&lt;br /&gt;Deine Seele wie altes Vinyl war zerkratzt und hatte an deiner Lieblingsstelle einen Sprung.&lt;br /&gt;Als Probandin hattest du nicht viel hergegeben.&lt;br /&gt;Als weiße Leinwand aber konntest du durchaus von einigem Nutzen sein.&lt;br /&gt;Ich hatte dich, wie es so meine Art ist, ausschließlich für meine Zwecke benutzt.&lt;br /&gt;Die Schweinerei dahinter erkannte ich erst später.&lt;br /&gt;Auch Ungerechtigkeit ist bloß ein Name, den man beizeiten vor sich hin sagen kann.&lt;br /&gt;Man spricht ihn in die Stille hinein und kann sich darum vormachen, man besäße eine Heimat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-1449942116917364635?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/1449942116917364635/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=1449942116917364635' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/1449942116917364635'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/1449942116917364635'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/03/elektrisches-geheul-ii.html' title='Elektrisches Geheul II'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-4965579084623751303</id><published>2009-02-24T10:37:00.001Z</published><updated>2009-02-24T10:37:50.054Z</updated><title type='text'>Elektrisches Geheul I</title><content type='html'>Ein Schmerz in der Brust, der nicht nachläßt.&lt;br /&gt;Der hartherzig ist und nicht nachgeben kann.&lt;br /&gt;Der mich bezwingt und dich beeindruckt.&lt;br /&gt;Ein ungeladener Gast, der die Party sprengt und sich auch von der drohenden Polizei nicht abschrecken läßt.&lt;br /&gt;Ihn kann doch keiner.&lt;br /&gt;Und nach ihm der Gerichtsvollzieher.&lt;br /&gt;Als es dämmerte, war uns noch vieles unklar.&lt;br /&gt;Um Zeit zu sparen, verlas sich die Anklageschrift selbst.&lt;br /&gt;Es war so völlig offensichtlich, daß uns bloß noch die Abwesenheit von allem als letzter großer Verbündeter geblieben war.&lt;br /&gt;Unser heimliches Werben wurde über Nacht zu einem Vergehen und Verglühen.&lt;br /&gt;Deine gierige schwarze Seele hatte mit der Zeit meine salzigen Eingeweide ausgeplündert.&lt;br /&gt;Ich wußte es nicht besser und hatte es darum geschehen lassen.&lt;br /&gt;Ihre gierigen Blicke hatten mich bis auf die Knochen ausgezogen.&lt;br /&gt;Nur einmal jung zu sein kann eine unerhörte Gnade darstellen.&lt;br /&gt;Schulterblätter wehten im glorreichen Hauch unseren fauligen Atems.&lt;br /&gt;Wohlige Wärme durchströmte mich bei der aufkommenden Erinnerung an die silbernen Tragflächen.&lt;br /&gt;Auf denen war einst der große edle Wolf mit seinen blanken Zähnen zu uns herabgestiegen.&lt;br /&gt;Die Wunden der Anderen waren uns egal.&lt;br /&gt;Melodramatisch waren wir selbst.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-4965579084623751303?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/4965579084623751303/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=4965579084623751303' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/4965579084623751303'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/4965579084623751303'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/02/elektrisches-geheul-i.html' title='Elektrisches Geheul I'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-3281891971675437211</id><published>2009-02-16T08:33:00.001Z</published><updated>2009-02-16T08:33:34.577Z</updated><title type='text'>Gib Nazi eine Chance</title><content type='html'>Die süße kleine Nazi. Ein liebes Mädchen. Nur beim Vornamen haben sich ihre Eltern einen groben Scherz erlaubt. Der Mann vom Amt, auch sonst kein Quell von Traurigkeit, war darauf glatt eingestiegen. Und Nazi hatte den Salat, ein Leben lang.&lt;br /&gt;Doch sie nahm es mit Humor. Gemutsmäßig war sie ein totales Sonnenscheinchen. Das half ihr über vieles hinweg, wo mancher schon eingebrochen wäre wie auf zu dünnem Eis. Sie aber nicht. Nein, Sir. Ein role model war sie durch und durch.&lt;br /&gt;Ihr bester Freund war ein Junge namens Susi. Seine Eltern hatten in ihrer Prägephase einfach zu viel Mike Krüger gehört.&lt;br /&gt;Als es nun also bei Susi an der Türe klingelte, wußte dieser gleich, daß es sich bei der Einlaß wünschenden Person nur um die süße kleine Nazi handeln konnte. Diese hatte sich bereits im Vorfeld weiträumig telefonisch angekündigt. Susi drückte also den Türöffner und ließ gewähren.&lt;br /&gt;Hallo Nazi! flötete der gut gelaunte Susi bereits im Hausflur. Schön, daß du da bist. Hätte ich dich heute erwartet, hätte ich Kaffee gekocht und Kuchen da.&lt;br /&gt;Als Nazi die Küche im Jugendstil betrat, standen da brühwarmer Kaffee und ein riesiger selbstgebackener Schokoladenkuchen. Das war so ungefähr Susis Witzniveau.&lt;br /&gt;Am Anfang, als sie sich kennengelernt hatten, hatte sie Susi, zugegeben, ein bißchen genervt, weil er immer so scherzhaft von Fickificki und Heiraten sprach. Das hatte sie ihm aber mit der Zeit abgewöhnt. Sie wollten jetzt einfach nur Freunde sein. Also Nazi wollte das. Und da sie eine Prinzessin war, bekam sie immer, was sie wollte.&lt;br /&gt;Davon, daß Susi beim Onanieren manchmal noch immer an sie dachte, hatte Nazi keine Ahnung. Das war wohl auch im Endeffekt echt besser so. Denn hätte sie davon Wind bekommen, dann hätte sie sich sowieso nur wieder total und tierisch aufgeregt.&lt;br /&gt;Während die zwei nun genüßlich mit klebrigen Pfoten den Kuchen verspeisten, unterhielten sie sich über die akuten Luxusprobleme unserer Tage: Immer, wenn ich ins Internet gehe, gewinne ich einen Audi A3. Das mußt du dir mal vorstellen, Nazi. Ich weiß schon gar nicht mehr, wohin mit den Dingern. Entweder ich muß bald anbauen oder ich verkaufe sie bei eBay.&lt;br /&gt;Du kannst mir ja einen zum Geburtstag schenken, kicherte Nazi. Der fiel dann auch noch was ein, um das launige Gespräch in Gang zu halten: Weißt du was, Susi? Ich schreibe seit neuestem Kurzgeschichten für einen Internetblog. Aber eigentlich nur für mich selbst.&lt;br /&gt;Echt? meinte daraufhin Susi und zeigte sich eine Spur zu begeistert. Er grinste und sagte: Mir gefällt deine Zielgruppe.&lt;br /&gt;Manchmal war sich die süße kleine Nazi gar nicht sicher, wie sie seine Scherze aufzufassen habe.&lt;br /&gt;Aber sein Schokoladenkuchen war echt lecker. Dafür nahm man auch hier und da mal einen unerwünschten verliebten Blick von der Seite in Kauf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-3281891971675437211?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/3281891971675437211/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=3281891971675437211' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3281891971675437211'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3281891971675437211'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/02/gib-nazi-eine-chance.html' title='Gib Nazi eine Chance'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-3617063530585760645</id><published>2009-02-10T13:47:00.000Z</published><updated>2009-02-10T13:48:06.872Z</updated><title type='text'>Die Connection steht</title><content type='html'>Der feine Freiherr Dragomir Ingomar von Hodenstein sprach mal wieder ebenso weltabgewandt wie von sich selbst angetan in sein desinteressiertes Gegenüber rein. Hier nun, was wir von seinen Auswürfen auf die Schnelle notieren konnten. MAZ ab.&lt;br /&gt;Die Mitte kann nerven. Die Abseitsstellung aber auch. Aus Hingeworfenem mache ich Dazugelegtes, aus Liebe ein leckeres Sorbet. Ich weiß nur noch nicht, wie man das schreibt. L I E H B E.&lt;br /&gt;Als Disziplinarstrafe empfiehlt sich da, vorzüglich bei Legasthenie, doch auch sonst so, die Niederhockung neben einen handelsüblichen Anrufbeantworter, der ständig befeuert, aber nie besprochen wird. Idioten ohne Mund lassen es durchklingeln, aber legen gleich wieder auf, ohne zu sprechen. Das bitte fein säuberlich durchprotokollieren mit Datum, Uhrzeit, Form und Farbe des konstitutionellen Ablaßhandels.&lt;br /&gt;Technik begeistert schon lange nicht mehr. Sie verarscht uns doch eher, als daß sie den Alltag gemütlicher macht. Klappbox, klappt vor und zurück, klappt aber gar nicht. Darum mein Vorschlag zur Güte: Wir tun jetzt mal so, als würden wir uns füreinander interessieren. Anschließend haben wir dann Sex, und ich mache den Abwasch. Na, bin ich nicht ein gutes Hundilein? Jetzt will ich aber auch einen Knochen. Kann auch ruhig von einer Leiche stammen.&lt;br /&gt;Apropöchen, talking of the dead: Es stand heute morgen in der Zeitung, also muß es stimmen – Tote Flüchtlinge entführen Ausländer auf US-Kosten. Ich habe immer schon gesagt, daß mit diesen Zombies nicht zu spaßen ist. Nur muß man denen halt auch mal verklickern, daß sie umzufallen haben, wenn man ihnen in den Kopf schießt. Denn sonst, so völlig ohne Spielregeln, macht auch die Apokalypse keinen Spaß. Daran ist nicht zu rütteln, komme, wer da wolle, meinetwegen Milla Jovovich in einem hochgezüchteten Ego-Shooter oder der Papst beim Sparring im Kettenhemd gegen Regina Halmich.&lt;br /&gt;Mittagspause schon vorbei? Okay, dann halt wieder Tagesgeschäft: Wir, also die Leute, die sich erdreisten, von Freundschaft zu sprechen, klöppeln Folgendes hinter vorgehaltener Hand in den Himmel voller Geigen und Gehässigkeiten – Frollein Blut ist eine zierliche Nervensäge auf der Suche nach Hämoglobin. Streberleichen wie sie haben wir früher aus dem Fenster geworfen und dabei gehofft, daß sie niemals unten ankommen. Heute aber machen wir geliftete Miene zum abgekupferten Spiel, denn schließlich gibt sie uns das Geld. Ja, Chef, danke, Chef. Wir lieben Sie auch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-3617063530585760645?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/3617063530585760645/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=3617063530585760645' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3617063530585760645'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3617063530585760645'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/02/die-connection-steht.html' title='Die Connection steht'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-1491966658459019886</id><published>2009-02-03T11:18:00.001Z</published><updated>2009-02-03T11:18:55.455Z</updated><title type='text'>Blöd zu sein bedarf es wenig</title><content type='html'>Der kalte Brei schmeckte Dörte Densing nicht mehr. Überhaupt war sie über ihrer Stelle als Chefsekretärin eines großen Verlagsunternehmens nicht nur leicht nervös, sondern auch übelst abgestreßt und liederlich geworden.&lt;br /&gt;An manchen Wochenenden kam sie gar nicht mehr raus aus dem Bett und wenn doch, dann lief sie achtundvierzig Stunden lang orientierungslos im Winnie-Puh-Schlafanzug durch ihre abgedunkelte Wohnung.&lt;br /&gt;Frei vor sich hin zu denken, das wußte Dörte immerhin, dazu bedarf es einer großen geistigen Kühnheit. Man könnte allerdings auch sagen, daß man dafür einfach nur ein bißchen unvorsichtig, doof und naiv sein muß. Am Ende läuft das wohl auf das selbe hinaus.&lt;br /&gt;Der große Intellektuelle und der große Tölpel unterscheiden sich nur in Nuancen voneinander. Der eine trägt Anzug, der andere läuft durch den Tag wie der letzte Kartoffelbauer. Ansonsten sind sie jedoch Zwillinge, bei der Geburt getrennt.&lt;br /&gt;Unterdessen machte sich in Dörtes Schuhschrank mal wieder die Eintönigkeit breit. Das Furnier lag auf der faulen Haut und verpraßte die letzten Reste vom Begrüßungsgeld. Sparsam war es nie gewesen.&lt;br /&gt;So bei sich dachte es einen Moment lang: Morrissey ist eine Muschi. Franz Josef Strauß, das war noch ein richtiger Mann.&lt;br /&gt;Da kam aber auch schon Tommy Lee Jones um die Ecke und klärte das Furnier über seine Rechte auf. Das Recht, furchtbar bös aufs Maul zu kriegen stand dabei ganz oben auf dem Wunschzettel.&lt;br /&gt;Denn Tommy Lee Jones, Land auf und Land ab als Mann der Tat bekannt, verhandelte nun mal nicht mit wurmstichigen Psychopathen. In der Hinsicht waren sie alle gleich, diese vor ihrer Zeit hartgewordenen Einzelkinder.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-1491966658459019886?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/1491966658459019886/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=1491966658459019886' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/1491966658459019886'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/1491966658459019886'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/02/blod-zu-sein-bedarf-es-wenig.html' title='Blöd zu sein bedarf es wenig'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-3338899681226659142</id><published>2009-01-27T16:28:00.003Z</published><updated>2009-01-27T17:24:43.870Z</updated><title type='text'>Die Feuchtgebiete der Wanderhure</title><content type='html'>Es waren einmal ein Junge und ein Mädchen. Nennen wir sie der Einfachheit halber Tip und Ex, denn Boris und Sandy gab es schon. Diese beiden zogen nun durch die Lande. Sie wollten es damit ihrem großen Idol gleichtun, Hape Kerkeling.&lt;br /&gt;Kennengelernt hatten sie sich wie folgt, Achtung, ich zitiere wörtlich: Mann, wenn das mit uns beiden was werden soll, brauchst du unbedingt ein Sixpack. Frau, da ist die Tür. Damit war das Eis schon gebrochen.&lt;br /&gt;Wenn sie auf ihrer Wanderschaft unterwegs auf andere Pilger trafen, hüteten sie demütig ihr Geheimnis. Keiner von denen kriegte mit, was die zwei eigentlich vorhatten. Doch da war einiges in Planung, das könnt Ihr mir glauben.&lt;br /&gt;Abends, wenn sie allein in ihrem Zweimannschlafsack lagen, der Reiner Calmund früher mal als Jogginghose gedient hatte, deutete Ex manchmal auf Tips kaum wahrnehmbares Bäuchlein und raunte: Du hast dir über die Jahre aber auch einen ganz schönen Schnitzelfriedhof zugelegt.&lt;br /&gt;Er sagte dann nichts, obwohl ihm diese Sticheleien eigentlich doch ganz gehörig gegen den Strich gingen.&lt;br /&gt;Vor dem Einschlafen malte er sich manchmal in Gedanken aus, was er wohl täte, wenn es ihm mit ihr eines Tages endgültig zu bunt werden würde.&lt;br /&gt;Er sehnte sich nach früher. Er wollte wieder allein sein, denn nur das kam ihm noch irgendwie natürlich vor. In seinen kühnsten Träumen griff er beherzt zur Axt und betrieb Ehegattensplitting.&lt;br /&gt;Zwei Wochen später, kurz vor Lourdes, wurde Tip die ganze frische Luft plötzlich zu viel. Er sehnte sich zurück nach Smog und Verkehrslärm. Diese ganzen Wiesen und Pilgerpfade waren doch nicht zum Aushalten.&lt;br /&gt;Überhaupt ist das ja gerade das Allerschönste an der Zivilisation, wenn man in der Einflugschneise des Flughafens wohnt: Man darf dann seine Ehefrau wegen des Lärms anschreien, ohne daß man vorher erst mühsam einen Streit mit ihr anzetteln muß. Das vermißte er schon so ein bißchen.&lt;br /&gt;Am Namenstag der Heiligen Alrun erreichten sie endlich ihr Ziel. Der Aufstieg war beschwerlich. Oben sahen sie: Sie waren nicht die Einzigen hier. Viele waren schon vor ihnen da, und noch weit mehr würden erst noch viel später kommen. Doch sie alle hatten dabei etwas gemein: Alle haben ihr Geld und ihre irdischen Reichtümer auf dem Heiligen Berg verbrannt.&lt;br /&gt;Alles, was sie je besessen hatten, warfen sie in den lavaspuckenden Krater. Nur Kumpel Jesus, seit Saint Lizier der schweigsame Dritte im Bunde, nicht. Der hat sich ein paar Bündel eingesteckt und vor den anderen verborgen. Man kann schließlich nie wissen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-3338899681226659142?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/3338899681226659142/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=3338899681226659142' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3338899681226659142'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3338899681226659142'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/01/die-feuchtgebiete-der-wanderhure.html' title='Die Feuchtgebiete der Wanderhure'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-2061465252508529531</id><published>2009-01-22T13:43:00.001Z</published><updated>2009-01-22T13:43:34.736Z</updated><title type='text'>Schräglage</title><content type='html'>Jonathan hatte heute keine Zeit. Trotzdem mußte er mal wieder die Deadline einhalten. Ohne ihn ging hier doch gar nichts, das war allen Beteiligten so was von klar.&lt;br /&gt;Der Chefredakteur, aufgeputscht von zu viel Red Bull und Mafiafilmen, hatte ihn bereits heute morgen um sechs Uhr aus dem Bett geschmissen, dank einer unmißverständlichen Drohung, mit der er Jonathans Anrufbeantworter besprach. Gleich daneben Zorns Bett, daher hatte dieser auch jedes Wörtchen sofort stantepede mitbekommen. Entweder, so der Vorgesetzte, kommst du heute mit dem Text rüber oder aber ich schicke dir die Jungs vom Inkassobüro Sivkovic vorbei.&lt;br /&gt;Das war alles andere als ein fairer Deal. Ein fairer Deal sieht nämlich eher so aus: Schubst du mich vor den einfahrenden Zug, so zieh ich dich mit runter und vergewaltige dich im Gleisbett.&lt;br /&gt;Aber mit den Gebrüdern Sivkovic, aus dem Kosovo stammenden lokalen Kiezgrößen, war nicht gut Kirschen essen. Die vertrugen sie nämlich nicht, wegen ihrer Reizmägen.&lt;br /&gt;Zorn kam sich jedenfalls vor, als hätte Björk zum Frühstück sein allerletztes Mikrofon aufgefressen und sich nachher dafür nicht mal bedankt. Schon die olle Punkrock-Legende Edith Piaf wußte damals: La Vie En Bitch. Daran hatte sich bis heute nichts, aber auch absolut gar nichts geändert.&lt;br /&gt;Um den Schmerz zu vergessen, spritzte sich Jonathan eine zuvor auf einem Plastiklöffel erhitzte Prinzenrolle. Dann schob er seinen Hintern vor die Schreibmaschine und verfaßte einen Text in Schräglage. So sah der dann auch aus.&lt;br /&gt;Egal, es würde eh keiner merken.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-2061465252508529531?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/2061465252508529531/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=2061465252508529531' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/2061465252508529531'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/2061465252508529531'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/01/schrglage.html' title='Schräglage'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-68316306007394493</id><published>2009-01-14T09:08:00.002Z</published><updated>2009-01-14T09:19:15.663Z</updated><title type='text'>Der Vorhang zu, und alle Ärsche offen</title><content type='html'>Hallöchen. Mein Name ist Mensch. Komm her und schau mich an in all meiner widersprüchlichen, verletzlichen und wunderbaren Muskelmasse, und du wirst etwas sehen, für das es keinen Namen gibt. Denn Mensch bin ich, und doch auch zugleich weit mehr als das.&lt;br /&gt;Leider gibt es nicht nur mich, sondern auch noch andere. Viele sogar. Sechs Milliarden, Tendenz steigend. Und viel zu viele von denen meinen ebenfalls, sie wären etwas Besseres. Produzieren sich dann. Machen Kunst. Was gar nicht nötig wäre.&lt;br /&gt;Je öfter ich beispielsweise die Filme von Terrence Malick sehe, desto mehr gehen sie mir auf die Klötze. Wenn man sie nur ein Mal anschaut und anschließend nie wieder, dann kann man die noch für durchaus okay halten. Schaut man aber genauer hin, erkannt man erst, was das alles für ein esoterischer, leerer, nichtssagender Dreck ist. Alternatives Blenderkino für Eierköppe. Trivial wie eine Vorabendsoap. Nur besser fotografiert. Da schaut man sich doch noch lieber Mel Gibson an, der mal wieder irgendein Naturvolk abschlachtet. Das ist zwar ebenso Panne, dabei aber wenigstens vergnüglich.&lt;br /&gt;Wir sehen also bereits in meinem kleinen, aber unfeinen, da haßerfüllten Werturteil, daß der Mensch nicht zwangsläufig seinem Compadre der beste Freund ist. Woher denn auch? Schließlich entspringt er, der Mensch, einer unvollkommenen Welt. Eine erbärmliche Konstruktion, der menschliche Körper. Die Haut ist nicht dick genug, zu wenig Haar, keine Klauen oder Fänge und nicht dazu bestimmt, aufrecht zu stehen. Wir entblößen unser Herz und unsere Genitalien. Jeder Feind kann da mal beherzt oder bepimmelt zustechen, und schon ist es mit uns aus. Wir sollten wirklich besser auf allen vieren gehen. Behaarter sein. Schwänze haben.&lt;br /&gt;Bis es soweit ist und die Evolution ihren Dienst an uns getan hat, verbleibe ich mit folgender, abschließender Frage: Was ist der Unterschied zwischen gestrecktem Heroin und einer Vinylplatte von Rosenstolz? Antwort: Es gibt keinen. In beiden Fällen hast du Scheiße an der Nadel.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-68316306007394493?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/68316306007394493/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=68316306007394493' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/68316306007394493'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/68316306007394493'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/01/der-vorhang-zu-und-alle-rsche-offen.html' title='Der Vorhang zu, und alle Ärsche offen'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-5798628642901313639</id><published>2009-01-06T10:14:00.000Z</published><updated>2009-01-06T10:16:06.798Z</updated><title type='text'>Die Akteure</title><content type='html'>Vorstellung des Personals, danach Drama.&lt;br /&gt;Es agieren: Jonathan Zorn, Schriftführer, Brille, schon früher in der Schule großräumig unbefreundet, aber dafür immer Klassenprimus, spart auf eine Geschlechtsumwandlung.&lt;br /&gt;Elahu Bommelmeier, wohl irgendwie israelischer Vorname und auch sonst sehr lustige Eltern, er selbst aber eher nicht so, Miesepeter.&lt;br /&gt;Hans Martin Eichelheimer, noch zu jung, um sich an die Schleyer-Entführung zu erinnern, aber alt genug, um den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen, mag Fruchtjoghurt.&lt;br /&gt;Doktor Pimmelmann, Quacksalber, Verfasser mehrsprachiger Diätratgeber, hält nicht viel vom Heilfasten, wovon auch sein dicker Bauch gut Zeugnis ablegt, aber rät trotzdem, zur Konsolidierung seines Kontos, immer wieder gern dazu.&lt;br /&gt;Titiana von Muschingen, die Eine, Unerreichbare, Licht des Lebens, Feuer der Lenden, diente den Herren in ihrer Not schon oft als Wichsvorlage, wurde aber noch nie live und in Farbe besudelt.&lt;br /&gt;Und speaking of Beömmeln: Johann Wolfgang Dickensäck, Stuttgarter Galerist, karrieregeil und impotent, reitet eine Schimäre namens Hoffnung, fährt ein Auto namens Fury, findet Island irre spannend.&lt;br /&gt;Dazu Dörte Densing als leicht nervöse, dauergestreßte Chefsekretärin, irgendwo in Berlin, die Stadt ist groß, ihr Herz aber auch, und Lisa Plenske kann bereits einpacken.&lt;br /&gt;Freiherr Dragomir Ingomar von Hodenstein, charismatisch, aber gefährlich, der J. R. Ewing des diesjährigen Theatertreffs, Ausbeuter par excellence, immer auf der Suche nach billigen, aber effektiven Zuarbeitern (gerne auch sexuell) aus dem Ostblock.&lt;br /&gt;Branko, Zoran und Zlatko, die drei freundlichen Knochenbrecher vom Inkassobüro Sivkovic, wo sie hinschlagen, wächst kein Gras mehr, darum sind Spielschulden nicht nur Ehrenschulden, sondern sollten zudem auch immer wieder gern pünktlich zurückgezahlt werden, sofern man kein Interesse daran besitzt, beizeiten ins schlechteste Krankenhaus der Stadt eingeliefert zu werden – die Jungs verstehen nämlich ihr Handwerk.&lt;br /&gt;Die kleine süße Nazi, doofer Name, aber total liebes Mädchen, wird gerne mal von furchtlosen jungen Männern abends in Kneipen angesprochen, sie geht aber nach wie vor lieber allein nach Hause, was schlau ist.&lt;br /&gt;Ein Junge namens Susi, unheimlich in Nazi verliebt, dies wird später einmal in einer Tragödie enden, was aber allen Beteiligten zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar ist, der Junge ansonsten etwas blöd, aber ganz okay.&lt;br /&gt;Fred der Gymnasiast, ekelhafte Erscheinung, jedoch noch widerwärtigere Seele, Akne ist sein geringstes Problem, sein Ego stört da schon eher, hält sich für etwas Besseres, was für ein Schwachmat.&lt;br /&gt;Rosa Düsterberg, Revolutionärin in Wartestellung, Schönheitskönigin in spe, Urlaub in Essen-Frillendorf, die neue weiße Hoffnung, absolut unnationalistisch, eher vom europäischen Gedanken beseelt, wird später einmal Sarkozy auf die Teufelsinsel verbannen lassen.&lt;br /&gt;Loletta, acht Jahre, aber oho, hat schon mal ein Buch gelesen, der Rest wird sich zeigen.&lt;br /&gt;So. Jetzt kann er also losgehen, der große Roman fürs nächste Jahrhundert. Ein Buch, das man nach Betrieb, Bedarf und Laune an eigentlich jeder Stelle aufschlagen kann und, wie aus einer besseren Bibel, darauf Kraft und gute Stimmung herauszuziehen imstande ist.&lt;br /&gt;Das alles nun zum Vorzugspreis von Schlagen-Sie-uns-was-vor-wir-lassen-auch-gern-mit-uns-handeln. Das Gute so günstig, ein Leben wie im Puff.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-5798628642901313639?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/5798628642901313639/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=5798628642901313639' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/5798628642901313639'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/5798628642901313639'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2009/01/die-akteure.html' title='Die Akteure'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-676371091699232688</id><published>2008-12-30T11:34:00.001Z</published><updated>2008-12-30T11:34:25.726Z</updated><title type='text'>Zweites Halbjahr 2008</title><content type='html'>ABBA. Alyssa Milano. Angelina Jolie. Ashlee Simpson. Athen.&lt;br /&gt;Bagdad. Bangkok. Barack Obama. Bebo Valdés. Bolivien. Brad Pitt. Britney Spears. Burma.&lt;br /&gt;Carrie Bradshaw. China. Condoleezza Rice. Cristiano Ronaldo.&lt;br /&gt;The Dark Knight.&lt;br /&gt;Ein Quantum Trost.&lt;br /&gt;Feuerwerk. Finanzkrise. Finnland. Frohe Weihnachten.&lt;br /&gt;George W. Bush. Georgien. Gletscher auf dem Mars. Die globale Erwärmung.&lt;br /&gt;Halloween. Herbst. Hillary Clinton. Hurrikan.&lt;br /&gt;Ingrid Betancourt.&lt;br /&gt;Jennifer Aniston. Jennifer Hudson. Jet-Pack. Johnny Depp. Jordin Sparks.&lt;br /&gt;Kambodscha. Kanada. Kongo. Königstiger. Kung Fu Panda.&lt;br /&gt;Lewis Hamilton. Lindsay Lohan.&lt;br /&gt;Madonna. Madagascar 2. Martti Ahtisaari. Michael Jackson. Michael Phelps. Miriam Makeba. Mumbai.&lt;br /&gt;Nancy Pelosi. NASA. New Orleans. Nobelpreis.&lt;br /&gt;O. J. Simpson. Ökologischer Fußabdruck. Olympische Spiele Peking. Oprah Winfrey.&lt;br /&gt;Pakistan. Palästina. Paul Newman.&lt;br /&gt;Rafael Nadal.&lt;br /&gt;Schengener Abkommen. Schmetterling. Schneemann. Schwarzes Loch. Shakira. Smartphone. Somalische Piraten. Sonnenfinsternis. Storch.&lt;br /&gt;T-Mobile G1. Teilchenbeschleuniger. Thailand. Tour de France. Tropensturm.&lt;br /&gt;Ukraine. Urknall. US-Präsidentschaftswahlen.&lt;br /&gt;Waldbrand. Wall-E. Wasser auf dem Mars. Weihnachts-Wallpaper. Wimbledon. Winter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-676371091699232688?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/676371091699232688/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=676371091699232688' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/676371091699232688'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/676371091699232688'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/12/zweites-halbjahr-2008.html' title='Zweites Halbjahr 2008'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-1740777792834272336</id><published>2008-12-23T15:58:00.000Z</published><updated>2008-12-23T15:59:04.437Z</updated><title type='text'>Jahrestag</title><content type='html'>Heute abend werde ich romantisch, denn es ist Jahrestag.&lt;br /&gt;Heute vor einem Jahr gab mir meine Angebetete ihr Nein-Wort. Unmißverständlich war das. Und doch werde ich sie nie vergessen. Es waren interessante Regentage.&lt;br /&gt;Die Brüste von Naomi Watts auf meinem Computerbildschirm sind alles, was mir noch geblieben ist. Und der alte Seesack an der Wand neben dem Pferdehalfter ist gar kein Seesack, sondern stellt sich bei genauerer Betrachtung als ein vertrocknetes Flußpferdskrotum heraus. Die Wunder der Tierwelt, zum Greifen nah und doch so fern.&lt;br /&gt;Irgendwann kam ich heute nach Hause. Wohin soll ich auch sonst? An die Hauswand war da mit Edding geschrieben: I love Fatma. Super, dachte ich da bei mir, I love nichts.&lt;br /&gt;Ich bin ein blöder Idiot, dem niemand mehr den Kopf streicheln mag. Es gibt keine Liebe mehr unter den Menschen. Über ihnen aber auch nicht.&lt;br /&gt;Dabei ist doch zauberhaftösestes Wetter an der Fensterscheibe, von draußen. Ich bleibe aber trotzdem lieber drin, drum und dran und hangele mich durch meine Erinnerungen.&lt;br /&gt;Es war im letzten Winter. Niemals wieder war mir so warm wie da. Ich hatte Tuberkulose, ohne es zu wissen. Gesagt war schon alles, erreicht so gut wie gar nichts.&lt;br /&gt;Ich nahm noch mal meinen ganzen Pennälercharme zusammen und versuchte es mit einem Bild aus der Zoologie: Das Bestäuben, meine Süße, nutzt doch beiden, der Pflanze und der Biene.&lt;br /&gt;Die Süße neben mir machte jedoch bloß ein verächtliches Gesicht, wozu bei ihrer Visage nicht viel gehörte, rückte von mir ab und gab dem Kellner ein ebenso umständliches wie unmißverständliches Zeichen. Zahlen, Aufbruch. Bitte. Danke. Scheinbar wollte sie partout nicht von mir bestäubt werden.&lt;br /&gt;Zur Entspannung der Situation erzählte ich ihr ein bißchen was vom Dritten Reich. Sie meinte nachher nur so: Früher war es echt krass zu leben.&lt;br /&gt;So gingen wir dann auseinander und sahen uns niemals wieder.&lt;br /&gt;Selbst heute kann es noch manchmal echt krass sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-1740777792834272336?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/1740777792834272336/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=1740777792834272336' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/1740777792834272336'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/1740777792834272336'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/12/jahrestag.html' title='Jahrestag'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-6541978511576158240</id><published>2008-12-15T14:48:00.001Z</published><updated>2008-12-15T14:48:39.162Z</updated><title type='text'>Once I loved</title><content type='html'>In meinen besten, auch gesellschaftlich bewegtesten Jahren bin ich am liebsten im Bett geblieben. So habe ich prinzipiell alles verpennt, was ansonsten den Gesamtgeist und das kollektive Unterbewußte meiner Generation ausmacht.&lt;br /&gt;Jetzt, wo ich über den Berg bin, der Lack ab ist und Polen trotzdem noch nicht ganz verloren, da gehe ich hin und wieder auch schon mal vor die Tür. Auch ist es sehr befreiend, nicht mehr ständig so lüstern angesehen zu werden, mit 50 plus interessieren sich die jungen Dinger einfach nicht mehr so für einen, man muß also nicht gleich hinter jeder weiblichen Regung eine niedere Triebfeder vermuten, wird man nach der Uhrzeit gefragt oder nach dem Weg, dann wollen die Damen das sehr wahrscheinlich wirklich wissen und nicht bloß nur irgendwie fadenscheinig mit mir ins Gespräch kommen. Sicherlich, ein paar gibt es immer, die sich selbst dabei noch denken, mhm, wie wäre das wohl, könnte der überhaupt noch, aber auf die sollte man sich um Himmels willen auf gar keinen Fall einlassen, denn mit Vaterkomplex fährt es sich nicht gut, allerhöchstens vor die Wand und wer will da schon hin?&lt;br /&gt;Sowieso geht mir die Bewunderung in unserer Gesellschaft völlig in die falsche Richtung, dieser Trend hin zur Jugend, vierzigjährige, eigentlich gestandene Frauen wollen aussehen wie ihre eigenen Töchter, so ein Schwachfug, die Jugend sollte sich vielmehr nach dem Alter sehnen, hoffen, endlich alt zu werden, nicht mehr so aufgepeitscht und selbstbezogen durch das Nachtleben torkeln zu müssen.&lt;br /&gt;Diese scheinheilige Ernsthaftigkeit, dieses unverschämt-ungestüme Verhalten, dieses fundamentalistisch Weltverbesserische, diese Gefühlsduseligkeit bei gleichzeitiger Gedankenschwäche, jedes bißchen Verknalltsein wird von ihnen gleich zur größten Liebe aller Zeiten stilisiert und so weiter, all das mochte ich an den jungen Menschen nie leiden, sogar dann nicht, als ich selbst noch jung war.&lt;br /&gt;Darum auch die Jahre im Bett.&lt;br /&gt;Inzwischen aber, wenn der Himmel bewölkt ist und ein kalter Wind einem das Oberstübchen angenehm freipustet, da finde ich es sogar gelegentlich recht schön unter freiem Himmel. Erst vorgestern saß ich auf einem Holzbänkchen auf dem Friedhof und suchte mir in Gedanken schon mal vorfreudig ein schönes Plätzchen aus. Für später.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-6541978511576158240?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/6541978511576158240/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=6541978511576158240' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/6541978511576158240'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/6541978511576158240'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/12/once-i-loved.html' title='Once I loved'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-458818190217693159</id><published>2008-12-08T13:06:00.001Z</published><updated>2008-12-08T13:06:38.867Z</updated><title type='text'>Pamela Kamelhaar</title><content type='html'>Ein Gebiß klapperte spratzend in die Gemüseschatulle. Der Ghost Rider fuhr unterdessen im Hühnerstall Motorrad.&lt;br /&gt;Da betrat Pamela Anderson die Buchhandlung.&lt;br /&gt;Guten Tag, sagte sie.&lt;br /&gt;Dem jungen Dickensäck fielen bei ihrem Anblick beinahe die Augen aus dem Schädel.&lt;br /&gt;Stört es Sie, wenn ich rauche? fragte Pamela ihn nun.&lt;br /&gt;Ach, das ist mir Titte, sagte Dickensäck, der mit seinem Blick an ihrem beeindruckenden Ausschnitt festhing, um sich dann aber doch hastig zu verbessern: Ich meine natürlich Latte. Und weiter, um auch von dieser Zweideutigkeit herunterzukommen: Also, es stört mich gar nicht.&lt;br /&gt;Daraufhin zeigte sich Pamela, die bei weitem nicht so blöd war wie blond, zu Recht ein wenig pikiert. Sie hatte den lüsternen Braten wohl gerochen und ließ sich deshalb lieber von Dickensäcks Kollegin, Fräulein Densing, beraten.&lt;br /&gt;Der geknickte Dickensäck verkrümelte sich abends frustriert in seine Bude. Es war nicht unbedingt das Kempinski, wenn Ihr so wollt.&lt;br /&gt;In der ganzen Wohnung roch es nach Lavendel und Kotze. Die neue Trendfarbe war Gelb. Die Mark war bloß noch fünfzig Cent wert. Das waren die bitteren Realitäten des Lebens.&lt;br /&gt;Im Eisfach lag noch ein ungelutschtes Toffifee. Das mußte die Vormieterin vergessen haben. Die war vor zehn Jahren weggezogen.&lt;br /&gt;Die Nachbarin von oben hatte im Waschkeller schon wieder ihre BHs aus echtem Kamelhaar zum Trocknen aufgehängt. So richtig geil machte das aber auch bereits lange keinen mehr.&lt;br /&gt;Und wenn es draußen grün wird, fallen Dickensäck nur noch Zwiebeln ein, und jeder Mensch kriegt dann ein Geschwür.&lt;br /&gt;Frustriert und zu betrübt für Onanie legte er sich unters Bett. In der Gesellschaft der dort ansässigen Wollmäuse wurde ihm wieder ein wenig wohler zumute.&lt;br /&gt;Wir lernen daraus, daß es besser ist, nicht zu saugen als überhaupt gar keine Haustiere zu haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-458818190217693159?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/458818190217693159/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=458818190217693159' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/458818190217693159'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/458818190217693159'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/12/pamela-kamelhaar.html' title='Pamela Kamelhaar'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-8537379920929930970</id><published>2008-12-02T23:53:00.000Z</published><updated>2008-12-03T00:04:23.455Z</updated><title type='text'>Elahu Bommelmeier rides again</title><content type='html'>Wie ein Hund leben, das möge, wer da kann. Er, Elahu Bommelmeier, der große Zampano und Stellvertreter vom Dämonenmax, kann es nicht.&lt;br /&gt;Seine Arbeitslosenunterstützung hatte er sich schließlich rechtmäßig ergaunert. Auf diesen Luxus will er nun nicht mehr verzichten müssen.&lt;br /&gt;Freilich, er gab es gern offen zu: Er war scheiße und konnte gar nichts. Das tat er allerdings auf einem sehr hohen Niveau.&lt;br /&gt;Man sah es Elahu nicht unbedingt an, doch er war schwerstens intellektuös. Seine Vormieterin hatte deswegen auch ein wenig Angst vor ihm, wohl aus Sorge, sie könne sich damit bei ihm identifizieren. Doch er war immer sehr vorsichtig, auch und gerade, was Frauen anbelangt. Man steckt schließlich nicht drin. Gott sei’s gedankt.&lt;br /&gt;Das Feuer seiner Lenden loderte lediglich beim Anblick des Werbeprospekts mit den Sonderangeboten. Bei diesen Preisen mußte man einfach zugreifen.&lt;br /&gt;Jedoch war Elahu vorgewarnt. Das letzte Mal, als er sich einfach so das genommen hatte, wonach ihm der Sinn stand, hießen sie ihn für fünf Jahre ins Gefängnis einzufahren. Da tat er dann auch, wie ihm geheißen. Er war doch ein braver Junge.&lt;br /&gt;Auf dem Heimweg vom Arbeitsamt wurde er anderntags von einem wildgewordenen Rudel Snickers angegriffen. Die ganze Welt schien langsam komplett verrückt zu werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-8537379920929930970?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/8537379920929930970/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=8537379920929930970' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/8537379920929930970'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/8537379920929930970'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/12/elahu-bommelmeier-rides-again.html' title='Elahu Bommelmeier rides again'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-3416343556051241148</id><published>2008-11-23T00:26:00.000Z</published><updated>2008-11-23T00:28:56.035Z</updated><title type='text'>Junge Römer, alte Schweden</title><content type='html'>In einem alten Interview sprach Falco von seinem Karriereknick. Wenigstens das Problem hatte der junge Römer schon mal nicht. Er hatte überhaupt keine Karriere, da konnte also gar nichts knicken.&lt;br /&gt;Er war bloß ein Barbiemädchen in einer Barbiewelt. Sein Leben bestand aus Plastik und war auch sonst ziemlich prima. Er schnippte ein Weilchen seine alten Fußnägel aus dem Kellerfenster und dachte sich danach für den Rest des Tages lustige Indianernamen aus. Sein Favorit dabei war: Der, der im RAF-Kofferraum hockt.&lt;br /&gt;Ganz schlimm wird es ja immer da, wo die Leute sich wiederfinden können. Man haut ein paar Phrasen, möglichst plump, raus und schon ist man everybody’s darling. Und der Depp im Zuschauerraum, offener Vertreter des abgeschmackten Hochspießertums, nickt ergriffen und denkt sich: Genau so und nicht anders isses, denn das habe ich mir auch schon oft gedacht... Genau deshalb aber stimmt es ja eben nicht, kann überhaupt nicht stimmen, nein, niemals.&lt;br /&gt;Anderntags rief ihn, den jungen Römer, wen denn sonst, der alte Schwede an. Aus Gewohnheit nahm der Römer das Telefongespräch entgegen. Am anderen Ende der Standleitung hörte er ein Knacken, ein Schmatzen, dann Stille und dann, nach einer gefühlten Ewigkeit, eine Stimme wie aus einem untergegangenen Imperium.&lt;br /&gt;Der Schwede raunzte und maunzte, als käme es von altem, jahrzehntelang nicht abgespielten Schellack: Der letzte Winter war vier Grad zu warm. Ich habe darum gleich mal meinen Kühlschrank offen gelassen, um dem ein wenig entgegenzuwirken. Es gibt so viele Dinge, die jeder einzelne von uns tun kann, um der Umwelt wieder ein wenig auf die Sprünge zu helfen.&lt;br /&gt;Der junge Römer konnte sich ein Gähnen nicht verkneifen und legte auf. Manches ist so klar und offensichtlich, daß es schon wieder langweilig ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-3416343556051241148?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/3416343556051241148/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=3416343556051241148' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3416343556051241148'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3416343556051241148'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/11/junge-rmer-alte-schweden.html' title='Junge Römer, alte Schweden'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-7447235368996190788</id><published>2008-11-17T13:16:00.000Z</published><updated>2008-11-17T13:27:13.170Z</updated><title type='text'>Film noir</title><content type='html'>Wir müssen etwas bereden, sagte sie mit einer Stimme, die keinerlei Widerspruch zuließ, aber Zweifel einforderte.&lt;br /&gt;Sie hatte sich sehr verändert seit unserer letzten Begegnung. Nicht unbedingt zu ihrem Vorteil, aber was soll’s? Immerhin die abstehenden Ohren hatte sie sich mittlerweile, wenn auch scheinbar mit der Heckenschere, anlegen lassen. Das war zumindest schon mal ein Anfang.&lt;br /&gt;Was willst du? fragte ich sie.&lt;br /&gt;Dein Geld, antwortete sie abgeklärt und wie einstudiert.&lt;br /&gt;Tut mir leid, Häschen, da ist nicht mehr viel zu holen. Aber wenn du willst, fuhr ich, um sie ein wenig aufzumuntern, fort, dann komm doch zu mir rüber, einmal hin, einmal her, ringsherum um den Mahagonischreibtisch, das ist nicht schwer. Und dann spiel noch mal wie früher das alte Lied der Liebe auf meiner Fleischflöte.&lt;br /&gt;Diese neue Offenheit schien sie für einen Augenblick aus dem Konzept zu bringen. Dann fing sie sich jedoch wieder und fragte mich mit ruhiger Stimme, wie es in Davos gewesen wäre.&lt;br /&gt;Och, Davos, setzte ich wie beiläufig an und nippte dabei lässig an meinem Brandy. In Davos war es sehr schön, nur wirklich erreichen können habe ich nichts.&lt;br /&gt;Langsam wurde es ihr, wie sie so in ihrem schwarz und weiß gestreiften Tüllkleid vor mir stand, zu bunt im Büro meiner Detektei.&lt;br /&gt;Ich schwieg sie jedoch beharrlich an. Das, da war ich mir sicher, würde ihr nun endgültig den Rest geben.&lt;br /&gt;Es konnte sich nur noch um Augenblicke handeln, bis sie wie das HB-Männchen unter die Decke gehen würde. Und ich sollte Recht behalten.&lt;br /&gt;Sie zog mit der Linken geschickt das Tüllkleid hoch und urinierte auf meinen Perserkatzenteppich.&lt;br /&gt;Dann wurde es unangenehm.&lt;br /&gt;BLOG DEIN ARSCH, DU MISSGEBURT! waren ihre letzten Worte, bevor sie wutentbrannt davonstürmte und hinter sich die Bürotür lautstark ins Schloß knallte.&lt;br /&gt;Die Zeit im Berliner Problemkiez Shotgun Wedding war ihr sichtlich gut bekommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-7447235368996190788?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/7447235368996190788/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=7447235368996190788' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7447235368996190788'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7447235368996190788'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/11/film-noir.html' title='Film noir'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-8858192294471072968</id><published>2008-11-10T10:58:00.000Z</published><updated>2008-11-10T11:02:05.730Z</updated><title type='text'>Stuhl im Blut</title><content type='html'>Rosa Düsterberg hatte nicht gut geschlafen. Sie machte sich Sorgen wegen der anstehenden ärztlichen Untersuchung. Der morgendliche schwarze Auswurf erfüllte sie auch nicht eben mit Zuversicht.&lt;br /&gt;Von nun an ging’s bergab. Demnächst womöglich gar Stuhl im Blut.&lt;br /&gt;Sie versuchte sich abzulenken mit Gedanken, die entschieden zu groß waren für ihren kleinen Kopf. Früher, sinnierte sie so bei sich, war alles besser, sogar der internationale Terrorismus. In den 60ern etwa konnte es sich Andreas Baader noch leisten, in einem Porsche zur Arbeit zu fahren. Das kann man heutigen Irakis gar nicht mehr vermitteln. Und trotzdem machen die weiter, als kriegten sie’s bezahlt.&lt;br /&gt;So viel Lebensfreude wünschte sich Rosa auch mal. Doch davon war sie meilenweit entfernt.&lt;br /&gt;Sie erinnerte sich an das gestrige Treffen mit Fred. Das war sehr unangenehm verlaufen.&lt;br /&gt;Fred war ihr zu nah auf die Pelle gerückt und hatte ihr wiederholt ins Auge gespuckt. Nicht, daß er das von weiter Hand im Vorfeld geplant gehabt hätte. Seine Aussprache war einfach nur unverschämt feucht.&lt;br /&gt;Rosa war bei ihrem konspirativen Meeting bei Milchkaffee und Schokocroissants in einem dafür vorgesehenen Straßencafé so unvorsichtig gewesen, zu gestehen, daß sie die letzte, rockistische Platte von Morrissey eigentlich doch ganz gut fand. Aber das mußte nichts heißen, sie mochte ja auch Pete Doherty. Das aber verschwieg sie dem strengen Fred gegenüber lieber mal. Besser ist das.&lt;br /&gt;Kaum hatte sie geendigt, da stach Fred ihr auch schon mit dem Finger ins Gesicht und maulte: Das bißchen angelesen macht dich noch nicht zu einem großen Denker, Frollein Düsterberg, und wer Morrissey allen Ernstes für einen Intellektuellen hält, mit dem ist im Oberstübchen scheinbar wirklich nicht viel los. Am Ende des Tages sind wir schließlich immer noch Gymnasiasten, und wenn WIR schon nicht mehr aufpassen und darauf achten, was cool und was uncool ist, wer tut es dann?&lt;br /&gt;Das leuchtete selbst Rosa irgendwo ein. Style und Attitüde waren doch so wichtig.&lt;br /&gt;Aber vermochten sie etwas gegen schwarzen Auswurf?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-8858192294471072968?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/8858192294471072968/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=8858192294471072968' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/8858192294471072968'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/8858192294471072968'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/11/stuhl-im-blut.html' title='Stuhl im Blut'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-9037584620489355178</id><published>2008-11-04T13:28:00.000Z</published><updated>2008-11-04T13:29:20.255Z</updated><title type='text'>Bring mich da rein, ich bin ein Star</title><content type='html'>Say goodbye to Hollywood, say goodbye to Plötzensee. Auf Wiedersehn, du Rötzchentee, der du mir auf die Klötzchen geht.&lt;br /&gt;Berlin war einmal, ist aber nun vorbei. Gott sei es gedankt. Aber zackig. Denn der hat seine Zeit auch nicht gestohlen.&lt;br /&gt;Überhaupt ist Germania die Stadt in Alemann, in der Probleme noch direkt angepackt werden. Und da, wo es gar keine Probleme gibt, da schaffen wir uns eben selbst welche. Erst letzte Woche sah ich Montagmorgens verdutzt raus auf die Straße und entdeckte dort, daß jemand eine Leiter an die schöne, alte Gaslaterne vor meinem Küchenfenster gelehnt hatte. Als sich wenig später, so drei, vier Stunden danach, auch mal ein Arbeiter blicken läßt und Anstalten macht, auf die Leiter zu klettern, sagt man ihm, daß die Laterne völlig in Ordnung sei und jeden Abend brenne. Routinewartung, entgegnet der Mechaniker kurzangebunden und macht sich ans Werk. An diesem Abend bleibt dann die Gaslaterne dunkel. Ooch dit is Berlin, plenty of space, but no plan. Und darum muß ich weg hier.&lt;br /&gt;Noch schlimmer wurde es am Dienstag, als ich mich ins Nachtleben stürzte. Auf dem Klo vom Maria am Ostbahnhof fand ich einen USB-Stick mit neuen, bisher unveröffentlichten MP3s von den Arctic Monkeys. Daheim habe ich die Scheiße gleich gelöscht und mir statt dessen Pornobilder draufgezogen. Der Kampf um eine bessere Welt wird Hier und Jetzt geschlagen. Damit wenigstens einer weiß, wo es langgeht. So bilde ich die grobe Ausnahme in Berlin, the city that never decides.&lt;br /&gt;Mittwoch meldete ich mich dann krank bei der Werbeagentur, wo ich Kaffee koche und ausgebeutet werde. Dabei kommen Slogans eigentlich immer ganz gut. Für die Hauptstadt könnte man beispielsweise werben mit: Berlin, die Stadt, wo jeder Proll denkt, er sei eine Mischung aus Harald Juhnke, Horst Buchholz und Fred Astaire. Mindestens. Oder, wer es gern internationaler mag (in English, please): Berlin, many problems, but only one airport. Tempelhof is nu dichte, Keule. Wenn da die Touristen nicht in Strömen scharren, dann weiß ich auch nicht.&lt;br /&gt;Zum Relaxen mache ich mir anschließend am Donnerstag das Fernsehen an. Der Moderator sagt: Mein nächster Gast ist Schauspielerin... wie jede andere Frau auch. Nur mit dem Unterschied, daß sie dafür bezahlt wird.&lt;br /&gt;Ich schalte um. Ui, prima, da kann man was gewinnen. Der durch das Programm führende Sprechautomat im Smoking plappert: Und nun wird es zum Abschluß unserer Sendung noch Zeit für das große Hauptstadtquiz. Zu gewinnen gibt es diesmal ein Abendessen im Restaurant vom Fernsehturm mit den Ehrengästen Klaus Wowereit und Knut. Ist er nicht niedlich? Welcher denn jetzt von den beiden? Na egal. Sie müssen lediglich folgende Frage richtig beantworten: Von wem stammt folgendes Zitat? Los geht’s: Berlin habe ich immer gern gehabt, und wenn es mich kümmert, daß vieles da nicht schön ist, so nur, weil mir die Stadt etwas bedeutet. Die richtige Antwort lautet Adolf Hitler und wird, ebenso wie jeder sachdienliche Hinweis, von Ihrer nächsten Polizeidienststelle gern und dankbar entgegengenommen. Die Jungs haben ja auch sonst nichts zu tun.&lt;br /&gt;Beifall, Kuhglocken läuten. Paul Kuhn macht Breakdance. Wird echt Zeit für die Verbraucherhinweise.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-9037584620489355178?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/9037584620489355178/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=9037584620489355178' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/9037584620489355178'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/9037584620489355178'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/11/bring-mich-da-rein-ich-bin-ein-star.html' title='Bring mich da rein, ich bin ein Star'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-1155339315961623967</id><published>2008-10-27T11:29:00.000Z</published><updated>2008-10-27T11:32:05.218Z</updated><title type='text'>Vollkontaktanzeige</title><content type='html'>Guten Tag. Mein Name ist Freiherr Dragomir Ingomar von Hodenstein. Ich bin dreiundfünfzig Jahre jung, ein Meter einundachtzig groß, verwitwet, liebevoller Vater eines Teenagers und sage gern lustige Sachen wie: Zum Bleistift.&lt;br /&gt;Da mir meine Eltern durch kluge Namensgebung (Freunde nennen mich auch vertraulich Dr. Ing.) ein langwieriges Studium ersparten, gebe ich mich nunmehr seit Dekaden erfolgreich der Dekadenz hin.&lt;br /&gt;Meine Hobbies sind Bügeln, Knattern, Waldsterben und Kohlrabi. Zum Wochenende fahre ich gern einmal mit meinem Hummer in den Wald und ramme dort Bäume, die daraufhin in der Regel entwurzeln. Zum Entspannen schaue ich mir gern im Fernsehen die schönsten Eisenbahnstrecken Europas an.&lt;br /&gt;Einige Bücher, die ich mit Gewinn gelesen habe, sind: Sechs Schritte zur spirituellen Massenpsychose, Tontaubenschießen in Südpeking, Telefonbuch Tokio West, Pädophilie als Chance, sowie Der Hodenpark in Kunst und Dichtung des ausgehenden 21. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;Meine persönlichen Vorbilder sind, neben den üblichen zentralafrikanischen Diktatoren und Massenmördern, Bion vom Borysthenes, Diogenes von Sinope, Krates von Theben und Maxi Arland.&lt;br /&gt;In meiner reich gesäten Freizeit gehe ich als ehrenamtlicher Oberstudiendirektor hausieren. Jedoch bin ich absolut kein Pauker alten Schlages, sondern eher väterlicher Freund und Mentor meiner Oberstufenschüler an einem Traditionsgymnasium. Die kleinen siebzehnjährigen Dinger sind ganz verrückt nach mir, kann ich Ihnen sagen.&lt;br /&gt;Mehr als das gibt es eigentlich nicht für Sie über mich zu wissen, denn: Eitle Selbstdarstellung ist so gar nicht mein Ding. Schließlich wußte schon Karl Jaspers: Der Mensch ist immer mehr, als er von sich weiß und wissen muß. Dem schließe ich mich beharrlich an.&lt;br /&gt;Das Internet lehne ich rigoros ab, obwohl viele Menschen heutzutage nach Internetpräsenz fragen. Ich aber frage Sie: Wie kann man in der Virtualität präsent sein? Das erkläre mir mal beizeiten einer.&lt;br /&gt;Jedoch, so viel sei abschließend noch verraten: Ich bin ständig auf der Suche nach interessanten sozialen Kontakten, die ich ausbeuten und für meine Zwecke benutzen kann. Auch habe ich es mir zum Ziel gesetzt, mich innerhalb des ukrainischen Geldadels konsequent hochzuschlafen. Entsprechende Würdenträgerinnen, nach Möglichkeit gern auch naturverbunden, unternehmungslustig und mit kulturellem Anspruch ausgestattet, dürfen sich bei vorhandenem Interesse jederzeit per Nacktfoto bei mir bewerben.&lt;br /&gt;Ich bin ein gut aussehender Zeitgenosse mit fast schon beneidenswertem intellektuellem Habitus, Interessenspektrum und Vita. Und das Schärfste: Ich kann immer.&lt;br /&gt;Nur ernstliche Zuschriften mit Rückanschrift werden beantwortet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-1155339315961623967?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/1155339315961623967/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=1155339315961623967' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/1155339315961623967'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/1155339315961623967'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/10/vollkontaktanzeige.html' title='Vollkontaktanzeige'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-7472742187093279739</id><published>2008-10-20T12:30:00.001+01:00</published><updated>2008-10-20T12:33:45.474+01:00</updated><title type='text'>Mach’s noch einmal, Hugo</title><content type='html'>Statistiken besagen: Alle Statistiken lügen. Und eine Fortsetzung ist nie so gut wie das Original. So heißt es.&lt;br /&gt;Hugo war heute jedoch guten Mutes und wildentschlossen, genau das Gegenteil davon zu beweisen. Sich, aber vor allem auch der Welt. Und nicht zu vergessen: Nora, seiner Flamme.&lt;br /&gt;Was bisher geschah: Nora ging arbeiten, das war jetzt erst mal nicht sonderlich verwerflich, machten schließlich viele und das sogar Tag für Tag.&lt;br /&gt;Nun aber war Nora so unvorsichtig gewesen, sich nach und nach, vielleicht aus Langeweile oder aus einem akuten Hormonstau heraus, in ihren Vorgesetzten zu vergucken.&lt;br /&gt;Ein Mal war sie mit dem Rest der Belegschaft zu ihm nach Hause eingeladen worden zu einem gemütlichen Beisammensein, bei dem der Prokurist mal wieder, wie so häufig bei derartigen Gelegenheiten, erst zu tief ins Glas geschaut und sich danach anständig danebenbenommen hatte. Schon lange wurde in Noras Abteilung gemunkelt, der Mann habe ein ausgewachsenes Alkoholproblem.&lt;br /&gt;Doch um den ging es ihr eigentlich gar nicht, obwohl er mit seinen gezeigten Ansätzen zum Ausflippen an diesem Abend nachher zwei Wochen lang für Gesprächsstoff in den Mittagspausen sorgen sollte, was da auch schon, im Moment der Ballabgabe, abzusehen war. Viel mehr zeigte sich Nora fasziniert von Chefchens Kamin. Sehr, sehr heimelig.&lt;br /&gt;Den Psychoanalytikern unter den Lesern ist natürlich bereits hier ganz klar, daß der Boss für Nora nur als Projektionsfläche diente und sie sich gar nicht in ihn, sondern nur in seine gediegene Lebensweise und seine geschmackvolle Inneneinrichtung verliebt hatte.&lt;br /&gt;Egal, da mußte Nora jetzt durch. Und somit eben auch: Hugo, der sich den ganzen Krempel am nächsten Tag brühwarm anhören durfte. Der Job als Kummerkasten mißfiel ihm immer mehr, er fraß seine Bedenken jedoch tapfer in sich rein und ließ Nora nichts davon spüren.&lt;br /&gt;Die schwärmte unterdessen weiter von ihrem unerreichbaren Chef und war sich ganz sicher: Eines Tages würde ihr Traumprinz schon noch kommen – und wehe, der Bursche hätte dann kein ordentlich durchexerziertes Sixpack anzubieten!&lt;br /&gt;Da konnte Hugo mit seinem gemütlichen Bierbauch natürlich nicht gegen anstinken. Also hieß es für ihn und sie: Freunde bleiben. Ja toll.&lt;br /&gt;Aber, so dämmerte es Hugo langsam herauf, das könnte sich unter Umständen schwieriger gestalten als zuvor von allen Beteiligten angenommen, denn Bleiben bedeutet ja laut Lexikon: ein Zustand wird nicht verändert. Wie aber nun eine Freundschaft fortsetzen, die es gar nicht oder höchstens auf dem Papier gab?&lt;br /&gt;Denn befreundet wollte er mit dieser doofen Zimtzicke nun wahrlich nicht sein. Er liebte sie, klar, aber er liebte auch einen guten Schweinsbraten oder alte Humphrey-Bogart-Filme.&lt;br /&gt;Mann, dieser Bogart, der hätte sich so einen unklaren Beziehungsstatus mit Sicherheit nicht bieten lassen. Und während Hugo, der in letzter Zeit öfter mal monochrom statt farbig geträumt hatte, an die Wechselbeziehung zwischen echten Kerlen wie Bogart und kleinen verhutzelten Brillenmännlein wie ihn selbst dachte, daß es auch beides geben müsse, irgendwie, spätestens da ging ihm ein Licht auf: Mensch, sein Leben war in Wahrheit gar nicht sein Leben, sondern eigentlich ein Woody-Allen-Film.&lt;br /&gt;Das stimmte ihn ein bißchen versöhnlich.&lt;br /&gt;Abrupte Schwarzblende, Cole Porter beginnt zu singen, Abspann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-7472742187093279739?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/7472742187093279739/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=7472742187093279739' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7472742187093279739'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7472742187093279739'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/10/machs-noch-einmal-hugo.html' title='Mach’s noch einmal, Hugo'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-2427003507217227135</id><published>2008-10-13T13:16:00.001+01:00</published><updated>2008-10-13T13:16:35.539+01:00</updated><title type='text'>Schuld war nur der Boss von Nora</title><content type='html'>Hugo + Nora = big love, hihi. So hatte es sich Hugo immer ausgemalt, in seinen feucht-fröhlichen unbeobachteten Stunden. Irgendwie war es dann aber doch anders gekommen, denn statt in ihn hatte sich die Nora lieber mal in ihren Boss verliebt.&lt;br /&gt;Der war zum Glück ein vernünftiger Kerl, der zwar mit sich reden, doch eben nicht mit sich poppen ließ, und so schmetterte Chefchen alle mehr oder minder unverblümt vorgetragenen Annäherungsversuche seiner Untergebenen freundlich, aber bestimmt ab. Zumal dieses Frollein Nora gerade mal im selben Alter wie des Bosses leibeigene Tochter war, die Rike, die mit dem eigenen Pferd und dem Geigenunterricht. Allein bei dem Gedanken, sich an einem solch blutjungen Ding, gerade erst der Pubertät entronnen, zu verlustieren, hatte sich ihm schon mehr als einmal der Magen umgedreht. Achtzehn Jahr, blondes Haar, würg.&lt;br /&gt;Ansonsten leistete das Früchtchen jedoch ganze Arbeit auf breiter Basis, also ließ er die Angelegenheit damit einfach mal auf sich beruhen und verzichtete auf eine fristlose Kündigung. Puh, da hatten aber alle Beteiligten noch mal Glück gehabt, auch wenn sie davon zum Teil absolut gar nichts ahnten.&lt;br /&gt;Denn die Nora war hinterher, als sie bemerkte, daß ihr Boss ihretwegen nun scheinbar wohl doch nicht seine Frau und die mühsam aufgebaute Kleinfamilie mit Eigenheim und allem Zipp und Zapp verlassen würde, schon ein wenig geknickt.&lt;br /&gt;Und der Hugo war sauer, weil die begriffsstutzige Nora sich nicht in ihn verguckt hatte. Das wäre ihm schon durchaus zupaß gekommen. Kam es aber nicht.&lt;br /&gt;Zwar schüttete Nora Hugo regelmäßig ihr Herz aus, jedoch ihre Bluse, die blieb anschließend immer schön verschlossen. Langsam, aber sicher fühlte sich Hugo dadurch auch ein wenig ausgenutzt von der Dame seines gebrochenen Herzens.&lt;br /&gt;Überhaupt war ihm schon immer sein ganzes Leben wie ein einziger großer Beschiß vorgekommen.&lt;br /&gt;Okay, er liebte ein Mädchen, aber dieses war im Gegenzug leider so doof, daß es die einfachsten Dinge miteinander verwechselte: Leidenschaft mit Liebe, Vertrauen mit Freundschaft, Begehren mit Altöl, Sympathie mit Brustkrebs und so weiter oder irgendwie so. Und über all dem thronten zu allem Überfluß auch noch ihre seit Kindertagen geträumten, doch bisher, wen wundert’s, noch nie eingelösten Bilderbuchvorstellungen und Erwartungen direktemang aus dem Märchenwald.&lt;br /&gt;Klar, daß da für so einen Hyperrealisten wie Hugo nicht viel Platz blieb. Außer natürlich für die nur schwer zu besetzende Rolle des Hausfreundes, des guten Kumpels, den man gerne mal für seine Zwecke ausbeutet, geteiltes Leid und so, ihm einen Keks an die Backe labern, aber nie zum Schuß kommen läßt.&lt;br /&gt;Den wollte keiner geben, Hugo eigentlich auch nicht, doch was blieb ihm anderes übrig? Lieber so, als ganz aus dem Stück, welches hier aus Noras Leben aufgeführt wurde, zu verschwinden, schnöde rausgeschrieben zu werden oder womöglich als dritter Kammerdiener ohne Text im zweiten Aufzug zu versauern.&lt;br /&gt;Denn zum Statisten eignete Hugo sich nun mal gar nicht. Eher schon zur Titelrolle, zum Casanova Superstar. Dachte er zumindest.&lt;br /&gt;Und oftmals ist es ja im Leben so, daß Selbsteinschätzung und Fremdwahrnehmung eklatant auseinanderklaffen. So war es wohl auch in diesem Fall.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-2427003507217227135?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/2427003507217227135/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=2427003507217227135' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/2427003507217227135'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/2427003507217227135'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/10/schuld-war-nur-der-boss-von-nora.html' title='Schuld war nur der Boss von Nora'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-6159131051909192657</id><published>2008-10-07T14:35:00.001+01:00</published><updated>2008-10-07T14:35:33.521+01:00</updated><title type='text'>Wurst und Liebe</title><content type='html'>Wurst, Wurst, über alles. Es muß auch mehr Würste geben. Bananenrepublik? Nicht mit uns, wir sind ein eingetragener Wurststaat.&lt;br /&gt;Ein aufrechter Politiker muß folgsam sein, volksnah, muß in Würste beißen und kleine Babys küssen. Bitte beides nicht miteinander verwechseln, Wurst und Kleinkind, sonst sinkt man in der Wählergunst.&lt;br /&gt;Es rauschen die Wälder und raunen die Spin-Doktoren: Katzen als Fußabtreter sind auch okay, Herr Minister, aber bitte nicht in der Öffentlichkeit, das schadet dem Image.&lt;br /&gt;Notiere: Das Verhältnis von Avantgarde und Herdenmensch bestimmt das Ausmaß an gesellschaftlicher Innovation und deren Durchsetzungsfähigkeit. Wenn die Ente nicht schwimmen kann, liegt es nicht immer am Wasser.&lt;br /&gt;Tapetenwechsel. Neue Szenerie, alte Nation. Variiertes Thema: noch älter. Anbahnung und Knutschen und so. Mann und Frau unter freiem Himmel. Es dünkt den Erzähler nach einer Liebesgeschichte.&lt;br /&gt;Sie, Frau, flüstert ihm bei: Solange wie es Sterne gibt, glaub daran, du wirst geliebt.&lt;br /&gt;Wäwäwä, machte er, Mann, darauf hin, das will ich jetzt aber nicht hören. Also: Klappe zu, Klapperich!&lt;br /&gt;Sie sah ihn weiterhin verträumt an, stand irgendwie total auf seine kleinen Unverschämtheiten, glaubte, das wäre nur Show und Balzverhalten. War es aber nicht.&lt;br /&gt;Wie eine V-2 ging sie ihm mit ihren langen Fingern in die Haare. Auch das konnte er total nicht leiden.&lt;br /&gt;Dann fing sie auch noch an, in sein Öhrchen zu säuseln. Es klang ungefähr so wie: Dieses Kribbeln im Bauch, kennst du das auch? Wie wenn man zu viele Brausestäbchen ißt? Um das Ganze ein wenig abzukürzen: Nun, er kannte es nicht.&lt;br /&gt;Sowieso war das, was sie unter Liebe verstand oder zumindest dafür hielt, lediglich bloß die Ausschüttung von Dopamin im Hirn. Das wirkt sich in etwa so aus wie ein Kokainrausch, aber das ist nun wahrlich nichts, worauf man eine Beziehung aufbauen sollte. Pete Doherty und Kate Moss mögen das möglicherweise anders sehen, aber irgendwelche Querschläger gibt es schließlich immer.&lt;br /&gt;Die vergleichende Verhaltensforschung hat unglaubliche Fortschritte gemacht in den letzten Jahren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-6159131051909192657?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/6159131051909192657/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=6159131051909192657' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/6159131051909192657'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/6159131051909192657'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/10/wurst-und-liebe.html' title='Wurst und Liebe'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-553718272244163046</id><published>2008-09-29T13:48:00.001+01:00</published><updated>2008-09-29T13:48:32.320+01:00</updated><title type='text'>Statt Kunst: Pfusch am Bau</title><content type='html'>So sprach der alte Häuptling der Indianer, Hugo Geigenkasten: Das Normale ist eben nicht normal. Was ihr Spargelstecher für einfach haltet, ist in Wahrheit schwer und umgekehrt. Das in euren Augen Abgepflückte, Ausgeflippte, bemüht Andersartige ist das Leichte, das sich von selbst Ergebende. Wer ordnen will, hat schon verloren und bleibt, als was er war, ein Depp.&lt;br /&gt;Selig ist, wer im Sturmesbrausen schwarze Kapuzenpullis trägt und vergißt, das er nicht zu retten ist. Von wem denn auch?&lt;br /&gt;Vergebung gibt es nicht, sie ist ein rares Gut, und doch strebt jeder Hornochse danach, ihr entgegen und zugleich von ihr weg.&lt;br /&gt;Bevor ich die Vagina meiner Sehnsucht erklimme, besteige ich noch eher ohne Sauerstoffgerät die vierzehn Achttausender auf dem Meeresgrund der Nordhuder Seenplatte. An die Frau ist einfach nicht ranzukommen. Dann eben Kontrastprogramm. In dem Fall: Kunst.&lt;br /&gt;Das geht gut rein und geht gut raus, Fleckensalz auf den Lebenslauf, und ausgewaschen sind die kleinen Mißtöne im Unsummenspiel namens Nietzsche.&lt;br /&gt;Leben ist das Salz in der Suppe der Hingerichteten, und bevor du Augenthaler verstehst, was einen Künstler von einem Vollpfosten unterscheidet, geht der Mond im Westen dreimal auf, und hinter Bielefeld dreht er eine Pirouette, die ihresgleichen sucht im Fischsortiment.&lt;br /&gt;Du aber, der du ein solch großes klaffendes Maul besitzt und meinst, es besser zu wissen, kannst beherzt schon mal den nächsten Atomangriff erwarten, also grab dich ruhig im Garten der Geriatrie ein, denn so und nicht anders läuft es doch: Idioten an der Regierung, Idioten an der Wursttheke, Idioten auf dem Dach, und nur Füchse bleiben im Bett.&lt;br /&gt;Das ist alles, was ich dir nicht zu sagen habe, und aus genau diesem Grund habe ich es ja auch eben getan. Schließlich gibt nur die Zweckrichtung die Entfernung zum nachbarschaftlichen Voyeurismus vor.&lt;br /&gt;Ein letzter Blick aus dem Fenster offenbart das Wetter von heute, genauer, als es Kachelmann je könnte. Regen. 19 Grad.&lt;br /&gt;Ein Blick in den Fernseher offenbart Ungläubigkeit: Stay, baby, stay, just the way you are with me... Applaus. Dankeschön. Einfach rot, einfach doof.&lt;br /&gt;Ich mach dann mal aus.&lt;br /&gt;Und ab.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-553718272244163046?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/553718272244163046/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=553718272244163046' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/553718272244163046'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/553718272244163046'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/09/statt-kunst-pfusch-am-bau.html' title='Statt Kunst: Pfusch am Bau'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-5283993703821165386</id><published>2008-09-22T14:44:00.000+01:00</published><updated>2008-09-22T14:52:04.055+01:00</updated><title type='text'>Die sich selbst erfüllende Partie Golf</title><content type='html'>Als Paul Watzlawick noch lebte, war ich eine Zeitlang eng mit ihm und seiner Frau befreundet.&lt;br /&gt;An einem Sommertag im Jahr 2006 gingen wir miteinander golfen. Es war einer der letzten Ausflüge Pauls an die frische Luft, bevor ihn seine schwere Krankheit in den letzten Monaten seines Lebens fast vollständig ans Bett fesseln sollte.&lt;br /&gt;Er sah gut aus in seinem Hawaiihemd und war, im Gegensatz zu mir, frisch rasiert.&lt;br /&gt;Ich weiß nicht mehr, wie, aber irgendwie kamen wir auf das Mädchen zu sprechen, das ich erst vor kurzem kennengelernt hatte und bei dem es nicht im entferntesten so lief, wie ich das gern gehabt hätte.&lt;br /&gt;Ach ja, die Frauen, seufzte Paul und fiel dabei für einen kurzen Moment in den melancholischen Singsang seiner kärntnerischen Heimat zurück.&lt;br /&gt;Dann setzte er in blütenreinstem Kalifornisch hinzu: Du weißt doch, was ich über die sich selbst erfüllende Prophezeiung geschrieben habe, oder?&lt;br /&gt;Und du, Paul, weißt doch, daß ich nie eins deiner Bücher gelesen habe, gab ich zu denken.&lt;br /&gt;Na schön, sagte Watzlawick daraufhin, kratzte sich am Kinn und machte sich für den nächsten Abschlag bereit. Dann eben hier noch mal für dich die Kurzfassung: Wenn du denkst, daß sie dich nicht wird lieben können und du dich deshalb von ihr schlecht behandelt fühlst, so wirst du in Zukunft bei ihr nicht mehr frei und locker aufspielen können. Wenn du zum Beispiel bei eurem nächsten Treffen übellaunig oder aggressiv oder traurig oder zu fordernd wirst, dann handelst du dir im Endeffekt genau das ein, was du immer befürchtet hast. Nämlich einen Korb. Also bleib um Himmels willen locker. Vor allem in den Knien. Denn du wirst immer eine Möglichkeit finden, dich unglücklich zu fühlen, wenn es das ist, was du willst.&lt;br /&gt;Da begann ich langsam zu verstehen und reichte ihm mit einem Nicken das Siebener Eisen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-5283993703821165386?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/5283993703821165386/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=5283993703821165386' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/5283993703821165386'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/5283993703821165386'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/09/die-sich-selbst-erfllende-partie-golf.html' title='Die sich selbst erfüllende Partie Golf'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-7003178001848341715</id><published>2008-09-15T12:49:00.001+01:00</published><updated>2008-09-15T12:49:41.206+01:00</updated><title type='text'>Fragen, die die Welt bewegen</title><content type='html'>Wohin mit dem ganzen Geld? Warum bist du reich und warum bin ich arm?&lt;br /&gt;Apropos: Arme. Wie masturbieren eigentlich Contergan-Geschädigte? Ich meine, mit DEN Ärmchen... Und überhaupt: Kann denn Liebe Sünde sein?&lt;br /&gt;Sind Zebras weiß mit schwarzen Streifen oder schwarz mit weißen Streifen?&lt;br /&gt;Wann wird’s mal wieder richtig Winter?&lt;br /&gt;Was ist Gefrierbrand?&lt;br /&gt;Wo zum Geier liegt Ostwestfalen?&lt;br /&gt;Warum schmeckt es nirgends so gut wie bei Muttern?&lt;br /&gt;Wofür gibt es dreiundvierzig Fernsehsender, wenn ich doch immer nur einen schauen kann?&lt;br /&gt;Was war zuerst da? Die Macht oder der Wille?&lt;br /&gt;Wußten Sie schon, daß weibliche Bachforellen den Orgasmus vortäuschen?&lt;br /&gt;Wäre Van Gogh auch ohne Hände ein großer Maler gewesen? Ist die Ratte, die in der Kirche eine geweihte Hostie frißt, nun auch selbst geweiht? Wie viele Federn passen in den Flügel eines Engels? Sind das jetzt noch Fragen oder schon bloße Spitzfindigkeiten?&lt;br /&gt;Kann es sein, daß die meisten Deutschen George W. Bush deshalb nicht mögen, weil der kleine Mann auf der Straße es einfach nicht gerne sieht, wenn einer aus seinen Reihen plötzlich ganz oben ankommt: der ist doch genauso blöd wie ich, warum werde ich dann nicht auch Präsident?&lt;br /&gt;Ist Neid immer noch die Triebfeder Nummer 1 unseres Landes?&lt;br /&gt;Arbeite ich in diesem Job wohl nur wegen der schnellen Mark?&lt;br /&gt;Wußten Sie schon, daß der Regenbogen das gebrochene Sonnenlicht ist, das aus einer Regenwand zurückstrahlt? Wenn nein: Warum nicht?&lt;br /&gt;Reicht das? Kann ich jetzt aufhören?&lt;br /&gt;Wofür halten Sie sich eigentlich?&lt;br /&gt;Wo kommen wir denn da hin?&lt;br /&gt;Was haben Sie sich denn dabei gedacht?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-7003178001848341715?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/7003178001848341715/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=7003178001848341715' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7003178001848341715'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7003178001848341715'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/09/fragen-die-die-welt-bewegen.html' title='Fragen, die die Welt bewegen'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-525454277529313388</id><published>2008-09-09T15:19:00.001+01:00</published><updated>2008-09-09T15:19:35.056+01:00</updated><title type='text'>Anna, Nicole, Schmidt</title><content type='html'>Anna, Nicole und Schmidt trafen sich zur Erinnerungsversammlung. Die Parkbank vor Schmidtis Haus schien ihnen dafür genau der righty-right place to be zu sein.&lt;br /&gt;Anna begann gleich mit einem lustigen Ereignis aus ihrem Leben, der Welt des Verlesens, Verlachens und der Legasthenie. Das ging so: Freitag wollte ich in einem Restaurant speisen. Doch bereits beim Lesen der Karte wurde mir ganz blümerant zumute. Ich meine, was bitteschön soll denn das sein – Petersiler-Däpfel?&lt;br /&gt;Au Backe, und was hast du dann gemacht? erkundigte sich Nicole besorgt.&lt;br /&gt;Na, ist doch ganz klar, antwortete Anna fröhlich, ich hab mir einen Döner geholt und gut ist.&lt;br /&gt;Schmidt sagte nichts und dachte nur so bei sich: Wie beruhigend, daß heute keine Frauen mehr ertränkt werden. Wie beunruhigend, daß sie das Wahlrecht besitzen.&lt;br /&gt;Das behielt er aber besser mal für sich. Die Gedanken sind frei, logo, doch aussprechen sollte man nicht alles, was einem unter dem Pony durchs Oberstübchen marschiert. Und Schmidt war sowieso, alles in allem, mehr der große Schweiger. Geltungstrieb hatte er nie. Ambition, was ist das? Ehrgeiz – nie gehört. So slackte Schmidt genußvoll durchs Heute und alle Tage. Und auch die Frauen standen drauf.&lt;br /&gt;Als nächstes wollte Nicole was sagen, sie hatte neulich ein Buch über Buddhismus gelesen, und darum lautete ihr Motto seitdem: Wer es eilig hat, muß langsam gehen (wußte schon Konfuzius). Das hatte sie  nicht gleich verstanden, ebenso wie folgenden Sinnspruch: Erst, wer seinen Ort oder Platz gefunden hat, kann diesen verlassen, in dem Sinne, eine Reise anzutreten, die insofern zweckgerichtet ist, als sie mit einer Rückkehr zu ihrem Ursprungsort enden soll.&lt;br /&gt;Da war bei ihr erst mal nur weißes Rauschen unter dem Pagenschnitt angesagt. Aber egal, irre gut kam das alles irgendwie trotzdem, man mußte dann halt mehr auf den Sound, das Feeling achten als auf die Aussage, dann ging das schon.&lt;br /&gt;Jetzt aber endlich das, was Nicole meinte, unbedingt loswerden zu müssen: Ich war neulich mit Wolfgang im Museum. Wir haben uns alles angeguckt. Danach waren unsere Augen voll. Wir hatten Hunger, also gingen wir zur Frittenbude. Da meinte er auf einmal, mitten beim Zigeunerschnitzel: Wenn du mich wirklich liebtest, würdest du gern Knoblauch essen. Und jetzt weiß ich nicht, ob ich ihn wiedersehen will. Echt, das ist total schwierig für mich. Ich kann da gar nicht mit umgehen. Und hinterher tut mir immer alles leid. Ich bereue eigentlich mein ganzes Leben. Bei manchen Menschen ist es schon eine Beleidigung, wenn sie nur einen Satz mit Ich beginnen. Meinereine bildet da keine Ausnahme.&lt;br /&gt;Um die angeschlagene Stimmung an diesem lauschigen Nachmittag wieder ein bißchen aufzuheitern, faßte sich nun auch Schmidt endlich mal ein Herz und ließ was vom Stapel: Mädels, begann er, auf der Straße sprach mich gestern ein junger Herr an. Er sagte voller Stolz: Mein Schwanz ist 21,5 cm lang. Darauf fiel mir nichts Besseres ein als: Dann sieh mal zu, daß du was draus machst. Mit diesen Worten entließ ich ihn in den verdienten Feierabend.&lt;br /&gt;Anna prustete sofort los. Nicole hingegen verstand das schon wieder nicht, aber, wofür sind Freunde denn sonst da, sie lachte trotzdem tapfer mit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-525454277529313388?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/525454277529313388/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=525454277529313388' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/525454277529313388'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/525454277529313388'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/09/anna-nicole-schmidt.html' title='Anna, Nicole, Schmidt'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-1192388826443233388</id><published>2008-09-01T13:41:00.000+01:00</published><updated>2008-09-01T13:52:50.613+01:00</updated><title type='text'>Stell Dich Du Mörder !</title><content type='html'>Es war mal wieder ein kleines Mädchen umgebracht worden. Na ja, Schwamm drüber, so was kam in den besten Familien vor.&lt;br /&gt;Die Bürger der Stadt hatten diese neue Lockerheit aber eben noch nicht für sich angenommen und waren echt ziemlich verbiestert drauf. Einer hatte sogar ein weißes Bettlaken aus seinem Küchenfenster gehängt, auf das er mit roter Farbe geschrieben hatte: Stell Dich Du Mörder !&lt;br /&gt;Die Stimmung war unerträglich und die Aggression, welche in der Luft lag, zum in Scheiben schneiden dick.&lt;br /&gt;Eines Tages begab es sich nun, daß ein junger Mann bei der örtlichen Polizei anrief.&lt;br /&gt;Guten Tag, sagte er, ich halte es nicht mehr aus. Ich möchte mich gern stellen.&lt;br /&gt;Der diensthabende Wachtmeister am anderen Ende der Leitung war aber schwer auf Zack und deshalb nicht bereit, den Anruf einfach so kommentarlos hinzunehmen. Das Leben ist schließlich kein Wunschkonzert.&lt;br /&gt;Darum fragte der Wachtmeister erst mal kritisch nach: Schön, schön, aber die entscheidende Frage ist doch, ob sie überhaupt der Mörder sind? Nun? Wie steht’s damit, Meister?&lt;br /&gt;Tja, ähm, begann der junge Mann und geriet augenblicklich ins Straucheln, eigentlich nicht, also, ähm, nee, ich war auch gar nicht am Tatort, aber, aber irgendeiner muß es doch auf sich nehmen.&lt;br /&gt;So haben wir jetzt nun nicht gewettet, Sportsfreund, antwortete ihm der zusehends ungehalten werdende Wachtmeister. Also, paß mal auf, Bürschchen, Lektion 1 der Polizeiarbeit: Erst mal mußt du was auf dem Kerbholz haben, sonst geht da gar nichts. Wir haben unsere Zeit schließlich nicht gestohlen. Also sieh zu, daß du entweder Land gewinnst oder aber erst mal einen umbringst, bevor du dich stellst. Und ruf bloß nicht wieder an. Wir sind hier schließlich nicht bei Domian.&lt;br /&gt;Eine Woche später erstach der junge Mann dann seine Vermieterin. Der Wachtmeister war’s zufrieden. Es ist immer gut, wenn sich Lernerfolge einstellen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-1192388826443233388?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/1192388826443233388/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=1192388826443233388' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/1192388826443233388'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/1192388826443233388'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/09/stell-dich-du-mrder.html' title='Stell Dich Du Mörder !'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-2358116586346164025</id><published>2008-08-24T13:42:00.000+01:00</published><updated>2008-08-24T13:43:14.980+01:00</updated><title type='text'>Glückwunsch, Sie sind durchgefallen</title><content type='html'>Student, das ist eine selten blöde Frage. Professor, es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten. Wie müßte denn Ihrer Meinung nach die intelligente Version dieser meiner Frage lauten?&lt;br /&gt;Student, Sie müssen noch viel lernen. Professor, Sie werden es kaum glauben, aber genau deshalb bin ich hier: Weil ich von Ihrem glorreichen Wissen profitieren möchte.&lt;br /&gt;Ach, Kerl, du bist schon im 14. Semester? Und wann willst du mal fertig werden? Also, Schnepfe, noch nehme ich Vorschläge entgegen. Zwanzig Semester, dreißig Semester – wer bietet mehr?&lt;br /&gt;Und, Kerl, was macht man später so als Volkswirt? Wie der Name schon sagt, Schnepfe: Völker bewirten natürlich.&lt;br /&gt;Und, Kerl, was macht man später so als Anglist? Wie der Name schon sagt, Schnepfe: ich gehe angeln.&lt;br /&gt;Und, Kerl, was macht man später so als Germanist? Arbeiten, Schnepfe. Geld verdienen.&lt;br /&gt;Wie, Mitarbeiter? Sie wollen schon gehen? Ist doch erst 18 Uhr? Ja, Chef, ich bin grad mal in der Mittagspause. Bis später!&lt;br /&gt;Mitarbeiter, wieso ist das noch nicht fertig? Ach, Chef, wäre es Ihnen denn lieber, wenn ich einen unausgegorenen Schnellschuß abliefere?&lt;br /&gt;Mitarbeiter, mehr haben Sie in der ganzen Zeit nicht geschafft? Oh doch, Chef. Viel mehr. Ich habe zehn Anrufe entgegengenommen, drei Kollegen bei ihren PC-Problemen geholfen und den Drucker von seinem Papierstau befreit. Nennen Sie mich Superlupo!&lt;br /&gt;Mitarbeiter, Sie sind ein echter Totalversager. Chef, was sind Sie doch für ein guter Beobachter.&lt;br /&gt;Mitarbeiter, sofort aufhören! Chef, ich würde uns beiden den Gefallen ja gerne tun, aber wir sollten in dieser Situation nicht nur an uns selbst denken.&lt;br /&gt;Mitarbeiter, Sie sind ein fauler Sack. Aber nehmen Sie das jetzt bitte nicht persönlich. Wie soll ich es denn Ihrer Meinung nach nehmen, Chef?&lt;br /&gt;Na also, Mitarbeiter, geht doch! Sie meinen also, Chef, daß ich beim ersten Versuch aus purer Böswilligkeit nicht all mein Können eingesetzt habe?&lt;br /&gt;Schön, Sie kennenzulernen, Kerl. Die Freude ist ganz Ihrerseits, Kollege.&lt;br /&gt;Kerl, immer müssen wir für dich Extrawürste braten. Stimmt, Kollege. Und gerade weil Ihr mir netterweise immer Extrawürste bratet, kann ich mich voll auf die neue Marketingkampagne konzentrieren. Und wenn die gut läuft, haben wir alle was davon.&lt;br /&gt;Dafür habe ich keine Zeit, Kerl. Kollege, Sie meinen wohl: Sie setzen Ihre Prioritäten lieber anders. Das müssen Sie bitte mit der Geschäftsführung klären. Denn die hat diesem Projekt allerhöchste Priorität bescheinigt.&lt;br /&gt;Kerl, sind Sie so blöd oder tun Sie nur so? Keine Ahnung, Kollege. Sagen Sie mir Bescheid, wenn Sie es herausgefunden haben?&lt;br /&gt;Kerl, wenn ich hier was zu sagen hätte, wärst du ganz schnell weg vom Fenster. Kollege, wenn du hier was zu sagen hättest, hätte ich schon längst bei der Konkurrenz angeheuert.&lt;br /&gt;Mitarbeiter, das hat doch noch nie geklappt... So sprach Carl Benz und beschloß, auch weiterhin lieber Kutsche zu fahren, Chef. Glauben Sie allen Ernstes, Bill Gates wäre mit dieser Einstellung Milliardär geworden?&lt;br /&gt;Mitarbeiter, Sie können nichts als kritisieren. Chef, das habe ich mir von Ihnen abgeguckt. Nein, mal im Ernst: Ich gehe eben nicht so naiv an die Sache heran wie Sie.&lt;br /&gt;Mitarbeiter, das ist doch alles totaler Unsinn, was Sie da verzapfen. Na sowas, Chef, das ist mir ja was. Pallim pallim.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-2358116586346164025?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/2358116586346164025/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=2358116586346164025' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/2358116586346164025'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/2358116586346164025'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/08/glckwunsch-sie-sind-durchgefallen.html' title='Glückwunsch, Sie sind durchgefallen'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-8610761825211186977</id><published>2008-08-16T16:06:00.001+01:00</published><updated>2008-08-16T16:06:43.113+01:00</updated><title type='text'>Tschakka</title><content type='html'>Willkommen zu unserem Managementtraining. Heute geht es darum, wie Sie Ihre eigenen Zornmanagementfähigkeiten entscheidend verbessern können.&lt;br /&gt;Wir alle wissen, daß wir ohne gute Zornmanagementfähigkeiten leicht selbst zu einem Opfer der Entdeckung unseres Zornes werden können.&lt;br /&gt;Dabei kann es so einfach sein, den Zorn auf die Wiese unseres Glückes zu stellen. Woanders beschädigt er doch nur unsere wichtigsten Verhältnisse.&lt;br /&gt;Häufige Zornursachen sind Druck und vor allem auch zu viel Druck. Das kann, wenn Sie nicht richtig angefaßt werden, für die Gesundheit gefährlich sein. Deshalb sind Sie heute hier, um für Ihren Grund und den Grund derer, die Sie lieben, einen Handgriff auf Ihren Zorn zu erhalten.&lt;br /&gt;Einige Spitzen, die Ihnen helfen können, werde ich Ihnen versuchen zu vermitteln. Das Lernen, sich zu entspannen, ist eine der wichtigsten Zornmanagementfähigkeiten überhaupt, die Sie haben können.&lt;br /&gt;Wenn Sie glauben, sich verärgert erhalten zu müssen und Sie sich wünschen, daheraus peitschen zu können, dann müssen Sie sich einig tiefen Atem anstatt nehmen. Zur Beschaffenheit gilt es mehr zu zählen, wenn Sie Ihren Zorn benötigen, Ihn zu- und dann wieder nachzulassen.&lt;br /&gt;Wenn gerade Atmen für Sie nichts tut, dann versuchen Sie, sich eine ruhige Szene sichtbar zu machen. Dies sollte wirkungsvoll sein, wenn Sie Ihren Zorn verringern und Sie die Zeit und den Raum zugestehen, einen guten Blick an ihm zu nehmen. Dann sehen Sie, wenn Ihre Gefühle gerechtfertigt werden, daß Sie sich entscheiden können, wie man rational Ihren Zorn beschäftigt.&lt;br /&gt;Vieles kann helfen: Etwa eine neue Sprache erlernen. Leute, die leicht auch Verärgerung erhalten, neigen dazu, Ihren Zorn mit bunter Sprache zu verbalisieren. Anstatt nun aber Wörter und das Benennen der Leutenamen zu verwenden, schwören Sie auf den Versuch, Wörter anzuwenden, die Sie nicht normalerweise pflegen, um Ihre Gefühle zu beschreiben. Anstatt zu sagen: das Kerl S. A. ist eine Schmutzbeutel, versuchen Sie, zu beschreiben, wie Sie fühlen, indem Sie etwas sagen wie: das Kerlausschnitt ich weg im Verkehr mich wirklich verärgert bildet, weil er ist so unhöflich. Nehmen Sie sich die Zeit, wirklich genau zu kennzeichnen, welches Gefühl Sie sind und warum Sie glauben, daß diese Weise Sie verlangsamen kann, Ihre eigene Zornzeit niederzuwerfen und diffundierend abzugeben.&lt;br /&gt;Wenn Sie glauben, Sie benötigen darüberhinaus weitere Hilfe bei Ihrem Zorn, erwägen Sie durchaus die Anwendung eines Therapisten oder eines Hypnotherapisten, der Sie dabei beraten kann. Beide können Ihnen, in den unterschiedlichen Weisen helfen, Ihr Problem anzugehen und kennzeichende Arbeit an Ihren ganz persönlichen Zornmanagementfähigkeiten zu leisten.&lt;br /&gt;So Sie haben jetzt eine gute Grundlage und Hinweise bekommen zu Ihrem eigenen täglichen Training. Alles Weitere liegt an Sie. Doch nur Mut. Sie schaffen das. Ich glaube an Ihnen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-8610761825211186977?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/8610761825211186977/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=8610761825211186977' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/8610761825211186977'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/8610761825211186977'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/08/tschakka.html' title='Tschakka'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-6771261671656811334</id><published>2008-08-09T13:20:00.001+01:00</published><updated>2008-08-09T13:20:57.929+01:00</updated><title type='text'>Geschichten aus dem Baruther Urstromtal</title><content type='html'>Im Schloß Neuschweinestall ging es mal wieder, wie eigentlich jeden Abend, hoch her. Das belegte schon ein bloßer Blick auf die Tickermeldungen, die unaufhörlich vom Stapel liefen: Bewährung für korrupte Manager. Tote bei mysteriöser Explosion. Fregatte beschießt sich selbst. Mann stirbt nach Kartbahn-Besuch. Tipper knacken den Lotto-Jackpot. Dürre treibt Kängurus zur Armee.&lt;br /&gt;Spätestens da war Doktor Pimmelmann endgültig klar: Fusible Fürze stürzen unser Land eines Tages noch mal ins Unglück.&lt;br /&gt;Der vergeistigte Maestro, ihm gegenübersitzend, wollte das so nicht gelten lassen und maulte: Ihr Naturwissenschaftler habt immer eure geeichten Suchgeräte zur Verfügung, das unterscheidet euch fundamental von uns Geisteswissenschaftlern. Wir haben immer bloß unser bißchen Verstand und Herz, um etwas aufzuspüren. Gewissenheiten gibt es nicht. Also halt mal den Ball flach, Doc. Und überhaupt: Die faulsten Schweine auf der Welt sind bekanntermaßen immer noch die Drogen. Denn die Drogen arbeiten nicht. Das wissen wir von Richard Ashcroft.&lt;br /&gt;Der Doktor, von jeher ein großer Bewunderer des Maestros, schrieb eifrig mit, um auch ja keine Sentenz zu verpassen. Sein letzter selbständiger Tagebucheintrag in sein mit Eselsohren übersätes Hausaufgabenheft lautete: Notiz an mich selbst – Günther Fischer ist größer als Ennio Morricone und Burt Bacharach zusammen. Wer’s nicht glaubt, aber dennoch Ohren besitzt, muß unbedingt mal hineinhören in Fischers Platten mit Manfred Krug, den Tecumseh-Soundtrack und die Filmmusik zu Didi – und die Rache der Enterbten. Danach ist keine Widerrede mehr möglich.&lt;br /&gt;Doch wie immer blieb keine Zeit zum Korrekturlesen oder gar Sinnieren, denn in diesem Moment fiel dem Maestro ein neues, gewitztes Bonmot ein. Er sprach druckreif: Bücher unterliegen der Preisbindung. Chance: Beschädigt oder veraltet. Liebe kann man nicht erzwingen. Chance: Zauberei oder Erpressung.&lt;br /&gt;Hinterher, beim andächtigen, süffigen Kamingespräch, nahmen der Doktor und der Maestro ganz entschieden zweierlei Standpunkte ein. Der Maestro mehr so: Johannes Brahms schien wohl doch ein ziemlich dufter Typ gewesen zu sein, oder wenn schon nicht dufte, so doch zumindest lose. Manchmal nämlich, das ist überliefert, dirigierte er mit einer Hand in der Hosentasche.&lt;br /&gt;Unterdessen beharrte der Doktor vehement auf seiner eigenen Überzeugung: Was niemand verdient hat – Peter Hahne als Fürsprecher. Gerechtigkeit für Heinz Erhard!&lt;br /&gt;So saßen sie, tranken und vergaßen die Zeit. Das war nicht gut, denn bis morgen früh, sieben Uhr, mußte der Maestro seine Filmkritik zum neuesten französischen, sich als Kunst verkleidenden Softporno fertig haben. Das Fazit stand ihm bereits vor Augen (der Text hingegen noch gar nicht): Die behauptete Lust weiß der Film nicht auf seine Angucker zu übertragen.&lt;br /&gt;Bei den lächerlichen Fickszenen hätte er der Darstellerin auf der Leinwand am liebsten zugerufen: Alles Gute, Frau Kollegin. Empfehlung an die Eltern.&lt;br /&gt;Draußen, vor dem Schloß, wurde es bereits wieder hell.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-6771261671656811334?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/6771261671656811334/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=6771261671656811334' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/6771261671656811334'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/6771261671656811334'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/08/geschichten-aus-dem-baruther-urstromtal.html' title='Geschichten aus dem Baruther Urstromtal'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-5263332682918297260</id><published>2008-08-02T12:14:00.001+01:00</published><updated>2008-08-02T12:14:25.727+01:00</updated><title type='text'>Kleiderbügel</title><content type='html'>Der Mann will seinen Laptop aufklappen und etwas in die Tastatur prügeln. Es gelingt ihm nicht. Etwas klemmt. Es ist ein Kleiderbügel. Der versperrt ihm die Auffahrt.&lt;br /&gt;Verärgert ergreift der Mann den Bügel und sieht ihn zornig an. Was fällt dem Kerl ein? Einfach hier so herumzuhängen. Also wirklich.&lt;br /&gt;Doch dann kommt eine Erinnerung aus früheren Zeiten über ihn, er denkt, es war wohl heute morgen. Das könnte ungefähr hinkommen. Beschreien will er es aber nicht.&lt;br /&gt;Auf jeden Fall hat er da die Wäsche aufgehängt im Wohnzimmer, wo denn auch sonst? Dabei hantierte der Mann mit Kleiderbügeln herum.&lt;br /&gt;Dieser hier könnte womöglich aus seiner Herde ausgebüchst sein. Manchmal hat man das, daß einer von dem Haufen hyperaktiv ist oder als Kind zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Dann machen sich die anderen Bügel über ihn lustig, und er darf nicht mitspielen.&lt;br /&gt;Dem Mann, der sehr nah am Wasser gebaut ist, geht ein wenig das Herz zu Bruch bei diesem Gedanken, denn er stand auch oft als Kind in der Ecke vom Schulhof, an den Zaun gelehnt und durfte nicht mitmachen beim Strip-Mau-Mau.&lt;br /&gt;Jetzt aber ist er reich, und wenn er mal einem von den kleinen Versagern wiederbegegnen würde, dann hätte er aber das letzte Lachen auf seiner Seite, keine Frage. Nur leider hat er keine Einladung für das Ehemaligentreffen seiner Schule bekommen. So blieb ihm auch dieses Lachen im Halse stecken.&lt;br /&gt;Er nimmt den Kleiderbügel in den Arm und streichelt diesem über das Köpfchen. Die beiden verstehen sich auf Anhieb.&lt;br /&gt;Eine wunderbare Freundschaft beginnt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-5263332682918297260?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/5263332682918297260/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=5263332682918297260' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/5263332682918297260'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/5263332682918297260'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/08/kleiderbgel.html' title='Kleiderbügel'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-7797455799469245348</id><published>2008-07-27T12:59:00.000+01:00</published><updated>2008-07-27T13:00:16.913+01:00</updated><title type='text'>Der Himmel sieht schön aus (du nicht unbedingt)</title><content type='html'>Wieder mal ein harter Tag im Namen von Vater Staat.&lt;br /&gt;Ich bin total durch den Westwind, völlig unruhig und gar nicht mal bei mir, dabei könnte meine geschundene Seele sich doch locker auf Zimmergröße ausdehnen, fehlt ja nicht viel, kuckt auch keiner zu, warum also nicht? Doch es will und will nicht gehen, also schaut man nach, woran es liegen könnte, stellt dann aber plötzlich fest, daß einem hierzu jegliche Grundlagen fehlen, weil man nun mal nicht Psychologie studiert hat und somit auch keinen Blassen von des Psychos Analyse.&lt;br /&gt;Lüften kann man auch nicht, da wehen wieder ständig feinste Schuttwolken aus dem Bröckelhaus gegenüber zu mir her. Hallo Dust Bowl, ist denn schon wieder fünf nach Woody? Hey hey, Mister Guthrie, so haben wir nicht gewettet.&lt;br /&gt;Mir mangelt es an Sauerstoff und auch an Perspektiven... und an heißen Bienen, die meinen Honig lieben. Björk summt mir den Almdudler auf der singenden Sense vor, aber das allein hält Knokke nicht am Leben.&lt;br /&gt;Egal, was es ist, ich nehme es, nehme es gar mit Freuden, Hauptsache, ich muß mich nicht konzentrieren, womöglich gar schreiben oder so, über mein Leben oder so, den ganzen Tag und all das, o Gott, o Gott, alles, nur das nicht.&lt;br /&gt;Laß uns bumsen, schlage ich vor, doch selbst meine rechte Hand hat mittlerweile keine Lust mehr auf mich und ist schon längst eingeschlafen.&lt;br /&gt;So geht der Tag dahin, an dem mein Vater Geburtstag hat, aber nicht feiert, weil dann nur wieder Leute ankommen und ins Haus wollen, und das ist gerade sauber, und dann machen die das wieder dreckig, und das ist ihm die Sache einfach nicht wert.&lt;br /&gt;Ich bin derweil in Berlin, aber nicht mehr lange. Morgen früh geht meine Maschine, dann muß ich in den Nahen Osten, um dort meine neue Turnschuhkollektion vorzustellen. Mein Name ist Barack Obama, ich tanze im Pyjama von hier bis Yokohama.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-7797455799469245348?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/7797455799469245348/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=7797455799469245348' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7797455799469245348'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7797455799469245348'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/07/der-himmel-sieht-schn-aus-du-nicht.html' title='Der Himmel sieht schön aus (du nicht unbedingt)'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-1680096165135373074</id><published>2008-07-20T13:39:00.000+01:00</published><updated>2008-07-20T13:52:06.116+01:00</updated><title type='text'>Mit Willi am Kamener Kreuz</title><content type='html'>Früher war alles besser. Da wünschte einem der Müllmann noch ein frohes neues Jahr. Und stellte die Tonne auch wieder da hin, wo er sie hergeholt hatte. Heute ist alles anders, die Dinge sind bei sich, die Menschen aber, drei an der Zahl in einem verbeulten Ascona, am Kamener Kreuz.&lt;br /&gt;Gibs zu, hakte Fred, mit den anderen beiden im Stau stehend, nach, du hast dich in mich verliebt. Los, sag schon, ja oder nein, ich will ne positive Antwort hören.&lt;br /&gt;Seiner weiblichen Mitfahrgelegenheit, auf dem Sitz neben ihm kauernd, wurde diese Nummer langsam echt zu anstrengend. Klar, auch sie wollte Geld sparen, aber noch viel lieber wollte sie von diesem abgebrochenen Pickelface in Ruhe gelassen werden.&lt;br /&gt;Da grunzte es auf einmal überraschend von der Rückbank: Heute bin ich bester Dinge, denn ich habe alle Klausuren bestanden. Ich hatte aber auch gar nichts gelernt, von daher war das abzusehen. Nur eins verstörte mich unterm Radar am Boden – die Dörte will mich nicht, die Doofe, die. Es ist so unfair. Schmeißt sie sich einem solchen Eierkopf wie dem Direx an den fetten Hals. Ich hingegen stehe in der Blüte meiner Bibliothekserscheinung. Mit wem soll ich denn nun sexuellen Kontakt tätigen? Bitternis ist kein Lockstoff. Ich empfehle mich. Und freue mich schon unheimlich auf willige Mecklenburgerinnen, immer straight ahead, auf der Straße ins Glück. Gezeichnet: ein verletzter Willi.&lt;br /&gt;Dann schlief der Typ wieder ein und ließ die Mitfahrgelegenheitstussi und den Fred ebenso erstaunt wie wortlos zurück.&lt;br /&gt;Der irritierte Fahrerfred wandte sich an die Beisitzbiene zu seiner Rechten und fragte, mit einem Gesichtsausdruck der völligen Entblödung bewaffnet: Ähm, wo waren wir stehengeblieben?&lt;br /&gt;Du wolltest mir gerade was über deine Sparsamkeit erzählen, log die Mitfahrtante.&lt;br /&gt;Ach ja, richtig, sagte Fred langsam und runzelte die zusammengewachsenen Augenbrauen, wohl noch nicht so recht überzeugt. Dann aber hob er an: Immer, wenn ich so eine innere Beklemmung in der Brust fühle, die mich drängt, mich doch endlich mal mit Orgelkonzerten, Requien, überhaupt Bach, aber auch sonst so Klassik zu beschäftigen, entgehe ich dem anstehenden Kaufrausch dadurch, daß ich mich in ein tiefes Schluchzen versteife, mich selbst in die Matratze meines Bettes hineinpresse, um ja nicht shoppen gehen zu können, beiße ein Stück aus der Tapete und höre immer und immer wieder, oftmals tagelang, die ersten beiden, einzig wahren Alben der Spice Girls. Geri liebt mich, das muß sie einfach. Und Emma eh. Die Kunst der Fuge ist ein Dreck gegen Viva Forever.&lt;br /&gt;Damit hatte die Mitfahrgelegenheitsmaus nun echt nicht gerechnet. Der Fred war also ein ausgemachter Spice Boy. Sofort stieg er auf ihrer imaginären Sympathieskala um ein bis zwei Punkte. Damit lag er jetzt ungefähr bei minus fünf.&lt;br /&gt;Vielleicht würde die Fahrt zu dritt rauf zur Ostsee ja doch noch lustig werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-1680096165135373074?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/1680096165135373074/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=1680096165135373074' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/1680096165135373074'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/1680096165135373074'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/07/mit-willi-am-kamener-kreuz.html' title='Mit Willi am Kamener Kreuz'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-3656195796682320780</id><published>2008-07-16T12:42:00.000+01:00</published><updated>2008-07-16T12:43:00.034+01:00</updated><title type='text'>Ein Staplerfahrer aus Malaysia</title><content type='html'>Ich kannte mal einen Staplerfahrer aus Malaysia. Der klagte immer über Rückenschmerzen.&lt;br /&gt;Das Herz saß bei ihm auf dem rechten Fleck, das bedeutet: seitenverkehrt.&lt;br /&gt;Als Kind war er beim Spielen mal in einem Maschendrahtzaun hängengeblieben. Seit dem diagnostizierten ihn die vereinigten Hautärzte aller Länder mit schöner Regelmäßigkeit fehl und gingen davon aus, er hätte einmal Nesselfieber gehabt.&lt;br /&gt;Was Liebe war und welche Macht von großen Gefühlen ausgehen kann, das wußte er nur aus der Oper.&lt;br /&gt;Nach der Arbeit ging er heim in seine unmöblierte Einzimmerhütte und aß schweigsam Dosenfisch. Durch sein Verhandlungsgeschick war es ihm gelungen, davon einige Tonnen zu einem äußerst günstigen Wechselkurs zu erwerben. Noch Jahre später zehrte er davon und rückte den Speiseresten hinterher stets mit dem Zahnstocher auf den fischigen Leib.&lt;br /&gt;Sie sehen, sein Leben war nicht so der Brüller.&lt;br /&gt;Mit zwanzig hatte er einmal beim Skat betrogen. Er war damit durchgekommen.&lt;br /&gt;Nachher machte er sich ein Fußbad und schnitt sich die Zehennägel.&lt;br /&gt;Abschließend möchte ich an dieser Stelle nur noch einmal darauf hinweisen, daß kein Mensch ganz frei von Sünde ist, aber auch keiner so voll davon, daß er nicht doch noch etwas wert wäre.&lt;br /&gt;Von daher bitte nur ernstgemeinte Zuschriften mit Bild.&lt;br /&gt;Und jetzt kommt Ihr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-3656195796682320780?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/3656195796682320780/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=3656195796682320780' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3656195796682320780'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3656195796682320780'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/07/ein-staplerfahrer-aus-malaysia.html' title='Ein Staplerfahrer aus Malaysia'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-9055973974926657353</id><published>2008-07-07T09:00:00.002+01:00</published><updated>2008-07-07T09:08:47.270+01:00</updated><title type='text'>Erstes Halbjahr 2008</title><content type='html'>Afghanistan. Age of Conan. Airbus A380. Angelina Jolie.&lt;br /&gt;Barack Obama. Beyonce. Blu-ray Disc. Bobby Fischer. Burma.&lt;br /&gt;China. Das chinesische Neujahr. Christina Aguilera.&lt;br /&gt;Dalai Lama. Daniel Day-Lewis. Dmitri Medvedev.&lt;br /&gt;Edmund Hillary. Eisbär. Eliot Spitzer. Ellen Page. Die Erde. Euro 2008. Eurovision Song Contest. Eva Longoria.&lt;br /&gt;Fantasy. Fidel Castro.&lt;br /&gt;Gaza. George W. Bush. Giuseppe Di Stefano. Die globale Erwärmung. GPS-Navigator.&lt;br /&gt;Hillary Clinton.&lt;br /&gt;Indiana Jones. Internationale Filmfestspiele von Cannes. iPhone 3G. Irland.&lt;br /&gt;Jennifer Lopez.&lt;br /&gt;Kate Hudson. Keira Knightley. Kenia. Kofi Annan. Kolumbien. Kosovo. Kuba.&lt;br /&gt;Legosteine. Leona Lewis. Libanon. Lindsay Lohan.&lt;br /&gt;MacBook Air. Madonna. Marilyn Monroe. Marion Cotillard.&lt;br /&gt;Nelson Mandela.&lt;br /&gt;Die Olympische Fackel. Ostern. Osttimor.&lt;br /&gt;Papst Benedikt XVI. Paul McCartney. Planet Merkur. Pokémon.&lt;br /&gt;Raumsonde Phoenix. Robert Mugabe. Ronaldo.&lt;br /&gt;Sarah Jessica Parker. Schmetterling. Sharon Stone. Silvio Berlusconi. Simbabwe. Sonnenuntergang. Sony Ericsson W880i. Spanien. Super Bowl.&lt;br /&gt;The Incredible Hulk. Tibet. Treibhauseffekt.&lt;br /&gt;Valentinstag.&lt;br /&gt;Wimbledon. Winnie Puh.&lt;br /&gt;Zlatan Ibrahimović.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-9055973974926657353?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/9055973974926657353/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=9055973974926657353' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/9055973974926657353'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/9055973974926657353'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/07/erstes-halbjahr-2008.html' title='Erstes Halbjahr 2008'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-5571461519055710907</id><published>2008-06-30T12:22:00.001+01:00</published><updated>2008-06-30T14:56:08.905+01:00</updated><title type='text'>Tagesfieber</title><content type='html'>Auf einer alten, verklapperten Klappcouch saß Hans Martin Eichelheimer vor einer noch klapperigeren Schreibmaschine. Von Anfang an bemerkte er dabei, daß es heute mit ihm und den Buchstaben keine innige Freundschaft mehr werden würde. Dabei war sein Stil um vieles besser als sein Durchhaltevermögen. Glücklicherweise befanden wir uns hier immer noch im Land der jämmerlichen Ästheten und nicht im Kessel von Stalingrad.&lt;br /&gt;Was ihm bisher zwischen Tastatur und Farbband geraten war: ein schlechter Scherz. Der ging so: Ich verbrachte die Nacht mit einem Milchmädchen und ließ sie am Morgen mit ihren Rechnungen allein. Am anderen Tag traf ich auf offener Straße einen weißgewandeten Araber. Er kam mit einem breiten Grinsen auf mich zu und wollte mir eine offensichtlich gefälschte Swatch-Armbanduhr verkaufen. Da wurde es mir zu bunt, und es platzte mir der Kragen. Geh weiter, sagte ich zu ihm. Scheich dich! Betrübt schlich der Muselmane seiner Wege.&lt;br /&gt;Eichelheimer kannte Frauen, auch persönlich, die total abfuhren auf diesen feinen sprachgewitzten Humor. Er fand ihn einfach nur zum Kotzen. Doch was anderes übrig blieb ihm trotzdem nicht.&lt;br /&gt;Auf dem Donnerbalken über den Geranien saß zur selben Zeit eine sehr von sich selbst eingenommene eierlegende Wollmilchsau, die zärtlich und gedankenverloren an ihren Hämorrhoiden herumspielte.&lt;br /&gt;Ich hoffe, vor der nächsten Lieferung wäschst du dir noch mal die Finger, maunzte Eichelheimer sie an.&lt;br /&gt;Seien Sie unbesorgt, Mister und taken Sie es easy, my old Kentucky Dickerchen, gab sie kühl und affektiert zurück, unterdessen sie sich den Cowboyhut lässig noch ein wenig tiefer ins Gesicht rückte.&lt;br /&gt;Ihren Anglizismen war einfach nicht beizukommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-5571461519055710907?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/5571461519055710907/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=5571461519055710907' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/5571461519055710907'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/5571461519055710907'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/06/tagesfieber.html' title='Tagesfieber'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-5849811583860422133</id><published>2008-06-20T15:12:00.001+01:00</published><updated>2008-06-20T15:12:52.850+01:00</updated><title type='text'>Irre Irre Irre</title><content type='html'>Mein Freund Rainald Goetz war heute mal wieder unglaublich gut drauf. Angriffslustig wie in den alten Tagen, wo er sich in Klagenfurt oder wo auch immer das gewesen ist, mit einer Rasierklinge die Stirn aufgeschnitten hatte, nur um mal ein wenig Pepp in die ganzen satten abgehangenen Schweinehälften vor der Bühne zu bringen.&lt;br /&gt;Er redete sich, während wir ziellos durch die nächtlichen Straßen des Wedding marodierten, in Rage, sein eigentliches Element. Diese ganze gegenseitige Eierschaukelei ist doch bloß noch zum Kotzen, setzte er an. Dieser wahnsinnige Sozialterrorismus mit Lob, das ist alles destruktiv, das gehört alles weggehauen. Denn Lob ist schlecht. Der installiert ein Gefälle, eine Nähe, eine Anmaßung. Etwas sei zu loben, weil es geglückt ist: ein Aussehen, eine Geste, ein Kontakt, erst recht natürlich jedes extra hergestellte Ding, ein Essen, ein Buch, eine Musik. Heilige Einfalt!&lt;br /&gt;Mir geht es manchmal in Internetforen so, gab ich zu denken. Und das war nicht nur so dahergesagt, sondern auch wirklich meine Meinung. Ich fand es schon immer schwer daneben, wenn sich unbekannte Menschen auf einmal miteinander solidarisierten, nur weil sie die gleichen bescheuerten politischen Überzeugungen vertraten oder dieselben langweiligen Rolling-Stones-LPs für meisterhaft erachteten.&lt;br /&gt;Rainald nickte und nahm im Gehen noch einen Schluck aus der Küstennebel-Flasche. Dann weiter: Gelobt zu werden ist furchtbar, die ganze Kaputtheit des Lobens wütet einen dann an. Wenn man sich gedankenlos ranschmeißt an das Gelobte anstatt die Freude des Geglückten einfach aufzunehmen und das Maul zu halten. Wer fragt denn noch, WARUM genau die geglückte Sache einem so geglückt vorkommt? Lob erniedrigt beide, den Gelobten wie auch den Lobenden. Analyse und Argument aber, die erhöhen den geistigen Zustand, in dem alles sich befindet. Zustimmung schwächt, Kritik stachelt an. Bringt Energie in die Welt! Voll in die Fresse! Dieses ganze stricherhaft Abgefuckte des Lobens, die Lobnutten, Lobtrottel, Trottelkartelle, die alles niederstampfen. Eine ganze Welt voller Kaputtheit und Verblödung, voller Scheußlichkeiten und Zuschleimungen. Heidenreich, Doebeling, Stalingrad.&lt;br /&gt;Kritiker sind Parasiten, pflichtete ich bei und ließ mir auch mal den Küstennebel schmecken.&lt;br /&gt;Rainald daraufhin: Es gibt keine schönere Art von Zustimmung zur eigenen Bemühung und den Resultaten, als die Ablehnung durch die, die man selber für totale Deppen hält. Die auch gerade deshalb so blöd sind, weil sie so viel Angst haben, selber abgelehnt zu werden. Die mit vorauseilender Zustimmung anderen gegenüber auftreten, nur um dadurch selber Zustimmung zu sich selbst zu erdealen, zu erzwingen. Alles sehr falsch.&lt;br /&gt;Wir zwei waren uns einig darin, daß es unglaublich die Laune hebt, wenn man so bei sich merkt, daß man mit all dem Zirkus nichts zu tun hat, weil man selber anders ist und anderes beabsichtigt. Hymnen kotzen, schöne Texte machen, Leben lernen, Liebeszauber, halleluja.&lt;br /&gt;Wichtig ist, resümierte da Goetz und funkelte mich mit einem geilen Blick an, daß man sein Ding gnadenlos durchzieht. So wie Wolle Petry.&lt;br /&gt;Wenn ich nur wüßte, was mein Ding ist, meinte ich da nachdenklich, um auch mal wieder was zu sagen. Denn der mickrige Wurm in meiner Unterhose war ja wohl kaum der Rede wert. There must be more than this, irgendwo da draußen.&lt;br /&gt;Nachher in dieser Nacht überfielen wir noch einen jugendlichen Araber und zogen ihm zwanzig Euro, sein Klappmesser und den MP3-Player ab. Wir fühlten uns wie die Könige der Dunkelheit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-5849811583860422133?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/5849811583860422133/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=5849811583860422133' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/5849811583860422133'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/5849811583860422133'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/06/irre-irre-irre.html' title='Irre Irre Irre'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-3058626117336996938</id><published>2008-06-16T16:15:00.001+01:00</published><updated>2008-06-16T16:15:53.787+01:00</updated><title type='text'>Janz weit draußen mit Johann Wolfgang Dickensäck</title><content type='html'>Man ist, was man ißt. Dickensäck war ein Glückskeks.&lt;br /&gt;In seinen Augen war das Leben die große Praxis des Unsinns, die angewandte Blödheit. Ein Irrsinn, eine fixe Idee und auch eine Dummheit, die zum Tode führt. Ein bißchen Spaß muß schon sein.&lt;br /&gt;Die Entfernung war für ihn die erste politische Hygiene. Wer weit weg von Dickensäck ist, dem kann er nur schwerlich das geben, was er oder sie verdient, und sei es auch nur furchtbar bös den Arsch voll. Wer ihm also fern bleibt, ist somit seines Lebens sicher. Die Nähe ist die Zumutung, die Ferne jedoch ein Ruhezustand.&lt;br /&gt;Auch kannte Johann Wolfgang seit Kindertagen den großen, bedeutsamen Unterschied zwischen Ost und West. Und der geht so: Churchill sammelte Witze, die Menschen über ihn machen. Stalin sammelte Menschen, die Witze über ihn machen.&lt;br /&gt;Was Dickensäck der Jüngere, der sich für einen sehr russisch unorthodoxen Typen hielt, noch verinnerlicht hatte und nicht bloß in den Zeitungen aufgeschnappt: Die Deutschen bekommen nur deshalb so wenig Kinder, weil ihre Frauen so häßlich sind und ihre Männer bloß Luft im Sack haben. Das ist die wahrste Wahrheit, Frau von der Leyen.&lt;br /&gt;Als Dickensäck dann, in Anbetracht der eigenen mißlichen Lage, abends gemütlich an sich herumspielte, dachte er so bei sich: Marta Jandová, ich will ein Kind von dir. Oder wenigstens ein paar aussagekräftige Nacktfotos. Auch in ihm steckte also irgendwo noch ein waschechter Romantiker.&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen kam David Lynch vorbei und kackte in Dickensäcks Vorgarten. Als dieser es später seinem Vermieter erzählen wollte, glaubte der ihm kein Wort.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-3058626117336996938?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/3058626117336996938/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=3058626117336996938' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3058626117336996938'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3058626117336996938'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/06/janz-weit-drauen-mit-johann-wolfgang.html' title='Janz weit draußen mit Johann Wolfgang Dickensäck'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-1921705030760022394</id><published>2008-06-07T14:47:00.000+01:00</published><updated>2008-06-07T14:48:09.492+01:00</updated><title type='text'>Alte Liebe räuspert sich</title><content type='html'>Wir trafen uns an einem Mittwoch. Dem Tag, an dem alles passieren kann.&lt;br /&gt;Ich holte sie vom Bahnsteig ab. Sah sie schon von weitem, erkannte sie aufgrund der Bilddatei, die sie mir als E-Mail-Anhang geschickt hatte.&lt;br /&gt;Als ich vor ihr stand, wollte ich sie gleich umarmen. Sie streckte mir allerdings nur ihre zierliche Hand entgegen.&lt;br /&gt;Klar, okay, das konnte ich verstehen. Manche Menschen mögen halt keine Gefühlsausbrüche unter Fremden. Und fremd, das waren wir, denn im Prinzip kannten wir uns ja noch gar nicht.&lt;br /&gt;Wir hatten uns zwei Monate zuvor im Internet kennengelernt, ein paar Mal telefoniert, mehr nicht.&lt;br /&gt;Dies hier war unser erstes Treffen in der wirklichen Welt. Genauer gesagt: am Kölner Hauptbahnhof.&lt;br /&gt;Der Himmel über der Stadt, typisch für den rheinischen Sommer, erinnerte an feuchtes braunes Kammgarn. Köln zeigte sich von seiner schönsten Seite, wie eine bodenständige Witwe in Grau.&lt;br /&gt;Ich lasse mich nicht gerne fotografieren, erklärte sie und drehte sich weg, als ich die Kamera auf sie richtete.&lt;br /&gt;Das hielt mich allerdings nicht davon ab, heimlich Aufnahmen von ihr zu machen. Immer, wenn sie nicht hinsah. Sie vor dem Dom. Sie am Rhein. Sie in der Altstadt. Lauter so Zeugs. Damit füllte ich bis zum Abend einen ganzen Film.&lt;br /&gt;Später im Café sagte sie etwas und sah mich dabei an, doch sie meinte gar nicht mich. Sie meinte ihren Mann, der nicht da war, der sie nicht hören konnte, der jetzt bei einer anderen lag und nicht mehr zu ihr zurückkommen würde.&lt;br /&gt;Ihr verwundetes Herz war für mich so unerreichbar wie für einen Demonstranten das Kurhotel auf der anderen Seite der Bannmeile von Scheinheiligendamm.&lt;br /&gt;Als ich sie abends wieder zu ihrem Zug brachte, war ich es, der ihr bloß die Hand entgegenstreckte.&lt;br /&gt;Ich kann mich auch täuschen, aber in diesem Moment schien sie mir ein bißchen überrascht und ja, irgendwie auch traurig zu sein. Vielleicht wäre sie jetzt bereit gewesen, mich zu umarmen. Es ging aber einfach nicht mehr.&lt;br /&gt;Heute nacht kann ich nicht schlafen und muß an sie denken. An sie vor dem Dom. Sie am Rhein. Sie in der Altstadt. In diesem längst vergangenen Sommer, der keiner war.Der verschossene Film liegt noch immer auf meinem Schreibtisch. Ich hoffe, ich habe irgendwann mal genug Geld, um diese Bilder entwickeln zu lassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-1921705030760022394?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/1921705030760022394/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=1921705030760022394' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/1921705030760022394'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/1921705030760022394'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/06/alte-liebe-ruspert-sich.html' title='Alte Liebe räuspert sich'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-3262849355479641169</id><published>2008-06-02T17:07:00.000+01:00</published><updated>2008-06-02T17:08:15.336+01:00</updated><title type='text'>Deutschlandsuche</title><content type='html'>Deutschland ist:&lt;br /&gt;Ein föderaler Staat im westlichen Mitteleuropa, der aus 16 teilsouveränen Bundesländern besteht.&lt;br /&gt;Gründungsmitglied der Europäischen Union und mit über 82 Millionen Einwohnern deren bevölkerungsreichster Staat.&lt;br /&gt;Kein Rechtsstaat und kein demokratischer Verfassungsstaat.&lt;br /&gt;Eines der sichersten Länder der Welt.&lt;br /&gt;Weltmeister im Abhören.&lt;br /&gt;Führend bei der inneren Sicherheit.&lt;br /&gt;Farblich hervorgehoben.&lt;br /&gt;Ein Medienprodukt.&lt;br /&gt;Viel zu laut.&lt;br /&gt;Nach Frankreich das zweitpopulärste Traumreiseziel für die Russen.&lt;br /&gt;Phishing-Hochburg in Europa.&lt;br /&gt;Schnappi.&lt;br /&gt;Gegen niedrige Handy-Tarife.&lt;br /&gt;In Europa Dickenland Nummer 1 – zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie.&lt;br /&gt;Schön – sehr schön sogar.&lt;br /&gt;Ein Kaffee-Land (so der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbandes, Holger Preibisch).&lt;br /&gt;Dagegen und stimmt dafür.&lt;br /&gt;Ein sehr vielfältiges Land – du hast Berge, Seen, Wälder, Meer und schöne Städte (Berlin, Hamburg, München, Dresden usw.). Leider läßt hier meist das Wetter zu wünschen übrig.&lt;br /&gt;Erneuerbar.&lt;br /&gt;VOIP Europameister.&lt;br /&gt;Weltmeister bei Fallpauschalenvergütung.&lt;br /&gt;Wieder Exportweltmeister.&lt;br /&gt;Nur Mittelmaß, wenn es darum geht, verläßliche Lebensumwelten für die junge Generation zu schaffen.&lt;br /&gt;Auf dem richtigen Weg (laut Ronald Pofalla).&lt;br /&gt;Weltmeister in der Arbeitslosigkeit gering Qualifizierter.&lt;br /&gt;Ein Zuwanderungsland.&lt;br /&gt;Kein Einwanderungsland.&lt;br /&gt;Nicht auf dem Weg in eine Basarökonomie.&lt;br /&gt;Doch erpreßbar.&lt;br /&gt;Europameister 2006 – und zwar bei der neu installierten Fläche von Sonnenkollektoren.&lt;br /&gt;Spam-Land Nr. 1.&lt;br /&gt;Digital gespalten.&lt;br /&gt;Herausgefordert.&lt;br /&gt;Im Wort.&lt;br /&gt;Top-Standort in Europa.&lt;br /&gt;Mein Traumland.&lt;br /&gt;Kein schönes Land...&lt;br /&gt;Überbevölkert.&lt;br /&gt;Ein schönes Land mit allen landschaftlichen Regionen, die hier in Mitteleuropa denkbar erscheinen. Vom Hochgebirge über Mittelgebirgslandschaften, Flußauen bis hin zu den Gestaden von Nord- und Ostsee!&lt;br /&gt;Einer der größten Klimakiller.&lt;br /&gt;Noch immer ein Jodmangelgebiet.&lt;br /&gt;Drehscheibe für den Strommarkt in Europa.&lt;br /&gt;Weiterhin Fünfter in der Vereinswertung der UEFA.&lt;br /&gt;Der Schlüsselstein in diesem Mosaik.&lt;br /&gt;Schön, hat Denker und Dichter – also seid stolz darauf!&lt;br /&gt;Die Heimat der Premiummarken.&lt;br /&gt;Ein Studium wert.&lt;br /&gt;Eines der innovativsten Länder der EU.&lt;br /&gt;Und bleibt schön, auch wenn egoistische Politiker mit ihrer Korruption und Machtgeilheit alles in grau färben.&lt;br /&gt;Trauriger Spitzenreiter.&lt;br /&gt;Wieder im Fußballfieber.&lt;br /&gt;Handball-Weltmeister.&lt;br /&gt;Vizeweltmeister im Curling.&lt;br /&gt;Kodierweltmeister.&lt;br /&gt;Medizinisch nur Mittelmaß.&lt;br /&gt;Bei den Lohnstückkosten im internationalen Vergleich nicht wettbewerbsfähig.&lt;br /&gt;Gastgeber der Fußball-WM 2006.&lt;br /&gt;Raus bei Quaero.&lt;br /&gt;Traditionell Exportnation.&lt;br /&gt;Hamlet!&lt;br /&gt;Online.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-3262849355479641169?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/3262849355479641169/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=3262849355479641169' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3262849355479641169'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3262849355479641169'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/06/deutschlandsuche.html' title='Deutschlandsuche'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-3231577434541038649</id><published>2008-05-25T12:57:00.000+01:00</published><updated>2008-05-25T12:58:17.679+01:00</updated><title type='text'>Gute Nacht, alter Malerfürst</title><content type='html'>Da fängt einer als junger Mann an, dafür kann er erst mal nichts. Probiert sich aus, spielt mit mehreren Formen herum, macht mal dies, mal das und malt mal was. Bemerkt dann, aha, daß das Malen ganz gut ankommt, doch Ölfarbe sollte es dabei schon sein und, weil schließlich sind wir hier im Kunstmarkt und da gilt: das Auge fickt mit, bitte bitte auch schön groß. Drei mal vier Meter, mindestens. Ist auch besser, falls man damit Hotelzimmer vollhängt, da gehen die Gemälde nicht so leicht heimlich in die Koffer der Gäste rein, zu den geklauten Handtüchern und den Seifestücken. Echt praktisch und gleich auch direkt mitgedacht, ne? Die gute Idee. Passend zum guten Buch.&lt;br /&gt;Der junge Maler wird älter, freut sich über die ersten Erfolge, bleibt den großen Leinwänden treu, bezahlt wird wie beim Teppichhandel, nach Quadratmeteranzahl. Das Geld kommt rein, auch die Bewunderung, der Ruhm, er geht als Lehrer an die Akademie, wohin denn auch sonst mit der ganzen Freizeit? Kriegt auch das bezahlt. Mit Geld ist schon auch besser als wie mit ohne, sag ich mal.&lt;br /&gt;Der Betrieb funktioniert, Bildbände erscheinen, Interviews wollen vollgelabert werden mit Sinn oder wenigstens der Vorspiegelung davon, Leben geht weiter. Die Kunst hält das aus, und sie hält auch alles zusammen, fragt sich nur noch, wie lange.&lt;br /&gt;Der bewunderte Maler steigt nun, in der Blüte seiner Herrenjahre, endgültig zum Malerfürsten auf. Er hat ein festes Thema, das er wie eine Schindmähre erbarmungslos zu Tode reitet: sein Land, aus der Perspektive der BILD-Zeitung. Doch die Leute lieben das, wissen sie doch fortan, in welche Schublade sie ihn stecken können. Etikettieren ist immer gut. Muß man weniger denken, woll?&lt;br /&gt;Der Malerfürst darf jetzt sogar ab und an die Großen und Mächtigen porträtieren, sofern er mag. Na, und ob er mag, bei den Angeboten, die sie ihm da unterbreiten. Die Männer im Brioni-Anzug mit den schweren Geldkoffern stehen vor ihm. Alles wie in Hollywood. Da müßte er doch bescheuert sein, wenn er nicht zugriffe. Darum tut er einfach so, als wäre dies hier nicht Berlin im Zeitalter des dekorativen Designs, sondern Florenz zur Zeit der großen Meister.&lt;br /&gt;Der Malerfürst richtet sich recht komfortabel in seiner Nische aus, die eigentlich eher einer protzigen Loge gleicht. Er hat Assistenten und Schüler, die groupiegleich an seinen Hacken hängen. Denen überläßt er jetzt sogar zum großen Teil das Malen, aber wehe, die bringen eigene Ideen mit, die gilt es spätestens beim Eintritt ins Atelier an den Kleiderhaken zu hängen, denn hier sind sie nur eins: seine Erfüllungsgehilfen. Der Malerfürst sagt an, und das Fußvolk hat zu gehorchen.&lt;br /&gt;Ab und zu gönnt er sich, müde vom vielen Delegieren und Rumkommandieren, auch etwas Spaß, im Klartext: Koks und ukrainische Nutten. Überhaupt, die Drogen. Die interessieren ihn jetzt irgendwie doch langsam, aber sicher mehr als die Kunst. Also bleibt er dabei und wird zum Kenner der Materie.&lt;br /&gt;Mit beachtenswerter Konsequenz richtet er sich binnen Zehnjahresfrist zugrunde, die Leber zerfressen, das Hirn durchlöchert, und bald klopft auch schon Gevatter Tod bei ihm an. Der gramgebeugte Malerfürst, müde vom vielen Erfolg, vom ewigen Schulterklopfen und weichgeknetet von der permanenten Angst, doch nur ein Hochstapler zu sein, der das alles gar nicht verdient hat, läßt ihn ein. Gemeinsam ziehen sie ab.&lt;br /&gt;Gute Nacht, alter Malerfürst. Dein Thron ist vorerst leer. Doch sicherlich nicht für lang, denn der nächste junge Ehrgeizling wartet schon. Es gibt immer genügend talentierte Halb-Psychotiker, die bereit sind, die Bedürfnisse einer narzißtischen Masse zu befriedigen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-3231577434541038649?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/3231577434541038649/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=3231577434541038649' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3231577434541038649'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3231577434541038649'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/05/gute-nacht-alter-malerfrst.html' title='Gute Nacht, alter Malerfürst'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-5330287137455235670</id><published>2008-05-19T10:45:00.000+01:00</published><updated>2008-05-19T10:46:06.395+01:00</updated><title type='text'>Akrostichon</title><content type='html'>Lexikoneintrag. Akrostichon, das. Von griechisch: akros = Spitze; stichos = Vers.&lt;br /&gt;Das Akrostichon ist eine gute Sache. Es wurde 1712 von Peter Frankenfeld erfunden. Er hatte die Idee dazu nach einer feucht-fröhlichen Nacht auf der Durchreise in der Zeche Kulturverein.&lt;br /&gt;Dort überkam es ihn mit einer solchen Wucht, daß im ganzen Ruhrgebiet kein Auge mehr trocken blieb.&lt;br /&gt;Noch Jahre später erzählten sich die Dorfbewohner hinter vorgehaltener Hand spannende Erlebnisse und wagemutige Geschichten aus dem Leben des singenden Vagabunden.&lt;br /&gt;Was nun ein ausgemachtes Akrostichon im einzelnen ist, lassen wir wohl am Besten die Fachleute erklären: Frische Brötchen essen Asse des Gesanges.&lt;br /&gt;Unterdessen machten fünf bärtige Eskimos äußerst schlechte Erfahrungen mit holländischen Kreuztomaten.&lt;br /&gt;Na ja, dachten sie so bei sich, immer noch besser, als wenn jetzt unverhofft Daniel Küblbock wieder mit dem Singen beginnen würde.&lt;br /&gt;Akrosticha gehören übrigens väterlicherseits zur weit verzweigten Familie der Kryptogramme. Zu näheren Informationen fragen Sie bitte einfach Ihren ortsansässigen Pädophilen oder aber den Leichenräuber Ihres Vertrauens.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-5330287137455235670?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/5330287137455235670/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=5330287137455235670' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/5330287137455235670'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/5330287137455235670'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/05/akrostichon.html' title='Akrostichon'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-8849873907093638803</id><published>2008-05-11T13:01:00.001+01:00</published><updated>2008-05-11T13:01:46.781+01:00</updated><title type='text'>Quatschbude</title><content type='html'>Das große Problem mit dem Internet ist: Man denkt, man kennt einander, aber man tut es dann doch nicht.&lt;br /&gt;Mit wahrem Informationsaustausch hat das alles äußerst wenig zu tun. Dafür umso mehr mit Ausdruckstanz ums goldene Kalb und Blasmusik zu Ehren Maxi Arlands.&lt;br /&gt;Ich sehe vielleicht beim Counterstrike aus wie ein Panzer, doch in Wahrheit bin ich zart wie ein Gänseblümchen. Und aus meinem Arsch fliegen Affen.&lt;br /&gt;Überhaupt: Wohin man blickt, nur Schwachsinn. Der Proband hielt sich die Ohren zu und meinte: Jedwede Diskussion in diesem Puff findet außerhalb meines Interesses statt. Außerdem ist das hier kein Test, sondern immer noch Ostberlin.&lt;br /&gt;Nach einem Ausspucken zwischen geschlossenen Vorderzähnen hindurch, rollte er seiner Stimme hinterher: Viele sprechen heutzutage von Internetpräsenz. Doch wie kann man bitteschön in der Virtualität präsent sein? Das ist doch völlig hirnrissig! Kobra 11, übernehmen Sie! Dann sank er nach vorn über und war offline.&lt;br /&gt;In seiner Jackentasche fand der Leichenwäscher nachher einen Zettel, auf dem geschrieben stand: Die Zeiten ändern sich. Früher hatte Michel Friedman in seiner Sendung hochkarätige Gäste. Heute hat er zuhause den ganzen Tag Bärbel Schäfer auf dem Sofa sitzen. Denkt mal drüber nach. Das tat der Leichenwäscher aber nicht, sondern warf den Zettel einfach weg.&lt;br /&gt;Der wichtigste Ratschlag jedoch, den ich Euch mit auf Euren weiteren Lebensweg geben kann, ist dieser: Verlaßt unverzüglich das Internet! Das hier ist doch nur eine riesen Quatschbude.&lt;br /&gt;Lest lieber mal ein gutes Buch, pflanzt einen Baum oder geht spazieren. Auch wird sich die Frau Mama sicherlich sehr darüber freuen, wenn Ihr ihr einmal beim Abwasch zur Hand geht.&lt;br /&gt;Es gibt so viele schöne Möglichkeiten, ein erfülltes und gottgefälliges Leben zu führen. Juchhe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-8849873907093638803?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/8849873907093638803/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=8849873907093638803' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/8849873907093638803'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/8849873907093638803'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/05/quatschbude.html' title='Quatschbude'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-696123861476139716</id><published>2008-05-05T12:34:00.000+01:00</published><updated>2008-05-05T12:35:11.028+01:00</updated><title type='text'>Frühling in der Garage</title><content type='html'>Israel hat Geburtstag. Happy Birthday, altes Haus, sechzig wirste, oho, hast dich aber gut gehalten. Und auch nur noch fünf Jahre bis zur Rente. Na, dit haste dir aber ooch verdient, so wie die Palästinenser im Büro immer querschießen. Immer dieses Mobbing, furchtbar.&lt;br /&gt;Deine größte Leistung ist vielleicht, daß du zusammengebracht hast, was eigentlich gar nicht zusammengeht: Deutsche, Araber, Russen, alle am Stärtchen. Geht nicht? Sah am Anfang ganz so aus. Geht aber doch. Siehste mal.&lt;br /&gt;Zum Geburtstag wünsche ich dir jedenfalls nur das Allerbeste: nämlich andere Palästinenser. Erst auf Hitler setzen, dann auf die Araber, die dich 1948 ins Mittelmeer treiben wollten, später auf Nasser und Saddam... alles totale Chaoten hier. Das haben wir schon gerne. Und statt in Camp David 2000 mit Diplomatie endlich alles klarzumachen, sind sie lieber weiter bei der Gewalt geblieben. Dabei hätten die Eumels ja sogar schon 1947 einen eigenen Staat haben können, wenn sie nur den damaligen UN-Teilungsplan angenommen hätten. Übrigens mit einem viel kleineren Israel als heute.&lt;br /&gt;Und wo wir schon mal in der Region sind: Deutschland und die lustigen fünf UN-Vetomächte wollen dem Iran die Bombe nun mit Zuckerbrot abschwatzen. Peitsche war wohl gerade alle. Hey Ahmadinedschad, Baby, laß uns doch Freunde sein und so, wir können schließlich über alles reden. Der wird jetzt bestimmt so dermaßen gerührt sein, daß er sofort alles verschrotten läßt. Geniale Idee, echt. Darauf eine Prinzenrolle. Die ißt der Broder übrigens genau so gern wie ich. Haben wir also doch was gemeinsam, wer hätte das gedacht?&lt;br /&gt;Huch, plötzlich klingelt das Telefon. Es ist meine Ex. Ich gehe aber nicht dran. Falls wir eines Tages wider Erwarten doch noch mal uns versöhnen und folglich heiraten sollten, dann läuft in der Kapelle was Schönes von Minnie Riperton. Das wäre wenigstens ein guter Einstieg. Meine Fresse, konnte die Frau vielleicht singen. Also die Riperton jetzt, nicht die Ex.&lt;br /&gt;Später heißt es: Bis daß der Tod uns scheidet. Und dann eben wieder Kapelle, nur diesmal die Eureka Brass Band aus New Orleans. Nun ja, in Österreich würde ich vielleicht in den Keller gehen.&lt;br /&gt;Apropos Südstaaten: Bayern ist schon wieder Meister. Macht aber nichts, denn ab sofort ist Hoffenheim meine neue Lieblingsmannschaft. Gib dem Rangnick ein Zuhause, TSG. Geld und Hockey halten die Welt beisammen. Bißchen Sachkenntnis untergerührt, fertig ist der Schmaus.&lt;br /&gt;Unterdessen marschiert Rußland ein, wo es will. Der Westen motzt zwar, unternimmt aber nichts.&lt;br /&gt;Alles bißchen sprunghaft heute, was? Tjaja, da muß man aber durch. Notfalls ruft einfach beim BND an, die helfen auf die Sprünge. Haben da eine Akte über mich, da steht alles drin, was ihr wissen müßt: Wer mich hier so anruft, mein gesammelter E-Mail-Bestand der letzten zwei Jahre, mit wem ich sonst so verkehre – nur das Wieso hinter all dem, davon haben die Horcher und Heuchler keinen Blassen.&lt;br /&gt;Im Osten schimmert derweil schon wieder die Abendsonne. Hat sich wohl auch in der Hausnummer vertan. Ich setze meine Brille auf und lasse sie rein. Ein Schälchen Milch steht für sie in meiner Küche immer bereit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-696123861476139716?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/696123861476139716/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=696123861476139716' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/696123861476139716'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/696123861476139716'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/05/frhling-in-der-garage.html' title='Frühling in der Garage'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-7876124828332820334</id><published>2008-04-28T12:02:00.001+01:00</published><updated>2008-04-28T12:02:15.022+01:00</updated><title type='text'>Antreten zum Rapport</title><content type='html'>Jawohl, Herr Hauptmann, da bin ich wieder. Hallöchen.&lt;br /&gt;Nun denn: Letzte Woche, meine Woche. Ließ sich echt gut an. Eigentlich.&lt;br /&gt;Montag: verwirrt. Wo war noch mal links, und wo beginnt rechts? Warum tritt man aus der PDS aus und in die NPD ein und wieso merkt das keiner? Macht das überhaupt noch einen Unterschied? Nachgedacht. Sich die politische Welt als Erdkugel vorgestellt. Man nimmt eine flächige platte Landkarte und rollt sie hintenrum zusammen. Schon treffen sich Links und Rechts am Dings, nicht am Äquator, an dem andern Teil, du weißt schon.&lt;br /&gt;Dienstag: melancholisch. Joni Mitchell gehört, Rotbuschtee getrunken. Soll ja eigentlich gar kein Tee sein, hat mir mal eine Frau gesagt, ich habe aber nur mit einem Ohr hingehört, die Augen dabei stramm auf ihren Ausschnitt gerichtet. Rechtsum. Befehl zum Abmarsch geben. Bye bye. Doch vorher noch: An Carolin Kebekus gedacht. Die kam aber nicht. Ich dafür gleich zweimal. Mit dem Videoband auf Standbild.&lt;br /&gt;Mittwoch: komplett aus der Welt gefallen. Onkel Dittmeyer für einen guten Mann gehalten. Knoppers an belgische Schulkinder verteilt. Goetz gelesen. Sehr gelacht. Danke. Schön. Die Teletubbies geguckt und sich dabei herrlich schwul gefühlt. Den Dingen einen Namen gegeben, der zu ihnen paßt. Mein Anrufbeantworter, der beharrlich schweigt, heißt seitdem Kuno.&lt;br /&gt;Donnerstag: traurig. Wieso? Antwort: Wieso nicht? Hab doch allen Grund dazu. Grunze und greine und zieh lieber Leine. Kinder, die wo im Hof spielen, müssen niesen im Regen, doch hält sie dies nicht davon ab, die alte Frau von gegenüber weiter mit Kieselsteinen zu befeuern. Erinnerung an erste Küsse, die niemals wiederkehren.&lt;br /&gt;Freitag: überfordert. Kühlschrank leer, die Deadline brüllt. Müßte einkaufen, müßte arbeiten. Müßte auch an Freunde denken, bevor die sich endgültig von mir abwenden. Amerika, du hast es besser, deine Oberflächlichkeit wärmt wohlig wie ein Mantel, den sich die Dummen umlegen, um nicht ganz so nackig vor dem Weltgerichtshof zu stehen. Nachgedacht über Mark Twain. Nicht zu Potte gekommen mit Proust. Das Leben ist so kurz, wer soll das alles lesen? Und dann noch verstehen. Und dann noch: Leben. Und das nicht nur so nebenbei.&lt;br /&gt;Samstag: Angst vor Frauen. Albern, doch nicht abänderbar. Ein indigofarbener Hohlmuskel, Schleim und Haarspray, die Cosmopolitan, Tialda von den Popstars, die R. aus meiner Klasse, von früher noch, breit grinsende Honigkuchenpferde aus der Werbung, fordernde Sexualität, Vermarktung durch Entblößung, Verblödung durch Maskierung. Die Vagina wird mein Freund wohl nicht mehr werden. Wo, bitteschön, ist hier das nächste Kloster?&lt;br /&gt;Sonntag: Heulkrampf. Migräne. Zusammenbruch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-7876124828332820334?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/7876124828332820334/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=7876124828332820334' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7876124828332820334'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7876124828332820334'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/04/antreten-zum-rapport.html' title='Antreten zum Rapport'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-1171391214373019965</id><published>2008-04-21T13:03:00.001+01:00</published><updated>2008-04-21T13:03:44.375+01:00</updated><title type='text'>Carlo, Cokxxx, Pisa</title><content type='html'>Bushido war, lauter eigener Aussage, „nie ein schwuler Student“. Dafür darf man ihm Glückwünsche aussprechen – und ihn zugleich auch bemitleiden. Denn selbst der unintelligenteste Gebildete steht immer noch weit über dem klügsten Proletarier.&lt;br /&gt;Die scheinbare Gleichheit, mit der sich der Bildungsstoff jedem bietet, der ihn ergreifen will, ist in Wirklichkeit ein blutiger Hohn, gerade wie andere Freiheiten liberalistischer Doktrinen, die den Einzelnen freilich an dem Gewinn von Gütern jeder Art nicht hindern, aber übersehen, daß nur der durch irgendwelche Umstände sowieso schon Begünstigte die Möglichkeit besitzt, sie sich anzueignen.&lt;br /&gt;Da nun die Inhalte der Bildung, trotz oder wegen ihres allgemeinen Sich-Darbietens, schließlich nur durch individuelle Aktivität angeeignet werden, so erzeugen sie die unangreifbarste, weil ungreifbarste Aristokratie, einen Unterschied zwischen Hoch und Niedrig, der nicht wie ein ökonomisch-sozialer durch ein Dekret oder eine Revolution auszulöschen ist und auch nicht durch den guten Willen der Betreffenden.&lt;br /&gt;Jesus konnte dem reichen Jüngling wohl sagen: Schenke deinen Besitz den Armen, aber nicht: Gib deine Bildung den Niederen. Es gibt also keinen Vorzug, der dem Tieferstehenden so unheimlich erschiene, dem gegenüber er sich so innerlich zurückgesetzt und wehrlos fühlte, wie der Vorzug der Bildung.&lt;br /&gt;Der Intellekt nivelliert. Derjenige, der alles objektivieren kann, entfremdet sich zwar ein wenig von seiner menschlichen Natur, gewinnt zugleich aber auch unglaublich viel hinzu: er kann sich in alles einfühlen, in jeden Standpunkt, auch wenn er ihn persönlich nicht teilt, hineinversetzen etc. pp. Dies verbessert das Leben massiv, ist aber für Sonderschüler aus dem Wedding einfach nicht greifbar.&lt;br /&gt;Auch die Fixierung der Erkenntnisse durch Sprache und Schrift ermöglichen eine Anhäufung und Verdichtung derselben, die die Kluft zwischen Hoch und Niedrig in dieser Hinsicht sich noch stetig erweitern läßt. Der intellektuell beanlagte Mensch wird um so mehr Chancen haben, über die Masse hinauszuragen, je größer und zusammengedrängter bei ihm der vorliegende Bildungsstoff ist.&lt;br /&gt;Bushido kann sich somit auf die Brust trommeln, wie er will, er wird niemals auf dieses Level und auf diesen Stand kommen. Daß er sich, obwohl er selbst Abitur hat, so renitent gegen das deutsche Bildungssystem wehrt und seine Träger und Teilhaber mit unschöner Regelmäßigkeit, fast schon reflexartig, in seinen dummen Songtexten beleidigt, zeigt am Ende doch nur, wie sehr der Mann selbst von Angst und Minderwertigkeitskomplexen erfüllt ist.&lt;br /&gt;Ein wahrhaft stolzer, ignoranter Araber, der auf alles scheißt, hätte das überhaupt nicht nötig. Der würde nur auf sich schauen – und gut is’.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-1171391214373019965?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/1171391214373019965/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=1171391214373019965' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/1171391214373019965'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/1171391214373019965'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/04/carlo-cokxxx-pisa.html' title='Carlo, Cokxxx, Pisa'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-650479593035084115</id><published>2008-04-13T15:14:00.000+01:00</published><updated>2008-04-13T15:15:21.196+01:00</updated><title type='text'>Lieber Nachtleben in Benin als Ruhleben in Berlin</title><content type='html'>Ihre Grippe war noch nicht ganz auskuriert, da zog es Amanda bereits schon wieder magisch ins Amüsierviertel, zu den leeren Versprechungen, den glasigen Blicken und den roten Neonlichtern.&lt;br /&gt;Am Türsteher kam sie ohne Probleme vorbei. Man kannte sie hier, sie sich selbst nicht immer unbedingt.&lt;br /&gt;Ihr erster Gang an diesem Abend führte sie nicht wie sonst an die Bar, sondern erst mal schnurstracks auf Toilette. Nur mit Mühe und Not hatte sie auf der Anreise in der U-Bahn an sich halten können.&lt;br /&gt;Auf die Klotür zum Club schmierte sie mit Edding, in Ermangelung anderer interessanter Freizeitbeschäftigungen während ihrer dortigen, sich aufgrund eines flotten Ottos als doch recht ausgiebig erweisenden Sitzung, folgendes fünffache Haiku zum Abgewöhnen: Bevor es regnet / Ist der Ausgang schon gewiß / Motoren donnern. Weinen wird probiert / Wehmütige Schönheit bleibt / Groß ist noch die Not. Blaues Lied gesummt / Als Hinwendung zum Ganzen / Der liebenden Frau. Zu beiden Seiten / Ruhig wie die Geliebte / Den Sieg ertragen. Bald blinzelt Blattgold / Majestät läßt schön bitten / Davor war wenig.&lt;br /&gt;So, fertig. Abputzen, abziehen, rausgehen, abdrehen. Get into the groove und so, kennt man ja.&lt;br /&gt;Am anderen Ende der Tanzfläche fiel ihr ein besonders hübsches minderjähriges Ding auf, Christiane Pauls kleine Schwester mit Pagenschnitt, so schien es, keinen Tag älter als siebzehn, aber schon recht beweglich in der Hüfte und mit dicker, aber nicht unsexy Goldkette behängt.&lt;br /&gt;Amandas Blick blieb einen Augenblick länger an der kleinen Paul kleben als nötig. In letzter Zeit, so bemerkte sie, während die Bässe unerbittlich wummerten und die Boxen gleichgültig dröhnten, schwärmte sie eigentlich nur noch für andere Frauen, gar nicht mehr für Kerle.&lt;br /&gt;Naja, vielleicht stellte Homosexualität doch noch eine funky Alternative dar, selbst mit Ende zwanzig kann da unter Umständen noch was gehen. Man würde sehen. Die Nacht war noch jung, und der DJ fing gerade erst an.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-650479593035084115?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/650479593035084115/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=650479593035084115' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/650479593035084115'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/650479593035084115'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/04/lieber-nachtleben-in-benin-als-ruhleben.html' title='Lieber Nachtleben in Benin als Ruhleben in Berlin'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-5838219927605017245</id><published>2008-04-06T13:25:00.000+01:00</published><updated>2008-04-06T13:27:15.196+01:00</updated><title type='text'>Selbstbeschnüffelung</title><content type='html'>Hallöchen. Klingelingeling, ich bin der Eiermann.&lt;br /&gt;Aus der Zeitung: Deutsche können nicht über Sex reden. Wozu auch? Lieber machen.&lt;br /&gt;Von Schalke lernte ich früh: Kein Mädchen verletzt dich so wie der Verein.&lt;br /&gt;Von Avril Lavigne und Paris Hilton etwas später: Mit Geld weint es sich leichter. Statt Kunst heute also mal wieder lieber: Pfusch am Bau.&lt;br /&gt;Haben oder Sein? Gute Frage. Geht nicht beides?&lt;br /&gt;Kurz zur Klärung der Fronten: Ich bin der liebste Mensch der Welt, deine Mama inklusive, Feuerzeuge fallen von meinem Schrank, während ich dies schreibe, doch sonst ist alles tutti.&lt;br /&gt;Manche schwärmen von Nudeln in Sahnesauce. Ich träume jedoch mehr von geilen Nudeln in der Horizontalen. Alles natürlich in Maßen, versteht sich, denn: Lieber Liebe ohne Sex als umgekehrt, das war von jeher mein Wahlspruch.&lt;br /&gt;Ich bin eine herzensgute Person, die Trägerin dicker Eier und zudem die fleischgewordene Harmonie. Und doch treten immer wieder Störenfriede und Störenfriedas an mich heran. Hören wir einmal, was die Fachpresse so über mich schreibt: risen Arschloch – erbärmlich – graue Maus – so große Schnauze aber nix dahinter – scheiss Nazi – und dies ist nur ein kleiner Auszug aus den schönsten Beleidigungen aus einem jetzt schon Vierteljahrhundert Mensch sein.&lt;br /&gt;Mensch bleiben! rät Euch, liebe Leserschaft, die lebende Provokation auf zwei Stelzen, fünfzehn Beine und doch alleine.&lt;br /&gt;Gruß und Kuß, Licht und Liebe etc. pp.&lt;br /&gt;Nach Diktat erwürgt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-5838219927605017245?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/5838219927605017245/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=5838219927605017245' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/5838219927605017245'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/5838219927605017245'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/04/selbstbeschnffelung.html' title='Selbstbeschnüffelung'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-2192010050228368510</id><published>2008-03-29T10:55:00.001Z</published><updated>2008-03-29T10:55:53.709Z</updated><title type='text'>Ostern</title><content type='html'>Einen Großteil seines Lebens verbringt der Mensch in Angst. Die Angst vor dem sozialen Abstieg, die Angst vor Fremden, Terrorismus, Angst, ein Leben mit Kindern nicht bewältigen zu können, die Befürchtung, daß es mit dem Staat bergab geht.&lt;br /&gt;Vertrauen, so scheint es, hat nur noch als Thema auf Büchertischen Konjunktur. Je weniger Vertrauen da ist, umso eifriger wird es sich herbeigewünscht. Nur soll dabei bitteschön immer erst der Andere den ersten Schritt machen, nicht ich selbst.&lt;br /&gt;Daß uns das Vertrauen abhanden kommt, hat viel mit unserem modernen Wahn zu tun, alles müsse immer perfekt sein. Je besser die Partnerschaft, das Kind, das Einkommen und das Aussehen sein muß, je leistungsversessener die Berufswelt, je fester gezurrt der Staat, der sich in jeden Lebensbereich einmischt und alles reglementiert, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, umso mehr wächst beim Einzelnen das Gefühl, da einfach nicht mehr mithalten zu können.&lt;br /&gt;Zudem suggerieren die vielen Beratungsangebote für jedes denkbare Problem: Niemand muß heutzutage noch arm, schwach, häßlich, behindert oder allein sein. Pillen steigern die Leistungsfähigkeit, Spritzen helfen gegen Falten, Partnerbörsen gegen Einsamkeit. Mit der Pränataldiagnostik läßt sich bald jede Einschränkung frühzeitig ausmachen. Heute muß doch niemand mehr ein behindertes Kind zur Welt bringen, wird Eltern gesagt, die sich für das Leben entscheiden. Es ist als Vorwurf gemeint.&lt;br /&gt;Doch so sehr wir uns auch anstrengen, Tod, Krankheit, Verzweiflung, Betrug, Lüge und alles Häßliche außer Sichtweite zu verbannen, all dies wird dennoch immer zum Leben dazugehören. Man kann es verdrängen und sich Scheuklappen aufsetzen, doch unsterblich und unbesiegbar macht einen diese Vogel-Strauß-Taktik deswegen noch lange nicht. Das Leben ist nie perfekt.&lt;br /&gt;Selbst Jesus war schwach und verzweifelt. Er hatte Angst vor dem Tod und ist jämmerlich am Kreuz krepiert. Daran erinnert Karfreitag.&lt;br /&gt;Auf den Karfreitag folgt aber Ostersonntag. Und dieser erinnert daran, daß jeder schwach sein darf und trotzdem geliebt wird, trotzdem auferstehen kann. Aus der eigenen Schwäche, die man annimmt und akzeptiert, kann sich Stärke entwickeln.&lt;br /&gt;Gegen unsere alltägliche Angst könnte es schon helfen, wenn wir von der Erwartung abrücken, alles müsse immer perfekt sein und einer bestimmten Norm entsprechen. Diese Erwartung ist nämlich nicht nur unmenschlich, sie ist auch gefährlich, weil sie unbeweglich macht im Denken und Handeln.&lt;br /&gt;Wem der Gedanke fremd ist, daß Krankheiten und Fehler zum Leben dazugehören wie Essen, Schlafen, Trinken und Atmen, der sitzt starr und hilflos da, wenn dann doch mal etwas schiefgeht.&lt;br /&gt;Sicherlich hofft jeder, von Brüchen und Zweifeln verschont zu bleiben, aber wer mit Störungen und Niederlagen leben lernt, sieht auch die Chance, die darin liegt, wenn mal etwas nicht wie geplant läuft.&lt;br /&gt;Neues kommt nur in die Welt, wenn das Gewohnte gestört wird. Es geht nicht um Perfektion, es geht um Wärme, Liebe und darum, sich Mühe zu geben. Noch in der Schwäche schön sein.&lt;br /&gt;Vergeßt das perfekte Angebot, denn alles kann brüchig werden. Aber durch den Riß kommt auch Licht herein und weist uns einen neuen Weg.&lt;br /&gt;Man muß gar nicht mal fromm sein, um daran zu glauben. Es reicht schon, wenn wir hinsehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-2192010050228368510?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/2192010050228368510/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=2192010050228368510' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/2192010050228368510'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/2192010050228368510'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/03/ostern.html' title='Ostern'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-2164195712265692975</id><published>2008-03-23T23:45:00.001Z</published><updated>2008-03-23T23:45:25.194Z</updated><title type='text'>Einzelkinder</title><content type='html'>Einzelkinder sind besser als ihr Ruf.&lt;br /&gt;Sie gelten als egoistisch und verzogen. Das sind jedoch unhaltbare Gerüchte, die einzig und allein von neidischen Arschlöchern in die Welt gesetzt wurden, weil man nun mal auf irgendwem rumhacken muß und Juden seit 1945 leider nur noch bedingt zum bundesdeutschen Sündenbock taugen.&lt;br /&gt;Einzelkinder haben mit einer ganzen Reihe von Vorurteilen zu kämpfen. Tatsächlich aber sind sie sehr zuvorkommend, einfühlsam und großzügig noch dazu.&lt;br /&gt;Für sie war nie etwas selbstverständlich, sie mußten sich immer alles schwer erkämpfen. Diese harte Schule hat sie nach und nach aber sozialverträglicher werden lassen als die meisten hämisch-arroganten Geschwisterkinder.&lt;br /&gt;Auch sind Einzelkinder deutlich eigenständiger in ihren Entscheidungen und müssen nicht immer erst den Papst um Erlaubnis fragen.&lt;br /&gt;Einzelkinder fühlen sich deutlich stärker für ihr Tun verantwortlich. Sie können besser küssen und sind absolute Granaten im Bett.&lt;br /&gt;Im Sport, Kunst, der Unterhaltungsbranche, Politik und der freien Wirtschaft nehmen sie von jeher entscheidende Spitzenpositionen ein, die ihrem sonnigen Naturell als geborener Anführer angemessen sind und wie Arsch auf Eimer entsprechen.&lt;br /&gt;Der Vorwurf der Einsamkeit, welcher Einzelkinder häufiger ausgesetzt seien, erwies sich in wissenschaftlichen Untersuchungen ebenfalls als nicht den Tatsachen entsprechend. Die Anzahl der sozialen Bindungen sei zwar geringer, diese seien bei Einzelkindern aber sehr viel intensiver.&lt;br /&gt;Im übrigen sind ein paar wirklich tolle und liebenswerte Persönlichkeiten ohne Geschwister aufgewachsen: Robert De Niro, Charles M. Schulz, Sarah Michelle Gellar, Elton John, Alan Greenspan, Franklin D. Roosevelt oder Indira Gandhi sind dafür nur einige Beispiele.&lt;br /&gt;Dieses Wissen bin ich heute bereit, großzügigst mit Euch zu teilen. Unschwer zu erkennen: Auch ich war Einzelkind.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-2164195712265692975?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/2164195712265692975/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=2164195712265692975' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/2164195712265692975'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/2164195712265692975'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/03/einzelkinder.html' title='Einzelkinder'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-7872545972384466349</id><published>2008-03-15T09:47:00.000Z</published><updated>2008-03-15T09:48:10.800Z</updated><title type='text'>Kosovo</title><content type='html'>Jetzt haben wir den Salat. Schlimmer noch: ein unabhängiges Kosovo.&lt;br /&gt;Dabei hatten es Deutschland, die EU und die UN-Mehrheit doch eigentlich nur gut gemeint. Sie wollten einen Krieg verhindern. Leider fiel ihnen dabei nichts Besseres zur Konfliktlösung ein als das längst überholte Modell des Nationalstaats.&lt;br /&gt;Das hier ist nicht das große, glückliche Ende eines Konflikts, sondern im Gegenteil erst der Beginn der wahren Eskalation und der voraussichtliche Auftakt zu maßloser Gewalt.&lt;br /&gt;Zehn Prozent der Kosovaren sind Serben. Seit rund 600 Jahren haben sie die Kosovaren unterdrückt. Nach der Unabhängigkeit werden sich nun viele denken, jetzt seien sie damit mal an der Reihe und sich dementsprechend rächen. Und die Kosovo-Serben werden sich wehren. Schon jetzt hat die private Bewaffnung der männlichen serbischen Bevölkerung vor albanischen Übergriffen ein enormes, für friedfertig westliche Verhältnisse kaum zu glaubendes Niveau erreicht.&lt;br /&gt;Zudem können wir nicht davon ausgehen, daß Serbien nur zuschauen wird, wenn ihre Landsleute unter den Albanern leiden müssen. Denkbar ist auch, daß dann eine Art Serben-Exodus nach Serbien einsetzen wird und man den Schutz des großen Bruders sucht, wenn die eigene Sicherheit im Kosovo nicht mehr zu gewährleisten ist. Die Serben wiederum werden die Neuankömmlinge nicht zwangsläufig mit offenen Armen empfangen, denn auch bereits jetzt, ohne Flüchtlinge aus dem Kosovo, ist der Kuchen, der in Serbien verteilt werden kann und von dem alle notgedrungen mitessen müssen, beschämend klein.&lt;br /&gt;Auch ist noch völlig unklar, ob dieser denkbare Auszug aus dem Kosovo friedlich verlaufen oder nicht doch wieder mit „ethnischen Säuberungen“ verbunden sein wird, jenen mittlerweile schon zur jugoslawischen Balkanfolklore verkommenen Gräueltaten, die früher noch nicht euphemistisch verniedlicht, sondern noch ehrlich als Völkermord bezeichnet wurden.&lt;br /&gt;Das Kosovo ist albanisch. Einen Staat Albanien gibt es jedoch längst. Nun haben wir also zwei „Albanien“. Die daraus entstehende Dynamik liegt auf der Hand: das langfristige Ziel kann nur „Wiedervereinigung“ lauten. Wer aber wird das vereinigte Albanien führen? Albanisch-Albanien oder Kosovo-Albanien? Nationale und religiöse Gemeinschaften allein lösen noch keine Machtfrage.&lt;br /&gt;Wenn die Weltgemeinschaft das souveräne Kosovo weiter stärkt, wird sie es damit auch ungewollt in einen gesamtalbanischen Machtfaktor verwandeln. Angesichts der albanischen Gewalttradition, die schon seit Ewigkeiten dazu neigt, Konflikte auf eigene Faust und somit außerhalb der staatlichen Institutionen zu lösen, erscheint es zumindest als fraglich, ob die Bevölkerung von Albanisch-Albanien dies einfach so hinnehmen wird.&lt;br /&gt;Das neu entstandene und vom Westen protegierte Doppelalbanien verändert eindeutig die Kräftekonstellation auf dem gesamten Balkan. Erst recht, weil den Albanern massiv geholfen wird und man die Serben, die sich der Kosovounabhängigkeit widersetzen, ebenso massiv vernachlässigt.&lt;br /&gt;Es gibt jedoch noch einen weiteren Faktor, den es zu beachten gilt: Rund 40 Prozent der Staatsbürger Mazedoniens sind ebenfalls Albaner. Auch sie wollen längst „los von Mazedonien“, auch hier darf eher nicht mit Konflikt- und Gewaltfreiheit gerechnet werden. Wollen die mazedonischen Albaner aber eher zu Kosovo-Albanien oder Albanisch-Albanien oder nicht doch zu einem neuen Großalbanien? Und werden sie womöglich durch ihre Abspaltung von Mazedonien den einen oder anderen Teil von Doppelalbanien als Zünglein an der Waage zum Dominanzfaktor Großalbanien küren? Alles Fragen, die vor allem eins verdeutlichen: Für zukünftiges Konfliktpotential in der Region wurde wirklich mehr als gesorgt.&lt;br /&gt;Seit über zehn Jahren ist die Internationale Gemeinschaft nun schon darum bemüht, die Konflikte auf dem Balkan zu lösen. Ihren vermeintlich besten Diplomaten und Politikern fiel dabei jedoch nichts anderes ein als die Anwendung des aus der Mottenkiste des 19. Jahrhunderts stammenden Nationalstaatskonzeptes. Allerdings war der Balkan immer schon ein nationaler und religiöser Flickenteppich, auf den sich dies einfach nicht erfolgreich übertragen läßt.&lt;br /&gt;Der Nationalstaat ist tot und hat längst ausgedient. Um im anbrechenden 21. Jahrhundert immer noch auf dieses zu Separatismus, Fanatismus und Abgrenzung statt zu Zusammenarbeit, Kooperation und friedlicher Vereinigung führende Konzept zu setzen, muß man schon extrem verblendet sein. Der Internationalen Gemeinschaft, die sich schon immer dadurch auszeichnete, ebenso wortreich wie im Endeffekt tatenarm zu verfahren, fällt jedoch nichts Besseres ein, als den Kosovo-Albanern völlig freie Hand zu lassen. Die vereinigten diplomatischen Gutmenschen des Westens sollten sich nicht wundern, wenn das Geschenk der Souveränität von den Albanern nun als Freifahrtschein für Gewalt gegen die serbische Minderheit verstanden wird.&lt;br /&gt;Frau Merkel und Co. haben es mit der Anerkennung des Kosovo gut gemeint, aber ihre Überlegungen dabei nicht konsequent zu Ende gedacht. Sie scheinen vergessen zu haben, daß der europäische Nationalismus im vergangenen Jahrhundert die Welt in zwei entsetzliche Kriege gestürzt hat.&lt;br /&gt;Daß die wiederbelebte Mumie namens „Nation“ heutzutage ausgerechnet als Garant des Friedens für eine dermaßen krisengeschüttelte Region wie den Balkan angesehen wird, kann bei genauer Betrachtung eigentlich nur noch zu ungläubigem Kopfschütteln führen.&lt;br /&gt;Der Balkan besitzt nach all dem Blutvergießen nur noch dann eine Chance auf ein endlich friedliches Morgen, wenn er sich von den machtpolitisch besoffen machenden Nationalstaatsgedanken löst und etwas Neues wagt: das zukunftsorientierte Miteinander eines Staatenbundes.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-7872545972384466349?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/7872545972384466349/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=7872545972384466349' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7872545972384466349'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7872545972384466349'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/03/kosovo.html' title='Kosovo'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-4759657495629594661</id><published>2008-03-10T03:37:00.001Z</published><updated>2008-03-10T03:37:31.703Z</updated><title type='text'>Return to Seltsam</title><content type='html'>Der Himmel tropft, die Wolken geben richtig Gas, und dicker Dotter erbricht sich über das Büffet.&lt;br /&gt;Investieren Sie noch heute in Büffelfett, dann haben Sie schon morgen etwas, womit Sie sich einschmieren können, wenn die Klimakatastrophe nicht mehr aufzuhalten ist.&lt;br /&gt;In dreizehn Jahren geht die Welt unter, und trotzdem machen alle einfach so weiter, als ob nichts wäre. Schöne Scheiße auch.&lt;br /&gt;Auch die in Umweltfragen nicht sonderlich bewanderte Penispumpenpotenzpower war dieser Tage mit ihrem Latein definitiv am Ende. Nun versuchte sie es mit Altgriechisch.&lt;br /&gt;Sie hielt tote Freunde für die besten Freunde, denn die konnten sie nicht mehr enttäuschen. Allerdings vergaßen diese im Gegenzug sehr oft ihren Geburtstag und riefen sie auch nur selten an. So hatte wohl alles auf der Welt sein Für und sein Wider.&lt;br /&gt;Auch hatte sich die Frau mit dem seltsamen Vornamen, bei dem sich ihre Eltern wohl einen großen Spaß erlaubt hatten, noch nicht entschieden, ob sie denn nun bei den Olympischen Spielen mitmachen solle oder lieber doch nicht. Mal sehen, vielleicht, wenn nichts Gescheites im Fernsehen läuft.&lt;br /&gt;Darüber hinaus hatte sie nichts zu sagen. Das wollte sie immer schon mal sagen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-4759657495629594661?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/4759657495629594661/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=4759657495629594661' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/4759657495629594661'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/4759657495629594661'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/03/return-to-seltsam.html' title='Return to Seltsam'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-366463187763754923</id><published>2008-03-02T12:29:00.000Z</published><updated>2008-03-02T12:30:00.103Z</updated><title type='text'>Zwei Leben, keine Einlassung</title><content type='html'>Fernsehprotokoll, die schnuffigste aller Freizeitbeschäftigungen, mit iPod im Ohr wird die Wohnung des Nachbarn beglotzt. Einmal durch und nie wieder zurück. Glücklich wird man von selbst.&lt;br /&gt;Schön, wenn man sich dauerhaft auf jemanden verlassen kann. Heute zogen dann dichte Wolkenfelder aus dem Westen herein. Die breiten sich jetzt weiter in Richtung Osten aus.&lt;br /&gt;Wie lange man im Alter noch fit ist, ist schwer vorhersehbar. Deshalb hatten sie für den Notfall 200.000 Euro auf einem Sparbriefkonto angelegt.&lt;br /&gt;Jeder, der sich krank fühlt, der sich nicht fit fühlt, der merkt, daß sein Puls schnell ansteigt, all diese Leute sollten Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt nehmen. Es gibt mittlerweile unheimlich viele Sachbücher, die zu diesem Thema aufklären.&lt;br /&gt;Der Bilanz von Daimler-Chrysler im Jahr 2006 tut das keinen Abbruch. Fünfhunderttausend Euro soll sein Sanierungsprogramm in diesem Jahr einsparen, die Kleinwagenmarke Smart führt er zurück in die Spur.&lt;br /&gt;Beim Brand eines Heulagers ist ein Schaden von einer Million Euro entstanden. Das Feuer war in der Nacht in der riesengroßen Halle ausgebrochen.&lt;br /&gt;Was bitteschön war denn jetzt das? Wir schweben in Lebensgefahr, da, da, da treibt sich ein Monster herum! Ist das ein zahlender Kunde?&lt;br /&gt;Der Jahrhundert-Ring ging in die Interpretationsgeschichte ein. Ovationen für ein Theaterwunder.&lt;br /&gt;Ich hab deinetwegen fetten Ärger an der Backe, Emily. Meine liebe Schwester verarscht mich für so einen Verbrecher. Du hast ja keine Ahnung. Ach ja? Aber du?!?&lt;br /&gt;Der hatte genau das gleiche Speed dabei wie du und dein Kumpel. Ja, ich mein, Speed ist doch Speed, woher wollen Sie denn wissen, daß der Stoff von uns war?&lt;br /&gt;Hol dir jetzt deine Lieblingssongs in voller Länge im Dreier-Musikpaket.&lt;br /&gt;Für nur neunundzwanzig fünfundneunzig.&lt;br /&gt;Irgendwie ist alles zum Kommerz geworden, oder?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-366463187763754923?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/366463187763754923/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=366463187763754923' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/366463187763754923'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/366463187763754923'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/03/zwei-leben-keine-einlassung.html' title='Zwei Leben, keine Einlassung'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-711662862936522169</id><published>2008-02-24T20:12:00.000Z</published><updated>2008-02-24T20:13:37.510Z</updated><title type='text'>Mein Obama fährt im Hühnerstall Motorrad</title><content type='html'>In Amerika entdeckt momentan eine ganze Nation den Charme der Demokratie für sich neu. Während unter George W. Bush die Wahlbeteiligung noch fröhlich vor sich hindümpelte, ist das Interesse an den kommenden Präsidentschaftswahlen und den möglichen Kandidaten unerhört hoch.&lt;br /&gt;Die Politisierung der Amerikaner verblüfft insofern, als es dabei eigentlich um kaum etwas geht. Originelle Konzepte oder scharfe ideologische Konturen hat keiner der Kandidaten zu bieten – weder McCain auf der einen noch Obama und Clinton auf der anderen Seite. Ein neuer Kapitän wird gesucht, wohin er (oder sie) den Dampfer anschließend lenkt, erscheint erst einmal nebensächlich.&lt;br /&gt;Das Zauberwort vom „Wandel“ führen inzwischen alle im Mund. In seiner Unbestimmtheit ist es so verführerisch wie banal, denn der entscheidende Wandel vollzieht sich ohnehin. Ganz egal, wie der nächste US-Präsident heißt, es ist nicht mehr Bush. Das ist in seiner Gewißheit schon jetzt befreiend für das Land und den Rest der Welt, für den George W. die ideale Projektionsfläche für alles Negative darstellt (Irak, Guantanamo, Abu Ghraib, anti Kyoto, missionarisch, ölgierig und so weiter und so fort). Was sich Millionen von Salondemokraten weltweit momentan in einem Anflug von heiterer Gelassenheit denken: Egal, wer es wird, schlimmer wird’s nimmer.&lt;br /&gt;Entsprechend groß dürfte auch der Vertrauensvorschuß ausfallen, mit dem Bushs Nachfolger ins Weiße Haus einziehen wird. Das ist bereits jetzt zu spüren. Ob Obama, Clinton oder McCain: Jedem von ihnen wird fast alles verziehen. Obama die hohle frömmelnde Metaphorik, Clinton der dynastische Gestus in all seiner Selbstverständlichkeit (auf Bush folgt Clinton folgt Bush folgt – zwangsläufig? – wieder Clinton), McCain die außenpolitische Härte, die nicht nur radikal klingt, sondern auch exakt so gemeint ist.&lt;br /&gt;So will der republikanische Vietnamkriegsveteran neben den Vereinten Nationen eine Koalition der willigen Demokraten etablieren, ohne die Schmuddelkinder Rußland und China natürlich, die immer dann handelt, wenn die UN versagen, von Darfur bis zum Iran, zur Not gerne auch mal militärisch. Ist McCain wirklich zu liberal, wie amerikanische Konservative beklagen? Sie könnten sich noch wundern – und viele Europäer mit ihnen.&lt;br /&gt;McCains Aura indes ist bestechend. Er strahlt Entschlußkraft, Kompetenz und einen überparteilichen Willen zur Zusammenarbeit aus. Dieser Mann ist die personifizierte große Koalition (welche jedoch, anders als hierzulande, eine freiwillige der Tat und keine unfreiwillige der Tatenlosigkeit ist). Dabei transportiert er vor allem eine Botschaft: Schluß mit dem Parteiengezänk, rauft euch endlich zusammen, blockiert euch nicht ständig, sondern beschließt! Er ist ein Zupacker, ein Macher. Und weil er immer weiß, was er will, wählen ihn im Zweifelsfall auch die, die nicht immer wissen, was sie wollen. Da deren Zahl groß ist, könnte dies letztendlich den entscheidenden Ausschlag zu seinen Gunsten geben.&lt;br /&gt;Gerade in der europäischen Berichterstattung wirkt es oft schon so, als wäre der demokratische Hoffnungsträger Obama absolut unbesiegbar. Was man dabei jedoch nicht vergessen darf: Er ist noch längst nicht Präsident, sondern es wird zur Zeit immer noch nur darüber abgestimmt, ob er es vielleicht einmal werden darf. Im Fall der Fälle besitzt er natürlich die besseren Erfolgschancen, da er weniger schwarz ist als Clinton Frau. Der als geringer empfundene Makel könnte die Wahl dann für ihn entscheiden. Dies allerdings natürlich nur, wenn es nicht doch wieder die Republikaner machen.&lt;br /&gt;Am Tag seiner möglichen Wahl zum Präsidenten wäre McCain bereits 72 Jahre alt. Ein Alter, in dem man in Deutschland allenfalls noch zum Opfer jugendlicher U-Bahn-Schläger mit Migrationshintergrund taugt. Womöglich wird sich jedoch im Herbst ein Großteil der Amerikaner im entscheidenden Moment genau darauf besinnen, daß ein weißer angelsächsischer protestantischer Rentner exakt die Art von „Wandel“ verkörpert, die ihnen insgeheim als ausreichend vorschwebt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-711662862936522169?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/711662862936522169/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=711662862936522169' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/711662862936522169'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/711662862936522169'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/02/mein-obama-fhrt-im-hhnerstall-motorrad.html' title='Mein Obama fährt im Hühnerstall Motorrad'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-6503162594796573491</id><published>2008-02-17T14:12:00.001Z</published><updated>2008-02-17T14:12:38.743Z</updated><title type='text'>Hunger</title><content type='html'>Berlin strahlt, glänzt und funkelt. Bei der Berlinale auf dem Roten Teppich tummeln sich überlebensgroße Figuren, Titanen und Halbgötter, die von ihren Bewunderern angehimmelt werden wie die Sterne selbst. Diese stehen im Licht.&lt;br /&gt;Im Dunkeln hingegen bleiben jene, die nicht das große Glück haben, nach ihren Promoauftritten gleich wieder wegzukönnen. Die, die das Pech haben, hier bleiben und von der Politik des Berliner Senats abhängig sein zu müssen.&lt;br /&gt;Finanzsenator Thilo Sarrazin, der in der Vergangenheit schon dafür verantwortlich zeichnete, Kindertagesstätten zu schließen und öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Universitäten kaputtzusparen, hat nun allen Bedürftigen der Stadt vorgerechnet, daß sie doch eigentlich gar keinen Grund hätten, sich zu beklagen. Die vorhandenen Regelsätze für Hartz-IV-Empfänger seien schließlich durchaus ausreichend: drei Scheiben Brot am Tag, ein Klecks Butter und Marmelade, zwei Scheiben Käse, ein Apfel, zwei Tassen Kaffee, 200 Gramm Kartoffelsalat, ein Joghurt und eine halbe Gurke. Na also, geht doch, denkt sich Sarrazin, der selbst 10.000 Euro Monatsgehalt bezieht.&lt;br /&gt;Berechnet man dieses Sparmenü großzügig nach dem klassischen Kalorienkompaß landet man am Ende irgendwo bei durchschnittlich 1550 kcal täglich. Mit dieser Kalorienmenge werden jedoch selbst die untätigsten Arbeitslosen spätestens nach vier Wochen an Unterernährung leiden.&lt;br /&gt;Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt als Referenzwert für die notwendige Energiezufuhr für Männer zwischen 25 und 50 Jahren bei ausschließlich sitzender Tätigkeit schon 2400 kcal an; läuft der betreffende Mensch dann allerdings noch in der Gegend herum, beispielsweise zur Jobagentur, so benötigt er leicht über 3000 kcal.&lt;br /&gt;Was Herr Sarrazin ebenfalls verschweigt: Familien erhalten für ihre Kinder sogar nur einen geringeren Tagessatz von 2,80 Euro. Das Deutsche Forschungsinstitut für Kinderernährung hingegen hat vorgerechnet, daß für einen Jugendlichen 4,70 Euro täglich das absolute Minimum sind, um für ihn etwas Gescheites zum Essen zu bekommen.&lt;br /&gt;Der Berliner Finanzsenator sollte vielleicht einmal selbst einen Monat lang versuchen, einem Kind für unter drei Euro am Tag eine ausgewogene Ernährung auf den Eßtisch zu zaubern.&lt;br /&gt;Sicherlich, ein Leben in Armut läßt sich schon irgendwie zähneknirschend durchplanen und halbwegs gescheit organisieren. Was aber tun, wenn die großen Unglücksfälle des Alltags eintreten, die jemanden wie den Herrn Sarrazin bloß ein müdes Lächeln kosten, wenn etwa eine Brille kaputt geht, die Kinder neue Schuhe brauchen oder überraschend die Waschmaschine den Geist aufgibt? All diese Anschaffungen sind in den Bemessungssätzen nur mit wenigen Prozent berücksichtigt.&lt;br /&gt;Sarrazin, der Transporteur der sozialen Kälte, hat mit seinem verquer durchgerechneten Speiseplan im Grunde nur eins erreicht: In der sowieso schon gebeutelten Hauptstadt des Prekariats verstärkt er damit das allgemein um sich greifende Verlierergefühl nur noch mehr und macht das real existierende Wohlstandsgefälle zwischen denen da oben und uns hier unten im Armutskiez bloß noch schmerzhaft spürbarer.&lt;br /&gt;Was von Sarrazins Rechenkünsten bei den angesprochenen Arbeitslosen und Bedürftigen ankommt: Ihr seid arm? Selbst schuld. Ihr müßt doch nur mal vernünftig rechnen, dann kommt Ihr schon hin.&lt;br /&gt;Sarrazins Chef, der Herr Wowereit, hat mal davon gesprochen, Berlin sei arm, aber sexy. Das ist so nicht richtig. Im Hinblick auf die im Licht und jene im Schatten, diese auf dem Roten Teppich und jene in den Elendsquartieren, müßte es eigentlich heißen: Die einen sind sexy, die anderen bleiben arm.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-6503162594796573491?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/6503162594796573491/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=6503162594796573491' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/6503162594796573491'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/6503162594796573491'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/02/hunger.html' title='Hunger'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-3606957229086168639</id><published>2008-02-09T15:50:00.001Z</published><updated>2008-02-09T15:50:46.763Z</updated><title type='text'>Verliebt in Benzin</title><content type='html'>Liebe ist:&lt;br /&gt;Wie das Ozonloch, man bemerkt sie erst, wenn sie nicht mehr da ist.&lt;br /&gt;Verglichen mit Haß, ein farbloses Gefühl.&lt;br /&gt;Wie ein Omnibus, auf den man immer warten muß und kommt er endlich angeflitzt, dann ruft der Schaffner: schon besetzt!&lt;br /&gt;Auf die Ewigkeit hin angelegt.&lt;br /&gt;Die Selbstüberschreitung des Ich auf ein Du hin.&lt;br /&gt;Das Geschenk der eigenen Person an eine andere – ein Geschenk, das nicht zum Verlust führt, sondern zur Erfüllung.&lt;br /&gt;Beim Aufwachen festzustellen, daß es kein Traum war.&lt;br /&gt;Nervensache.&lt;br /&gt;Eine riesen Nummer von Nena.&lt;br /&gt;Die Sehnsucht nach der Ganzheit.&lt;br /&gt;Daher für Honneth neben dem Recht und der Solidarität eines der drei Muster intersubjektiver Anerkennung.&lt;br /&gt;Im Grunde genommen etwas Egoistisches.&lt;br /&gt;Wenn man den anderen so akzeptiert, wie er ist.&lt;br /&gt;Ein Granatapfel.&lt;br /&gt;Relativ.&lt;br /&gt;Cool.&lt;br /&gt;Die beste Religion.&lt;br /&gt;Die beste Medizin.&lt;br /&gt;Eigentlich eine Krankheit.&lt;br /&gt;Nicht einfach nur eine Bindung und auch nicht nur Sympathie.&lt;br /&gt;Eher ein Versuch, aber sie verändert einen.&lt;br /&gt;Ein gemeinsam geschaffenes Kunstwerk.&lt;br /&gt;Eine Reise.&lt;br /&gt;Nicht nur ein Wort.&lt;br /&gt;Wie ein Gedicht.&lt;br /&gt;Wichtig für das emotionale und körperliche Gleichgewicht, deshalb ist das Gehirn so programmiert, daß Alleinsein schmerzt.&lt;br /&gt;Nichts für Amateure.&lt;br /&gt;Nicht für alle das Gleiche.&lt;br /&gt;Kälter als der Tod.&lt;br /&gt;Der Kern.&lt;br /&gt;Eine Begegnung der ganz besonderen Art, der dritten oder vierten???&lt;br /&gt;Ein Haus.&lt;br /&gt;So schön und so schwer zu verstehen.&lt;br /&gt;Nur eine Möglichkeit.&lt;br /&gt;Eine Frage der Persönlichkeit.&lt;br /&gt;Wenn Papa kocht.&lt;br /&gt;Das Gefühl mit der ausgeprägtesten Resistenz gegenüber Vernunftargumenten.&lt;br /&gt;Eigentlich nur eine kleine Steigerung von Freundschaft.&lt;br /&gt;Eigentlich Sexualität.&lt;br /&gt;Wenn es Spaß macht, treu zu sein.&lt;br /&gt;Das wundervollste Gefühl, das ein Mensch zu spüren bekommen kann.&lt;br /&gt;Schon schwierig zu verstehen und vor allen Dingen schwierig nachzuvollziehen, aber hauptsächlich verbinde ich mit diesem Gefühl etwas Schönes.&lt;br /&gt;Die Antwort.&lt;br /&gt;Wenn er sich immer schützend vor sie stellt.&lt;br /&gt;Sie mit einer Wochenend-Spritztour zu überraschen.&lt;br /&gt;Wie der Morgentau: sie legt sich auf Nesseln und auf Rosen.&lt;br /&gt;Schwer zu finden, aber wunderschön, wenn man sie hat.&lt;br /&gt;Eine Naturgewalt!?&lt;br /&gt;Wenn sich mein Freund eine Erkältung fängt, weil ich nachts im Bett meine Eisfüße an seinen Füßen wärmen darf, ohne daß er sich beschwert.&lt;br /&gt;Für jeden Menschen etwas anderes, für alle eigentlich etwas Mysteriöses, Unbeschreibliches und irgendwie trotzdem das Schönste auf der Welt.&lt;br /&gt;Im engeren Sinne die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung, die ein Mensch für einen anderen Menschen zu empfinden fähig ist.&lt;br /&gt;Alles.&lt;br /&gt;Kein Wettkampf.&lt;br /&gt;Das Geheimnis göttlicher Offenbarung!&lt;br /&gt;Mit Arbeit verbunden.&lt;br /&gt;Kein Zufall.&lt;br /&gt;Ein Schwindel.&lt;br /&gt;Eine große Lehrmeisterin: sie bildet uns zu einem Wesen, das wir nie waren.&lt;br /&gt;Nicht genug.&lt;br /&gt;Nur ein Ford.&lt;br /&gt;Sich bei PARSHIP anzumelden und aktiv nach dem Traumpartner zu suchen!&lt;br /&gt;Ein Handy-Vertrag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-3606957229086168639?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/3606957229086168639/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=3606957229086168639' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3606957229086168639'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3606957229086168639'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/02/verliebt-in-benzin.html' title='Verliebt in Benzin'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-2333040211257650893</id><published>2008-02-03T15:23:00.001Z</published><updated>2008-02-03T15:23:51.154Z</updated><title type='text'>Ich sehe eine Finsternis</title><content type='html'>Heute mittag war es so dunkel, daß man fast schon keine Lust mehr dazu hatte, überhaupt noch aufzustehen. Zu mehr als Zwielicht konnte und wollte sich der Himmel anscheinend nicht hinreißen lassen. Die ewige Nacht in der Diaspora, hier im Exil könnt Ihr sie erleben.&lt;br /&gt;Ein plötzlicher, melancholisch machender Gedanke: Warum nur ziehen alle Frauen, die ich so ein bißchen gern habe, entweder weg in scheußliche deutsche Großstädte, in die ich freiwillig nie einen Fuß setzen werde, gehen ins Kloster oder werden lesbisch oder alles zusammen?&lt;br /&gt;Raus auf die Straße will man auch schon gar nicht mehr gehen, denn die Hunde scheißen immer noch überall hin, wo ihre gleichgültigen Halter das zulassen. Es gibt dazu zwar jetzt ein paar warme Worte des Ordnungsamtes, aber die verpuffen ungehört irgendwo zwischen Friedenau und Moabit.&lt;br /&gt;Man könnte an alle Nichthundebesitzer der Stadt kleine Elektroschocker ausgeben, mit denen man im Falle frisch abgelegter Tretminen das verantwortliche Herrchen oder Frauchen traktieren darf. Statistiken zeigen uns: Lernerfolge sind bei solchem Vorgehen nicht ausgeschlossen. Schmerz macht schlau. Ja, genau.&lt;br /&gt;Wie akadisches Treibholz schaukle ich mich durch meine tristen Tage, doch habe ich dabei nicht so eine eingespielte Begleitband im Rücken wie damals Bob Dylan. Na ja, muß es eben ohne gehen. Kriegt halt nicht jeder alles in den Arsch geblasen wie der Zimmerman, das Ei. Ich sage es immer wieder gerne: Kinder müssen auch Stille aushalten können. Wußte schon Bruder Johannes.&lt;br /&gt;Was ich in dieser Woche gelernt habe: Normalerweise werden die Leute bei uns in Ost-West-Richtung beerdigt, Vampire hingegen richtet man nach Süd-West aus. Doch was genau soll uns das bitteschön bedeuten?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-2333040211257650893?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/2333040211257650893/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=2333040211257650893' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/2333040211257650893'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/2333040211257650893'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/02/ich-sehe-eine-finsternis.html' title='Ich sehe eine Finsternis'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-91003463033074709</id><published>2008-01-28T13:29:00.001Z</published><updated>2008-01-28T13:29:37.694Z</updated><title type='text'>Ich bin Legende</title><content type='html'>Ein Virus tötet Milliarden von Menschen, und Will Smith fragt sich, ob er der letzte Mensch auf der Welt ist. Er tapert, begleitet von seiner treuen Schäferhündin, durch ein verlassenes New York, überwachsen und übernommen von wilden Tieren. Man erkennt: das Manhattan der Postapokalypse sieht eigentlich aus wie der Alexanderplatz an einem nassen Sonntagnachmittag.&lt;br /&gt;Was unserem Big Willie bleibt: Einsamkeit und Schuldgefühle. Warum lebt ausgerechnet er weiter, während alle anderen tot sind?&lt;br /&gt;Doch halt, sind denn wirklich alle tot? Nein. Manche mutierten auch zu fiesen Kreaturen mit notorischer Lichtaversion. Nur nachts kommen sie aus ihren Löchern und machen Jagd auf Mister Smith. Er aber auch im Gegenzug auf sie. Der Mann war früher nämlich mal Forscher, will jetzt ein Gegenmittel entwickeln, benötigt dafür Versuchskaninchen, und die fängt er sich eben.&lt;br /&gt;Die Mutanten bilden, ähnlich wie die Zombies Romeroscher Prägung, eine soziale Masse von Verlierern. Hollywood denkt hier also eigentlich nur den Globalisierungsverlierer und Sozialhilfeempfänger konsequent weiter: der lichtscheue RTL-2-Zuschauer, der bis in die Puppen schläft und das Haus nur verläßt, um beim Amt nach dem Rechten, also: dem Verbleib seiner Stütze, zu sehen, als inhumanes, degeneriertes Wesen. Die soziale De-Evolution ist längst abgeschlossen.&lt;br /&gt;Und dennoch besitzen die Infizierten auf ihre Weise noch so etwas wie Intelligenz. Unter ihnen entsteht eine neue, ganz eigene Ordnung, für die Will Smiths Charakter, ohne es zu wissen, eine entscheidende Rolle spielt. Die Romanvorlage von Richard Matheson zeigt an dieser Stelle nämlich (übrigens viel deutlicher, als es die Kinovariante kann), wie sich eigentlich egoistische Einzelwesen zusammentun, wenn ihre brüchige Gemeinschaft von außen bedroht wird.&lt;br /&gt;Unser Willie erkennt ganz am Ende des Buchs, daß er selbst jenes Taggespenst ist, welches die Wesen der Finsternis so dermaßen in Panik versetzt. Er ist eine von den Nachtaktiven gefürchtete Legende. Für die Monster ist er, der einzige Nicht-Mutant, das eigentliche Ungetüm. Die Rollenzuweisung zwischen Held und Bestie kehrt sich somit um.&lt;br /&gt;Auf diese Erkenntnis kann zwangsläufig nicht mehr viel folgen. Es wird kein Gegenmittel geben. Die Fertigen bleiben fertig und lassen sich nicht mehr in Menschen zurückverwandeln. Im Roman löscht sich Will Smith am Ende selbst aus. Die Kaputten übernehmen nun komplett die Szene.&lt;br /&gt;Der Mensch ist fort. Vermißt wird er nicht. Er hinterläßt keine Leerstelle.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-91003463033074709?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/91003463033074709/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=91003463033074709' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/91003463033074709'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/91003463033074709'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/01/ich-bin-legende.html' title='Ich bin Legende'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-5169187546703007665</id><published>2008-01-19T00:18:00.000Z</published><updated>2008-01-19T00:20:43.121Z</updated><title type='text'>Kerner und Abel</title><content type='html'>Glotze an. Kerner kocht. Und ich kotze.&lt;br /&gt;Manchmal würde man diesem Spacko wünschen, daß er mal Besuch von jemandem wie Alan Abel bekommt, einem Betrüger und Hochstapler, der sich seit Jahrzehnten einen Spaß daraus macht, die amerikanischen Medien zu foppen und falsche Meldungen in die Welt zu setzen, der sich beispielsweise verkleidet und völlig seriös als Mediziner in Talkshows auftritt, wo er den größten Schwachsinn überhaupt von sich gibt, dabei aber nie aus seiner ernsthaften Rolle fällt.&lt;br /&gt;Sein neuester Clou: eine Kampagne gegen das Stillen von Babies. Dies sei, so haben Studien nachgewiesen, nämlich pervers und wecke ekelhaft lüsterne inzestuöse Gedanken bei den Müttern. Klar, daß da genug stramme US-Mamis mit ihrer Empörung schneller drauf anspringen und anschließend abgehen als Schmidts Katze auf Acid.&lt;br /&gt;Provokation kann eben auch ein Sport sein. Dinge behaupten und energisch Meinungen vertreten, die nicht die eigenen sind, kann den Sinn fürs Wesentliche schärfen und somit das gesamte Leben schöner machen. Nur zynisch darf man nie werden.&lt;br /&gt;Der Puddingmann, also Kerner jetzt, sollte wirklich langsam wegkommen von den Soft Targets wie Eva Herman und sich mal lieber Koch, Oettinger oder Mixa in die Show einladen, um sie vor den Kameras verbal zu schlachten. Da kann er meinetwegen auch ruhig den netten Antifaschisten von nebenan raushängen lassen. Macht er aber eh nicht. Schmeckt lieber noch ein Süppchen ab und hat Spaß mit seinen possierlichen Freunden an den Kochtöpfen.&lt;br /&gt;Mh. Lecker. Wem’s schmeckt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-5169187546703007665?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/5169187546703007665/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=5169187546703007665' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/5169187546703007665'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/5169187546703007665'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/01/kerner-und-abel.html' title='Kerner und Abel'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-6874438745187455848</id><published>2008-01-12T20:33:00.000Z</published><updated>2008-01-12T20:34:11.385Z</updated><title type='text'>Fremd</title><content type='html'>Der Andere ist immer der Fremde. Der Fremde in Deutschland ist zudem aber auch noch Ausländer und hat als solcher momentan mal wieder Hochkonjunktur. Wenn sonst nichts mehr zieht, der Ausländer zieht immer. Ganze Wahlkämpfe lassen sich mit ihm bestreiten.&lt;br /&gt;Was Roland Koch uns weismachen will: Gewalt und Kriminalität sind keine Symptome für den zerrütteten Zustand unserer Gesellschaft, sondern sie werden vielmehr von außen eingeschleppt. Die Tatsache, daß der Münchener U-Bahn-Schläger Serkan in Wahrheit aber ein Kind Bayerns und nicht Anatoliens ist, wird dabei zweitrangig. Parolen statt Fakten. Bloß das Volk nicht überfordern oder mit so etwas wie Ambivalenz belasten.&lt;br /&gt;Wer aber genau ist dieser böse Ausländer, der unsere Straßen in Angst und Schrecken versetzt, unseren Kindern nach der Schule auflauert und Wehrlose und Unschuldige zusammenschlägt? In der Logik Roland Kochs sieben Millionen potentielle Täter und wandelnde Gefahrenherde.&lt;br /&gt;62 Prozent aller in Deutschland lebenden Ausländer leben allerdings schon mindestens zehn Jahre hier. Jeder fünfte Ausländer wurde sogar hier geboren und wäre damit in anderen Staaten (wie etwa den USA), in denen das Bodenrecht gilt, automatisch Bürger des Heimatlandes. Von den übelverleumdeten Türken (1,8 Millionen insgesamt) kamen sogar ganze 34 Prozent in Deutschland zur Welt. Jeder dritte Türke ist also praktisch In- und nicht Ausländer. Ausländer ist man somit nicht von vornherein, sondern man wird erst rechtlich und emotional zu einem gemacht. Egal, grunzt da die Volksseele, abschieben, aber zackig.&lt;br /&gt;Wie zu Zeiten, in denen Eva Herman noch nicht Karriere gemacht, sondern brav daheim als Hausfrau und Mutter dem Vaterland fleißig Nachkommen geschenkt hätte, ist das deutsche Staatsangehörigkeitsrecht noch immer fixiert auf das Blut der Vorfahren. Es herrscht weiterhin eine erschütternde Obsession mit der Abstammung vor. Der Mythos vom brunnenvergiftenden Fremden ist da nicht weit.&lt;br /&gt;Auch die aktuelle Debatte über Kriminalität wird größtenteils auf der Grundlage pseudobiologischer Unterscheidungsmerkmale geführt. Und das macht die CDU gar nicht mal so ungeschickt. Schließlich ist es deutlich einfacher, Härte einzufordern, als sich mal ernsthaft damit auseinanderzusetzen, daß Deutschland ein sozial immer weiter auseinanderdriftendes Land ist. Die Einkommen der Ärmsten sind in den letzten fünfzehn Jahren um dreizehn Prozent gesunken, wohingegen die der Spitzenverdiener um rund ein Drittel gestiegen sind.&lt;br /&gt;Das Deutschland von heute ist in sich zerrissen und eigentlich zwei Länder zugleich: zum einen das von Mercedes, Münchener Vorortvilla und VIP-Loge, zum anderen das von RTL 2, Neuköllner Hinterhof und Hartz IV. Um das weiterhin zu überdecken, braucht man schon eine Menge Kitt. Roland Koch hat ihn angerührt: in seinem Speisfaß vermengt er längst überholte Mythen von nationaler Kultur und ethnischer Homogenität mit der Dämonisierung des Ausländers.&lt;br /&gt;So zimmert man Mehrheiten zusammen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-6874438745187455848?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/6874438745187455848/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=6874438745187455848' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/6874438745187455848'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/6874438745187455848'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/01/fremd.html' title='Fremd'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-3996486150521764900</id><published>2008-01-05T17:30:00.001Z</published><updated>2008-01-06T05:03:06.601Z</updated><title type='text'>Zweites Halbjahr 2007</title><content type='html'>50 Cent.&lt;br /&gt;Abdullah Gül. Airbus A380. Amy Winehouse. Angelina Jolie. Angkor Wat. Asafa Powell. Astrid Lindgren.&lt;br /&gt;Bangladesch. Barry Bonds. Benazir Bhutto. Bob der Baumeister. Das Bourne Ultimatum. Bratz. Britney Spears. Bruce Willis. Burma.&lt;br /&gt;Chihuahua. Christina Aguilera. Clownfisch. Colin McRae. Cristina Fernández de Kirchner.&lt;br /&gt;Dalai Lama. Digimon. Digitalkamera. Dinosaurier. Doris Lessing.&lt;br /&gt;Elvis Presley. Emmy Awards.&lt;br /&gt;Feuerwerk. Formel 1.&lt;br /&gt;Die globale Erwärmung.&lt;br /&gt;Halloween. Halo 3. Harry Potter. Hayden Panettiere. HD DVD Player. Hello Kitty. Hurrikan.&lt;br /&gt;Ike Turner. Ingmar Bergman. iPhone. iPod Touch.&lt;br /&gt;Jennifer Ellison. Joanne K. Rowling. Jonny Wilkinson.&lt;br /&gt;König Juan Carlos.&lt;br /&gt;Luciano Pavarotti.&lt;br /&gt;Marcel Marceau. Marilyn Monroe. Marion Jones. Maryland. Michael Moore. Musharraf.&lt;br /&gt;Nicole Kidman. Nikon D3. Nintendo DS lite. Nobel. Nobelpreis. Norah Jones.&lt;br /&gt;Owen Wilson.&lt;br /&gt;Palästina. Panda. Phil Mickelson. Pink. Pratibha Patil.&lt;br /&gt;Radiohead. Rihanna. Robbie Williams. Roger Federer. Rosa Parks.&lt;br /&gt;Samsung Q1. Schwarzes Loch. Shaun das Schaf. Die Simpsons. Sonnenuntergang. Spice Girls. Sputnik 1. Südafrika. Südkalifornien. Das Sydney Opera House.&lt;br /&gt;Teddybär. Thanksgiving. Thomas, die kleine Lokomotive. Tom Cruise. Tour de France. Transformers. Tutenchamun. Tyson Gay.&lt;br /&gt;Vladimir Putin.&lt;br /&gt;Weihnachtsbaum. Weihnachtsmannkostüm. Will Smith.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-3996486150521764900?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/3996486150521764900/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=3996486150521764900' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3996486150521764900'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/3996486150521764900'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2008/01/zweites-halbjahr-2007.html' title='Zweites Halbjahr 2007'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-60175843102128194</id><published>2007-12-29T00:14:00.001Z</published><updated>2007-12-29T00:14:44.502Z</updated><title type='text'>The power of five</title><content type='html'>Ich gebe es zu: Seit ich das erste Mal 1996 mit fünfzehn Jahren das Video zu Wannabe sah, war ich verliebt. Und zwar in alle fünf auf einmal. Was anderen ihre Take That, waren mir die Spice Girls. Der Girl Power konnte man sich einfach nicht entziehen, wenn man ihrer erst einmal gewahr wurde.&lt;br /&gt;Die Mädchen machten mein Leben in der Pubertätshölle ein bißchen erträglicher, schöner und bunter. Jede neue Single war ein Versprechen auf ein besseres Morgen. Das Leben, wie es eines Tages sein könnte. Auf der Suche nach einer Freundin, die mit Mel, Geri, Victoria, Emma und noch mal Mel mithalten kann, bin ich mehr als zehn Jahre später noch immer. Doch sei’s drum. Wir haben ja schließlich die Musik.&lt;br /&gt;Bei Nacht und Nebel ersteigerte ich noch wenige Stunden, bevor es losging, ein Ticket für das Kölner Konzert der Spice-Girls-Reunion-Tournee. Im Vorverkauf hätte es mich 77 Ocken gekostet, so aber im Last-Minute-Style nur schlappe siebzehn. Gelohnt hätte es sich aber wohl auch zum Vollpreis.&lt;br /&gt;Das Konzert an sich war richtig geil und hat mich mehr als überzeugt - ja, es hat mich als langjährigen Fan sogar regelrecht glücklich gemacht.&lt;br /&gt;Es war eine echte Glamour-Show mit Varieté-Einlagen. Die Mädels, mittlerweile echte Damen im besten Alter (und, unter uns, noch dazu sexy wie nie), ließen sich auch nicht von der Tatsache entmutigen, daß die Halle nur zu zwei Dritteln ausverkauft war. Wen interessiert’s? Sollen die ganzen Pfeifen ruhig zu Mario Barth gehen - wir zehntausend, die wir da waren, wissen, was gut ist. Und die Girls waren gekommen, um mit uns zu feiern und sich zu bedanken. Nicht mehr, nicht weniger.&lt;br /&gt;Hundert Minuten feinstes Entertainment (trotz der leicht grenzwertigen, wuchtig-übersteuerten Akustik in der Arena), Fangekreische in Flughafenlautstärke und richtig Halligalli - mein ewiger Schatzi Geri zwischenzeitlich sogar in einer Neuauflage des legendären Union-Jack-Kleids!&lt;br /&gt;Mit jedem Song (keiner der großen Hits wurde ausgelassen) veränderte sich die Bühne, ohne daß der Abend dadurch überladen wirkte. Es paßte einfach alles. Die mitgebrachten männlichen Tänzer haben auf Weltklasse-Level performt, und meine fünf Lieblingsengländerinnen waren scheinbar ausgeschlafen, bester Dinge und noch dazu gut bei Stimme. Man merkte einfach, daß sie nicht nur wegen der Gage hier waren.&lt;br /&gt;In einem Satz: hochprofessionell und bombastisch, aber eben nicht seelenlos, sondern vielmehr mit Herz und Augenzwinkern (was das eigene Image anbelangt).&lt;br /&gt;The power of five keeps the love alive - jawohl, es war wahrlich eine night to remember.  Von so einem Abend kann man über Jahre hinweg zehren.&lt;br /&gt;Auftrag erfüllt. Danke. Tschüß und macht’s gut. Küßchen, meine Schnuckels.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-60175843102128194?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/60175843102128194/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=60175843102128194' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/60175843102128194'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/60175843102128194'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2007/12/power-of-five.html' title='The power of five'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-6633566568364280651</id><published>2007-12-22T16:51:00.001Z</published><updated>2007-12-22T16:51:18.461Z</updated><title type='text'>Popo-Orgel</title><content type='html'>Die Statistik weist Doktor Pimmelmann als Koryphäe seines Fachs aus.&lt;br /&gt;Den Ausländer weist die Behörde aus.&lt;br /&gt;Der Moderator weicht auf einen anderen Sendeplatz aus.&lt;br /&gt;Die Eiche am Wegesrand weicht gar nicht aus, der Klügere gibt nicht nach, der BMW zerschellt. Fahrer tot, nicht angeschnallt, hat man öfter.&lt;br /&gt;Altes Küchenlied der Indianer: Der Kartoffelpüree ist fertig, also komm mantschen.&lt;br /&gt;Letzte Nacht erschien mir Johnny Cash im Traum. Er sah aus wie Rumpelstilzchen und schrie mich an: Ich bin von Ihnen abhängig und nicht Sie von mir! Merken Sie sich das! Ich wachte auf. Aus der Traum vom Eigenheim.&lt;br /&gt;Unbeirrt spiele ich weiter das Lied der Leidenschaft auf deiner verstimmten Popo-Orgel. Stimm du dazu gefälligst den Harmoniegesang der Perversion auf meiner alten Fleischflöte an.&lt;br /&gt;Musik, ein Kommen, ein Gehen, nur leider kein auf die Fresse kriegen. Totschlag, Totschlag, alle wollen mit. Keiner geht voran, Frank Farian und noch ein Hit.&lt;br /&gt;Das Schicksal des Stars: keine Freunde mehr, nur noch Publikum. Daran kann man zerbrechen, stand in Bild der Frau.&lt;br /&gt;Die deutsche Übersetzung von Fit for fun ist Kraft durch Freude.&lt;br /&gt;Hossa.&lt;br /&gt;Im Gästebuch der Pension zum verlotterten Germanisten steht geschrieben: Mein Penis tut weh. Wehrertüchtigung habe ich mir irgendwie anders vorgestellt. Herzlichst, Ihr Johann Wolfgang Dickensäck.&lt;br /&gt;Diese Zeilen stimmen nachdenklich, nicht nur jetzt zur Weihnachtszeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-6633566568364280651?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/6633566568364280651/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=6633566568364280651' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/6633566568364280651'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/6633566568364280651'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2007/12/popo-orgel.html' title='Popo-Orgel'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-7358628341004044540</id><published>2007-12-16T21:40:00.000Z</published><updated>2007-12-16T21:41:09.949Z</updated><title type='text'>Pop Life IV</title><content type='html'>Dank Pro Sieben und seinen willigen Gehilfen wird Musik immer mehr zum bloßen Lifestyle. Also vertrauen Sie doch einfach den Plattenkritiken in der neuen Brigitte und legen Sie zum Wohlfühlen auch mal die neue Roger Cicero auf, wenn Sie abends demnächst wieder was Hübsches für sich und Ihre Freunde kochen.&lt;br /&gt;Doch es geht auch anders. Um nicht zu sagen: noch widerlicher.&lt;br /&gt;Da werden dann vermeintliche Protesthaltungen medienkompatibel eingenommen, der besseren Verständlichkeit halber führen sich Erwachsene bei ihrem trotzig-gespielten Rebellentum aber auch gerne mal wie Kinder auf.&lt;br /&gt;Das ist uns zwar total wichtig, aber man darf ja auch den Spaß dabei nicht vergessen, sicher, Ironie, hoho, die ist immer dabei, ja, wir lachen auch irre viel in der Band, und wenn Grönemeyer ruft, ey na klar, dann ziehen wir unser echt authentisches Ding natürlich auch gern beim Konzert für Afrika durch, du. Es ist doch auch echt geil, sich politisch zu engagieren und so.&lt;br /&gt;Hallo Rostock, ihr seid ein super Publikum. Und bitte schön klatschen, wenn gleich mal kurz die Quotenneger aus Mali aufspielen. Ich weiß, ihr wartet auch alle auf die perfekte Welle, aber trotzdem, so viel Multikulti muß halt einfach sein.&lt;br /&gt;Qualität ist bei all dem wirklich nicht mehr notwendig, geschweige denn überhaupt erwünscht. Medienpräsenz spült die Durchschnittlichkeit noch immer verläßlich nach ganz oben.&lt;br /&gt;Ist doch auch alles total bequem zu konsumieren heutzutage, so besinnungslos frech von der Leber weg wurde nicht mal zu Zeiten Peter Alexanders oder Vico Torrianis mit der deutschen Sprache umgegangen. Ich liebe dieses Leben, dubidubidu. Du bist das Beste, was mir je passiert ist, lalalala.&lt;br /&gt;Warum sich dagegen auflehnen, wieso der ganze Haß, das Nicht-akzeptieren-wollen? Hier, nimm meine Karte, Freund, zieh dir doch auch ’ne Line, dann geht’s dir besser. Oder komm mit ins Backstage, die 14jährigen Groupies warten, und der Ammer ist auch schon da.&lt;br /&gt;Und selbst, wenn dir was ums Verrecken nicht gefällt: denk dran, in hundertfünfzig Jahren, wie gesagt, sitzen wir alle wieder am Lagerfeuer. Umsonst und draußen. Alles total locker, alles ganz easy.&lt;br /&gt;Wer trotzdem all die Zumutungen, Goldenen Schallplatten, Media-Control-Charts-Platzierungen, Airplays bei Viva, Echo-Verleihungen, Bravo-Interviews und die Medienprostitution im allgemeinen ernst nimmt oder sich tatsächlich sogar noch darüber aufregt, ist doch wirklich selbst schuld. Am Ende bin also wieder bloß ich der Dumme.&lt;br /&gt;Die Party geht, davon ungerührt, weiter. Auf einen mehr oder weniger kommt es nicht an. Gästeliste minus 1.&lt;br /&gt;Hojahojaho.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-7358628341004044540?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/7358628341004044540/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=7358628341004044540' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7358628341004044540'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7358628341004044540'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2007/12/pop-life-iv.html' title='Pop Life IV'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-875359341738420425</id><published>2007-12-10T01:38:00.000Z</published><updated>2007-12-10T01:39:14.442Z</updated><title type='text'>Pop Life III</title><content type='html'>Wie beim letzten schonungslosen Durchlauf gezeigt, geht von den Nachwuchskräften, der Stimme der Jugend, wenn man so will, keinerlei ernsthafte Kraft zur Erneuerung mehr aus.&lt;br /&gt;Es ist prinzipiell egal geworden, wer auf und wer vor der Bühne steht. Auch mit dem Begriff des Künstlers hat man es nicht mehr so, man ist heutzutage lieber, Achtung, englische Aussprache, Artist.&lt;br /&gt;Doch was hieße schon noch Künstler, selbst wenn der Begriff, was er aber sowieso nicht mehr wird, noch ernstgenommen würde, wo doch mittlerweile jeder Zweite mit T-Shirt und Jeans die Bühne entern darf?&lt;br /&gt;Die Deutschen, so scheint’s, mögen keine Stars mehr, larger than life hat wohl konzeptuell endgültig ausgedient. Wo ist der neue Falco, der nächste Kinski, einer, der sich nicht gemein mit dem Publikum macht, sondern von Anfang an klarstellt, daß er eben nicht einer von denen ist, sondern mehr? Statt dessen brunzt einem allüberall nur noch Beliebigkeit und Austauschbarkeit entgegen, Mario Barth statt Karl Valentin und so weiter.&lt;br /&gt;Doch nicht nur von den Jungen, sondern auch vom vermeintlich gesetzteren, bürgerlichen, etablierten Spektrum in der Populärmusik ist wenig Besserung zu erwarten.&lt;br /&gt;Wer es sich aufgrund seiner Umsatzzahlen wirklich leisten könnte, einen auf Großkotz zu machen, betont lieber bei jeder sich bietenden Gelegenheit, daß auch er natürlich total auf dem Teppich geblieben ist.&lt;br /&gt;Herbert etwa stolperreimt sich weiterhin unverdrossen in Richtung Hobby-Hölderlin, was seine Fans zum Glück immer noch nicht bemerkt haben, denn sonst wäre der Ofen möglicherweise schneller aus, als eine alte Frau sich das optimistische Lied mit dem Eisbärvideo (Jahre vor Knut, so viel Geistesgegenwart und Pioniergeist war dann immerhin doch) beim Frühstücksradio ihrer Region wünschen kann.&lt;br /&gt;Wir sind Helden bleiben konstant das, was sie immer schon in erster Linie waren: niedlich, aber zugleich auch unglaublich nervig.&lt;br /&gt;Da bekäme man fast schon Lust auf Juli oder Rosenstolz, wenn die nur a) nicht so schrecklich vertrottelt-unmelodiös und b) nicht so tuntig-überemotional wären.&lt;br /&gt;Doch all diese Bands nehmen sich immer noch wie eine Wohltat aus gegen das personifizierte deutsche Grauen unserer Tage: Silbermond, die für alles stehen, was grundfalsch und hundertprozentig ablehnenswert ist. Das Konzept dahinter ist eh klar: Mädchen vorne, Jungs im Rücken, schlechtsitzende Frisuren und Lederjacken vom Designer, irre rockig, ja klar, aber wohl nur für Menschen, die auch BAP oder PUR für Rock halten, also allen Ernstes als derselben Musikgattung wie Motörhead oder die Ramones zugehörig.&lt;br /&gt;So viel Dummbatzigkeit schockt. Aber eben nicht den Ahnungslosen. Der richtet sich unterdessen nämlich bequem ein in seinem emotionalen Ohrensessel und will umwallt werden von unverbindlichen, klischeehaften Befindlichkeitstexten und schlicht arrangiertem Hau-drauf-Rock ohne Schwung und ohne Groove.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-875359341738420425?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/875359341738420425/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=875359341738420425' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/875359341738420425'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/875359341738420425'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2007/12/pop-life-iii.html' title='Pop Life III'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-7840963353064204791</id><published>2007-12-01T16:18:00.001Z</published><updated>2007-12-01T16:18:46.719Z</updated><title type='text'>Pop Life II</title><content type='html'>Die Jugend von heute hört Tokio Hotel, das sei ihr vergönnt, oder aber HipHop. Wer von letzterem jedoch eine wie auch immer geartete gesellschaftliche Sprengkraft erwartet, wie noch zu Zeiten der letzten übel verleumdeten Musik, Punk war das damals, dürfte enttäuscht werden.&lt;br /&gt;Die Berliner Szene rappt vor allem für ihr eigenes Konto, woran ich nichts Schlimmes erkennen kann, denn jede Vertriebsstruktur, die fernab der vier, fünf großen Konzerne, welche die Musikindustrie beherrschen, entsteht, ist erst mal per se begrüßenswert.&lt;br /&gt;Gibt man sich dabei noch dermaßen ehrlich, humorvoll und unverkrampft wie die Radikalkapitalisten King Orgasmus One oder Frauenarzt, dann ist das intellektuell zwar auch nicht gerade abendfüllend, aber doch immerhin schwer sympathisch.&lt;br /&gt;Rap sei das schwarze CNN, orakelten die Antisemiten von Public Enemy vor zwanzig Jahren, eingelöst haben das ihre Nachkommen wie 50 Cent oder Eminem nicht einen Augenblick lang, und auch von den deutschen Sprechgesangsgeistesgröße wird, obwohl in linksalternativen Studentenzirkeln gern gehört, wohl keine Revolution ausgehen.&lt;br /&gt;Jan Delay, nicht gerade ein intellektueller Überflieger, findet Autos anzünden eine super Aktion, was aber nicht weiter verwundert: Auch 1968 hatten viele die Mao-Bibel gelesen, ohne sie zu verstehen. So ein bißchen unverbindliche Protesthaltung ist doch auch ganz chic, solange man nicht über die Konsequenzen nachdenken muß.&lt;br /&gt;Und Prinz Pi, eine von vielen warum auch immer vergötterte Vollpfeife aus Zehlendorf, ist sich nicht zu schade dafür, grenzdebile Bush- und Paris-Hilton-Disses vom Stapel zu lassen, also 1:1 die Grundbefindlichkeiten seines gefährlich halbgebildeten Publikums zu bedienen. Im Interview gibt er dann auch unverblümt zu, daß er gar nicht anders als seine Hörer sei, bloß einer von ihnen, der einfach nur auf den Punkt bringt, was seine Anhänger denken.&lt;br /&gt;Das ist aber gerade das Allerdümmste, was man auf einer Bühne machen kann, denn wenn Otto Normal in der Vorstellung sitzt und sich denkt: Endlich sagt’s mal einer, genau so isses doch, dann macht man als Künstler etwas grundverkehrt falsch. Der Spießer lehnt sich zurück und ist’s zufrieden. Sein tutti Weltbild bleibt bestehen, ohne Risse, ohne Zweifel, doch dafür randvoll mit supersexy Vorurteilen.&lt;br /&gt;Das ist gut, denn so kann er auch noch morgen kraftvoll weiterkonsumieren. Bis dahin: Warum Geiz geil ist, Männer nicht einparken, Frauen keine Socken stopfen und Newcomerbands bei YouTube nicht zuhören können.&lt;br /&gt;Bleibt alles anders? Ja, leider.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-7840963353064204791?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/7840963353064204791/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=7840963353064204791' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7840963353064204791'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/7840963353064204791'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2007/12/pop-life-ii.html' title='Pop Life II'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-552846043574439884</id><published>2007-11-24T01:08:00.001Z</published><updated>2007-11-24T01:08:39.187Z</updated><title type='text'>Pop Life I</title><content type='html'>Kleiner Besinnungsaufsatz zur Lage der deutschen Phonoindustrie, heute erst mal nur die Vorrede, quasi das Wort zum Totensonntag der Plattenfirmen und all jener, die blöd genug sind, sie durch Käufe zu unterstützen – Tach Hörer! Hallöchen Konsument! Du bist gemeint. Die größten Hits aus den 60ern, 70ern, 80ern und das Beste von heute. Gleich nach der Werbung. Dumdidum.&lt;br /&gt;Alle Raubkopierer haben Glück, an die richtet sich dieses Schreiben an die Gemeinden nicht, die können jetzt mal kurz austreten und locker wegschauen.&lt;br /&gt;Sicher, vor hundertfünfzig Jahren gab es noch keine Volksempfänger oder Tonträger, man ging ins Konzert oder ließ es bleiben. Und in hundertfünfzig Jahren wird es ebenfalls keine Musikindustrie im heutigen Sinne mehr geben, und das sollten all jene nie vergessen, die Dylan, die Beatles und die Stones heute schon zu ewigen Säulenheiligen einer Kultur erklären, die doch nur niedere Unterhaltungsschaffe ist und ewig bleibt, ranzige Musik, nach der morgen, im 22. Jahrhundert, schon kein Hahn mehr krähen wird.&lt;br /&gt;Irgendjemand hier, dem Vivaldi heutzutage wirklich noch alles ist? Na also, sehen Sie. Dann, im Jahr 2525, sitzen wir wieder vor den Höhlen, am Lagerfeuer und singen. Kostenlos. Ohne Jamba-Sparabo. Ohne das ganze Business.&lt;br /&gt;Bis dahin sollte man jedoch wachbleiben und die Krankheit unserer Zeit nicht nur diagnostizieren, sondern auch ruhig als eine solche benennen dürfen.&lt;br /&gt;Gegen Verblödungsoffensiven hilft keine Erweiterung des Kulturbegriffs. Eure Popkultur ist ein reines Geschäft, und manchmal nicht mal das.&lt;br /&gt;Zunächst kleiner erläuternder Rückblick in die Historie, mit anschließendem Sprung ins Jetzt: Ältere Menschen kaufen keine Platten, das wurde jahrzehntelang angenommen, bis auf einmal der Buena Vista Social Club in Deutschland ein begeistertes Publikum fand, irgendwo zwischen Dritter-Welt-Solidarität und dem Hüftschwung der Toskana-Fraktion. Der Schläfer war als potentieller Käufer ausgemacht. Das war vor gefühlt zehn Jahren, im langen heißen Sommer des Dr. Feelgood der Politik, Gerhard Schröder, als unsere Republik für kurze Zeit so etwas wie Lässigkeit verströmte.&lt;br /&gt;Heute ist die Grundsituation eine gänzlich andere, denn inzwischen kauft niemand mehr Platten, am Allerwenigsten die anvisierte Zielgruppe 14 bis 49 (nicht zu verwechseln mit den Lottozahlen), und der Schläfer liegt sowieso schon wieder längst im Koma.&lt;br /&gt;Dafür kommen Klingeltöne irre gut und Online-Downloads für 99 Cent. Das ist aber eigentlich auch alles vernachlässigbar, denn die wahren Strukturprobleme liegen ganz woanders. Weder die Kids noch die Form, sondern der Inhalt ist not alright. Was in den nächsten Wochen noch zu beweisen wäre.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-552846043574439884?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/552846043574439884/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=552846043574439884' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/552846043574439884'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/552846043574439884'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2007/11/pop-life-i.html' title='Pop Life I'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-2108419316987523964</id><published>2007-11-17T01:45:00.001Z</published><updated>2007-11-17T01:45:53.137Z</updated><title type='text'>Back in Action</title><content type='html'>Ich hab die Nacht geträumet wohl einen süßen Traum. Es wuchs in meinem Garten ein Rosmarienbaum. Gleich daneben hatte unser neue Bundeskanzler Ralf Moeller seinen Porsche geparkt.&lt;br /&gt;Hallo Jungs, griente Moeller und schüttelte uns allen die Patschehändchen. Schön, daß Ihr da seid. Find ich echt stark von Euch.&lt;br /&gt;Moeller nahm Platz auf dem Podium, und die Pressekonferenz konnte beginnen.&lt;br /&gt;So ein Mäuschen, das eigentlich nicht wie eine Journalistin wirkte, sondern mehr aussah nach Ansagerin bei Neun live, stellte die erste Frage. Die habe ich nicht genau mitbekommen, weil ich gebannt auf ihre enorme Oberweite starrte, die sich unter dem engen T-Shirt deutlich abzeichnete. Sie wollte aber wohl irgendwas wegen der Türkei wissen.&lt;br /&gt;O-Ton Moeller: Die Bundesregierung, das heißt: also ich, sollte langsam darüber nachdenken, Chuck Norris und seine Jungs von der Delta Force zu engagieren, um endlich unseren Marco aus dem Türkenknast zu holen. So geht es ja schließlich nicht. Und auf die kleine englische Schlampe, die ihm das alles eingebrockt hat, setzen wir am besten gleich mal jene Liquidierungs-Abteilung von Mossad aus dem Spielberg-Film an. Die haben jetzt wohl eh nicht mehr so viel zu tun wie noch damals in den Siebzigern. Was ich mich schon immer gefragt habe, auch damals schon in Recklinghausen: Wieso zum Geier haben die eigentlich nie den Carlos bekommen? Na egal, ist Schnee von gestern. Und wo die Israelis dann schon mal dabei sind, können die vielleicht auch gleich noch Maddie aufspüren. Dürfte ja für solche Teufelskerle nicht so schwer sein.&lt;br /&gt;Nächste Frage: Herr Moeller, was sagen Sie denn zum Iran?&lt;br /&gt;Antwort: Also, mein guter Freund, der Uwe Boll, der hat da schon ein paar echt gute Ideen. Wir könnten zum Beispiel diesen Ahmadinedschad foltern und dazu zwingen, sein Atomprojekt aufzugeben, indem wir ihm einfach in einer Endlosschleife immer und immer wieder House Of The Dead und Alone In The Dark vorspielen. Das würde zünden, sag ich Euch...&lt;br /&gt;Kurz darauf bin ich dann leider aufgewacht und war ein bißchen traurig, als im Frühstücksfernsehen immer noch Angela Merkel zu sehen war. Von Ralfi keine Spur.So, jetzt könnte man noch eben fix ein paar Zeilen über den Deutschen Herbst oder Müntefering volldudeln. Man kann es aber auch ebensogut lassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-2108419316987523964?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/2108419316987523964/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=2108419316987523964' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/2108419316987523964'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/2108419316987523964'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2007/11/back-in-action.html' title='Back in Action'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-6033168333948413882</id><published>2007-11-10T12:23:00.000Z</published><updated>2007-11-10T12:24:01.104Z</updated><title type='text'>Vollidioten</title><content type='html'>In der Zeitung ein Artikel über Amy Winehouse. Schon wieder. Wenn man als Musiker erst mal die Seiten des Feuilletons einer verschlafenen überregionalen Tageszeitung erreicht hat, für die der Tellerrand der Kunstwelt sonst bei egalem Autorenkino aus der Mottenkiste und spackig-uninteressantem Indiepoprock endet, dann weiß man: Das war’s. Jetzt kommt nichts mehr. Von wegen, man hätte es geschafft. Nichts hat man. Man ist einfach nur dahingestreckt, gemetzelt und erledigt.&lt;br /&gt;Andererseits fängt es gerade da erst an, sich finanziell überhaupt zu lohnen. Im Untergrund ist Kummermund, mit schlechten Zähnen und Loch im Bauch.&lt;br /&gt;Bin Künstler, habe Hunger, nehme Geld. Schreibt man auf ein Pappschild und stellt sich damit in die eigene Ausstellung. Das Großbürgertum scharwenzelt, mit Prosecco in der einen, der Zahnarztgattin in der anderen Hand vorbei und lacht sich ins Fäustchen. Ja ja, diese Künstler, hi hi.&lt;br /&gt;Daß Ironie jedoch OVER AND OUT und dies hier nur noch blutiger Ernst ist, ein letzter Aufschrei eines verzweifelt Ertrinkenden, das begreifen diese satten Pfeffersäcke schon längst nicht mehr, hätten es womöglich auch nie gekonnt. Bei solchen Menschen kann man nämlich nie wissen, ob sie überhaupt jemals jung waren oder nicht doch schon selbst mit fünfzehn mental vergreist und somit voll auf der FDP-Einheitslinie. Sie haben nichts, sie besitzen nur.&lt;br /&gt;Die Winehouse jedoch hatte tatsächlich etwas. Ihr ward ein unbezahlbares Geschenk zuteil, und sie hat es einfach leichtfertig drangegeben. So jemand braucht nicht unser Mitleid. Der Gesang ist eine Gabe Gottes, wer Schindluder damit treibt, kommt aus der ganzen Nummer nicht raus unter einer Dreiviertelewigkeit Fegefeuer.&lt;br /&gt;Für die schmerzbefreite Amy, die saisonale Stilikone des Fremdschämens, gilt jedenfalls dasselbe wie für Pete Doherty wie auch für alle anderen Junkbrüder und -schwestern im Geiste. Merle Haggard kondolierte in den Siebzigern recht ungerührt über ein kurz zuvor verschiedenes Sweetheart vom Rodeo wie folgt: Gram Parsons war ein Waschlappen. Und weiter: Ich finde nicht, daß Junkies coole Burschen sind. Doch wohl eher Vollidioten, wenn Sie mich fragen.&lt;br /&gt;Liebe Kinder, so und nicht anders isses doch. Der Onkel aus Muskogee hat absolut Recht. Drogen sind nicht cool. Koks macht nachgewiesenermaßen dumm. Und der Rest aus der Apotheke ist auch nicht besser. Kocht euch lieber mal einen schönen Kamillentee oder so.&lt;br /&gt;Und wenn schon unbedingt Musik von Junkies, dann legt doch beim nächsten Mal einfach ein Album von Judee Sill auf. Was euch dort erwartet: Ray Charles und Johann Sebastian Bach, klar wie das Quellwasser aus dem französischen Werbefernsehen. Intensität und Intimität, Reinheit und aufrichtige Gefühle, Erlösungsphantasien und pure Spiritualität. Und die Erkenntnis, daß man Unschuld nicht verlieren kann, sondern sie sich erst einmal verdienen muß.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-6033168333948413882?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/6033168333948413882/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=6033168333948413882' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/6033168333948413882'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/6033168333948413882'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2007/11/vollidioten.html' title='Vollidioten'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-2562274834716577508</id><published>2007-11-03T13:26:00.001Z</published><updated>2007-11-03T13:26:55.949Z</updated><title type='text'>Jesus was a cross maker</title><content type='html'>Ich setze mich aufs Lokus und verkündige von dort: Jesus war der erste Selbstmordattentäter der Weltgeschichte. Führende Theologen sollen mir erst mal das Gegenteil beweisen. Können sie aber nicht. Ätsch.&lt;br /&gt;Immerhin jedoch, so viel muß man dem Zimmermann aus Nazareth schon zugestehen, war seine PR-Abteilung absolut unschlagbar. Niemand sonst ist je weiter gegangen in der radikalen Umdeutung sämtlicher Tatsachen, nicht einmal die Bush-Administration im Falle der Beweisführung, daß der Irak Massenvernichtungswaffen besitzt.&lt;br /&gt;Die Passion macht auf einmal Spaß. Ein Verbrecher wird gefeiert. Durch den hundertprozentigen Einsatz seines Körpers wurden Milliarden von Geistern überzeugt. Das soll ihm erst mal jemand nachmachen. Wobei, vielleicht besser doch nicht.&lt;br /&gt;Ein hilfloses Opfer wird zum glorreichen Helden umgeformt, seine Ohnmacht wird zur Macht verklärt, sein Schmerz und seine Unterdrückung transformieren sich zur Lust und Befreiung, sein Tod, die ultimative Niederlage, wird verwandelt in ewiges Leben.&lt;br /&gt;Aus dem vielleicht größten Scheitern der Menschheit ziehen Leute weltweit über zweitausend Jahre hinweg ihre größte Hoffnung. Das ist schon extrem WOW. Sich das mal zu vergegenwärtigen, ist eine echt spannende Angelegenheit.&lt;br /&gt;Gänzlich uninteressant hingegen präsentierten sich die Medien in den letzten Wochen: Sarkozy wird sauer, wenn man ihn auf seine Alte anspricht (verständlich, wenn man auf so eine Eule reingefallen ist). Über einen jungen Fußballer fällt die ganze selbstgerechte Meute der Nation her, nur weil er bei seinem nächsten Besuch im Iran seine dortigen Verwandten gern daheim anstatt im Gefängnis antreffen möchte. Plasberg verwechselt Arroganz mit investigativem Journalismus. Und über Pocher lacht nach wie vor in erster Linie er selbst. Außerdem muß Ahmadinedschad ganz schnell weg. Ebenso wie Bublath.&lt;br /&gt;Sehen Sie nächste Woche: Kurt Beck huldigt Satanas Abraxas, und Eva Herman darf mein Klo putzen. Sowieso hat die Trulle ihre 15 Minuten Ruhm jetzt schon länger überzogen, als es Gottschalk am Samstagabend je in den Sinn käme. Also hopp hopp, frisch ans Werk, Madame.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-2562274834716577508?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/2562274834716577508/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=2562274834716577508' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/2562274834716577508'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/2562274834716577508'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2007/11/jesus-was-cross-maker.html' title='Jesus was a cross maker'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8120311165058503304.post-1751690908932223518</id><published>2007-10-28T21:52:00.000Z</published><updated>2007-10-28T21:57:26.075Z</updated><title type='text'>Ein Rundbrief aus der Hölle</title><content type='html'>Auf dem Totenfeld meines Laptops spricht die geheimnisvolle, in Schwarz gehüllte Geisterseele zu mir: Jeder ist ein Küntsler.&lt;br /&gt;Nach diesem eklatanten Rechtschreibfehler fährt sie fort mit einem Schwank aus ihrer Jugend. Es ist das Übliche: Nach der Schule orientierungslos gewesen. Von den Eltern in eine ungeliebte Ausbildung hineingepreßt. Dabei geblieben, obwohl es keinen Spaß macht. Dann, so mit Mitte zwanzig, auch einmal verliebt gewesen, was sich aber nicht ausgezahlt hat.&lt;br /&gt;Sowieso, und da gerät die spukige Erscheinung ein bißchen ins Schwafeln, davon überzeugt sein, daß neunzig Prozent der landläufigen Erotik nicht einer natürlichen Bestimmung und wirklichen Hingabe entspringen, sondern mehr aus reiner Langeweile heraus entstehen, der Entlastung von Anspannung und dergleichen mehr dienen und zum Zwecke der Selbstbestätigung, Abwechslung und des Entertainments abgehalten werden, aber eben nicht der wahren Liebe dienen. Das Dasein, so scheint es ihr, ist eine sittliche Aufgabe. O-Ton: Ihr wollt ficken, ich will erziehen. Zur Liebe, zur reinen Liebe, dort schreitet wohl alles hin.&lt;br /&gt;Anschließend wurde es gar noch philosophischer: Nur die Tiere gehen nachts einkaufen, denn der große Supermarkt der Natur ist rund um die Uhr geöffnet. Für Mäuse, Füchse und Biber gibt es kein Ladenschlußgesetz. Und was sollte es etwa das Wasser kümmern, zu wissen, daß es doch nur H2O ist, solange es noch immer munter zu springen, klingen und rauschen vermag? Was weiß der einzelne Mensch von Gott? Vom Jenseits? Was will er überhaupt wissen? Gedanken zerfließen, Dinge und Namen sind verloren und werden doch errettet. Vom Leben nicht mehr verlangen als das Butterbrot. Glücklich sein. Ein frommer Wunsch und doch möglich.&lt;br /&gt;Trotzig schob das Skelett auf meinem Bildschirm das Kinn vor und verkündete: Ich liebe ein Mädchen, das auf mich scheißt. Aber das macht mir nichts aus. Ankackspielchen mochte ich schon immer. Seit 1876 ist sie nun schon meine große heimliche Liebe. Gesagt habe ich es ihr nie. Jetzt ist sie längst schon tot, doch noch immer wandere ich nachts mit dem Sturm hinauf zu ihrem Grabhügel. Einst zog ich herum wie der wilde Wind. Jetzt aber ergebe ich mich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8120311165058503304-1751690908932223518?l=zornzeit.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zornzeit.blogspot.com/feeds/1751690908932223518/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8120311165058503304&amp;postID=1751690908932223518' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/1751690908932223518'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8120311165058503304/posts/default/1751690908932223518'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zornzeit.blogspot.com/2007/10/ein-rundbrief-aus-der-hlle.html' title='Ein Rundbrief aus der Hölle'/><author><name>ZORNZEIT</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12115999412082835799</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://myspace-047.vo.llnwd.net/00498/74/04/498264047_m.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
